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Berlin war keine Reise wert - Fehlstart verhindert Weiterkommen

Auch im siebten Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen ALBA Berlin und den OPEL SKYLINERS setzte sich der jeweilige Gastgeber erfolgreich durch. Erneut taten sich unsere Spieler im ersten Viertel schwer und fanden gegen eine starke Berliner Defense nicht ins Spiel.

Dem klassischen Fehlstart unserer Mannschaft folgte der Versuch diesen in den folgenden drei Vierteln wieder wettzumachen. Doch der Meister gab sich vor eigenem Publikum keine Blöße und den Vorsprung bis zum 91:73 Endstand nicht mehr her.

Mit Zuversicht waren die OPEL SKYLINERS an die Spree gefahren und wollten in der Max-Schmeling-Halle an die starke Leistung vom vergangenen Dienstag anknüpfen, als die Frankfurter den 2:2 Play-off-Ausgleich geschafft hatten.

Wie schon in der vierten Partie gelang jedoch ALBA der weitaus bessere Start. Die Hessen kamen aber im Gegensatz zum vergangenen Dienstag im ersten Viertel überhaupt nicht mehr in die Partie. ALBAs intensive Defense ließ den Angriffsbemühungen der OPEL SKYLINERS kaum Möglichkeiten.

Das Team um Kapitän Pascal Roller leistete sich Ballverluste, kam zu keinem organisierten Spielaufbau und die Wurfauswahl war auch nicht optimal. ALBA dagegen gelang fast alles und hatte mit Lollis (21 Punkte, 6 Rebounds bis zur Halbzeitpause) den überragenden Akteur in seinen Reihen. Ganze sieben Minuten dauerte es, bis Andy Kwiatkowski per Dreier die ersten Punkte für die OPEL SKYLINERS erzielen konnte. Da stand es aber schon 3:17. Trainer Gordon Herbert brachte dann mit Kai Nürnberger seinen erfahrensten Spieler. Am 6:24 nach dem ersten Viertel konnte das aber auch nicht viel ändern.

Aufgeben wollten sich die OPEL SKYLINERS auch mit diesem Rückstand nicht. Beweis waren die verbesserte Reboundarbeit und gleich fünf Punkte in Folge zu Beginn des 2. Viertels. Robert Garrett per Dreier und Andy Kwiatkowski trafen zum 11:24 (11.Minute) und die Hessen kämpften weiter um den Anschluss. Mit zwei versenkten Distanzwürfen konnte sich Kapitän Pascal Roller in die Scorerliste eintragen. Doch für die Berliner konterte der starke Quadre Lollis ebenfalls mit erfolgreichen Würfen von jenseits der 6,25m Linie und ALBA zog wieder davon. Mit 30:46 ging es in die Halbzeit.

Mit neuem Mut und der ungebrochenen Unterstützung ihrer Fans kamen die OPEL SKYLINERS aus der Kabine, aber ALBA setzte da an, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Die Berliner spielten weiter ihre harte Verteidigung. Unser Team hielt dagegen, konnte aber den Abstand nicht merklich verkürzen. Die Gastgeber kontrollierten die Partie und so stand es nach 30 Minuten 46:71. Im letzten Viertel kamen wir über Dreier etwas heran, auf den verdienten Sieg von ALBA Berlin hatte das aber keinen Einfluss mehr.

OPEL SKYLINERS Trainer Gordon Herbert: "Wir sind schlecht ins Spiel gekommen. Berlin hat mit großer Intensität gespielt und die Fans waren von Beginn an ein wichtiger Faktor für ALBA. Das und der Druck von ALBA hat uns Probleme bereitet. In dieser Phase haben wir in eins-gegen-eins Situationen nicht gut ausgesehen und nicht gut verteidigt. Lollis, der sonst eher kein Dreierschütze ist, hat uns mit seinen erfolgreichen Distanzwürfen entscheidend getroffen und war auch ansonsten ein wichtiger Faktor für den Berliner Sieg. Um gegen ALBA zu gewinnen, muss man sie unter 70 Punkten halten. Das haben wir heute nicht geschafft."

OPEL SKYLINERS Manager Gunnar Wöbke: "Heute hatten wir einige Schwachpunkte in unserem Spiel, wie sie auch schon im Laufe der Saison aufgetreten sind. Natürlich war der schlechte Anfang eine Vorentscheidung. Wir haben uns aber nie aufgegeben, doch ALBA hat heute im Gegensatz zum Dienstag den Vorsprung hart verteidigt und immer dann wenn wir heran gekommen waren, mit erfolgreichen Dreierwürfen wieder auf Distanz gebracht."