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98:70 – FRAPORT SKYLINERS sind in Hamburg chancenlos

Die FRAPORT SKYLINERS kriegen bei den Hamburg Towers keinen Fuß in die Tür. Während Hamburg mit traumwandlerischer Sicherheit die Würfe versenkt, lassen die Frankfurter über weite Strecken des Spiels das Wurfglück und die Ballsicherheit vermissen (31:18 – 22:20 – 21:14 – 24:18). Vermisst wurde auch Center Michael Kessens, dessen Rippenprellung aus dem letzten Spiel noch keinen Einsatz erlaubte. Topscorer für das Team von Headcoach Sebastian Gleim wird Matt Mobley mit 18 Punkten.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Erst einmal Gratulation an Coach Pedro und die Hamburg Towers zu einem absolut verdienten Sieg. Ich denke wir hatten gewisse Phasen, in denen wir einfach zu schlecht waren vom Tempo her. Wir haben das Tempo nicht unter Kontrolle bekommen und in diesen Phasen den Ball nicht gut bewegt. Dann kam noch die Phase dazu, dass wir defensiv nicht tough genug gespielt haben. Deswegen fällt das Ergebnis am Ende dann so hoch aus. Wir hatten ein paar taktische Strategien, die wir genutzt haben, um es Hamburg in Phasen ein bisschen schwieriger zu machen mit verschiedene Zonenverteidigungen, die ihre Wirkung gezeigt haben aber das ist nicht grundsätzlich unsere Haltung. Wir wollen versuchen insgesamt besser zu verteidigen, das haben wir heute nur manchmal geschafft. Für uns ist es nun wichtig, positiv zu bleiben und hart zu arbeiten. Und der Schlüssel für uns wird sein, dass wir gesund bleiben. Wir haben jetzt ein paar Ausfälle, die einfach sehr weh tun, dadurch haben wir einen schlechten Rhythmus im Training. Das Ziel ist es also nicht nur COVID-frei zu bleiben, sondern vor allem körperlich gesund zu bleiben.“

Pedro Calles (Headcoach, Hamburg Towers): „Wir haben heute unseren Gameplan umgesetzt. Wir wussten, dass Frankfurt in diesem Spiel auf ein kontrolliertes Tempo setzen würde. Wir wussten, dass sie einige Spieler meist um die 30 Minuten einsetzen. Die Verletzung von Michael Kessen hat Frankfurt vielleicht dazu gezwungen, ihre Rotation anzupassen und auf der Fünf andere Spieler länger spielen zu lassen. Daher war für uns war das Tempo und die Geschwindigkeit heute der Schlüssel. Nicht unbedingt gleich in den ersten beiden Vierteln, sondern über die gesamten 40 Minuten Spielzeit."

Jon Gudmundsson: „Hamburg hat heute einfach taffer verteidigt als wir. Sie sind aggressiver rausgekommen und haben ihre Würfe getroffen. Hätten wir physischer gespielt und hätten ein wenig besser getroffen, wäre es ein anderes Spiel gewesen. Aber wir haben nur drei Minuten aggressiv gespielt. In denen sind wir dann rangekommen. Wenn wir Stopps generieren, sind wir ein sehr gutes Team. Aber das ist uns heute nicht gelungen.“

Heute als Starter aufgestellt - Marco Völler mit dem Pass

>>> Die vollständige Statistik zum Spiel <<<

Spielverlauf

Aufgrund des Ausfalls von Center Michael Kessens muss Headcoach Sebastian Gleim seine gewohnte Erste Fünf umstellen und schickt natürlich Quantez Robertson zusammen mit Matt Mobley, Jon Gudmundsson, Rasheed Moore und als Center Marco Völler auf das Parkett. Beide Teams fackeln nicht lange und legen vor allem Offensiv gleich mal die Messlatte auf amtliche Höhen – 9:12 (3. Minute). Die Hamburger erwischen dann aber das heißere Händchen von der Dreierlinie, insgesamt sieben Dreier rauschen in den ersten zehn Minuten durch den Ring – Endstand Viertel eins: 31:18.

Uff! Die Hypothek wächst im zweiten Viertel erst mal weiter bis auf zwanzig Punkte Rückstand an, denn die Frankfurter tun sich offensiv schwer und defensiv schwerer. Dass es doch irgendwie gehen kann, zeigt ein 9:0 Lauf der FRAPORT SKYLINERS zum 38:27 (14.), der vor allem über eine beherztere Defensive initiiert wird. Aber Hamburg sammelt sich wieder, kann sich weiterhin auf das lavaheiße Händchen von draußen verlassen und kontert seinerseits. Bis zur Halbzeit bleibt es beim Rückstand aus Frankfurter Sicht – 53:38.

„Du musst den Rhythmus stören“, sagt Arne Malsch, seines Zeichens Moderator der Übertragung bei MagentaSport und beweist damit Basketball-Sachverstand. Allein, so recht gelingen will das den FRAPORT SKYLINERS zu Beginn des dritten Durchgangs nicht. Und so wächst der Rückstand auf über 20 Punkte – 64:42 (24.). Leichte Ballverluste begünstigen das Spiel des Gegners und verhindern den eigenen Rhythmus. Folgerichtig geht es beim Stand von 74:52 ins letzte Viertel.

Die FRAPORT SKYLINERS versuchen über wechselnde Verteidigungsarten den Hamburger Rhythmus doch noch mal zu stören. Aber immer wieder finden die Gastgeber den freien Mann, bevorzugt in der Ecke für den Dreier. Und so tickt Angriff für Angriff und Verteidigung für Verteidigung die Spieluhr runter. Zwar legt das Gleim-Team noch mal alles in die Waagschale, kämpft, arbeitet und beißt, aber Hamburg hat die passende Antwort, natürlich in Form von einigen Dreipunktewürfen, parat, als es doch noch mal beim Stand von 80:67 (35.) brenzlig zu werden scheint. Am Ende wird es deutlich, da Hamburg den Frankfurtern die Ehre erweist, bis zum Ende der Partie konsequent durchzuspielen. Endstand: 98:70

Trotz 18 Punkte fiel der Dreier heute für Matt zu selten

Vom einen zu wenig, vom anderen zu viel

Dass den FRAPORT SKYLINERS heute die nötige Aggressivität fehlt, erkennt man an der Anzahl an Freiwürfen. Bis zu Halbzeit stehen Matt Mobley und Co. gerade mal für vier Würfe an der Linie. Bis zum Ende des Spiels sind es zehn Versuche – und immerhin neun Treffer. Damit bleibt das Team ganze sieben Würfe unter ihrem Durchschnitt von 22 Freiwürfen pro Partie. Am anderen Ende des Spektrums stehen dafür 19 Ballverluste; und damit fünf mehr als es durchschnittlich pro Spiel sind.

Ehre, wem Ehre gebührt

Gefühlt konnte Hamburg heute nicht danebenwerfen. Zur Halbzeit ist die schlechteste Quote der Norddeutschen tatsächlich die Freiwurfquote mit 4/8. Aus dem Zweipunktebereich verwerfen sie nur zweimal (8 von 10), von der Dreierlinie versenken sie elf von 20 Würfen. Bärenstark! Zum Ende der Partie belaufen sich die Quoten immer noch auf 70% bei den Zweiern (19/27), 53% Dreier (16/30) und 75% Freiwürfe (12/16). Man muss es einfach anerkennen: Hamburg war heute heiß!

Die nächsten Spieltermine der FRAPORT SKYLINERS

  • Sonntag, 31.01.2021 um 15:00 Uhr zu Hause gegen Bonn
  • Dienstag, 02.02.2021 um 19 Uhr in Ulm
  • Samstag, 06.02.2021 um 18:00 Uhr in Vechta
  • Dienstag, 09.02.2021 um 19:00 Uhr in Bamberg

Alle Termine gibt es in der kostenlosen App der FRAPORT SKYLINERS. Zu sehen gibt es alle Spiele natürlich live bei MagentaSport