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97:83 - Überraschungssieg gegen Tabellenführer Rhöndorf

(Samstag, 19. Dezember 2009 von Daniel Rehn)


Am 13. Spieltag der ProB-Saison 2009/2010 hat der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. Tabellenführer SOBA Dragons Rhöndorf durch ein 97:83 (43:37) die erste Saisonniederlage zugefügt.


Topscorer beim versöhnlichen Jahresausklang der Hessen waren Willis Gardner (27 Pkt., 11 Ass.), Fabian Franke (20 Pkt., 6 Reb., 5 Ass.), Igor Starcevic (19 Pkt., 8 Reb.), Armin Willemsen (13 Pkt.) und Filmore Beck (10 Pkt.).


Die Vorzeichen für ein besonderes Spiel waren auf Frankfurter Seite gegeben: Mit dem nominell besten Kader ausgestattet, konnte Harald Stein aus dem Vollen schöpfen - und es sollte sich auszahlen.


Nach vier Minuten führten die Hausherren mit 9:6 gegen den Spitzenreiter, weitere fünf Minuten später mit 18:11 (9.). Grundvoraussetzung dafür war das unerschrockene Auftreten der Hessen, die trotz der physischen Spielweise der Gäste engagiert dagegen hielten. In der Defensive funktionierte die agile Verteidigung bestens und provozierte immer wieder Ballgewinne, die durch Pech im Abschluss jedoch nicht konsequent belohnt wurden.


Die erste kritische Phase musste Frankfurt bereits in der zwölften Minute durchstehen, als Fabian Franke mit seinem dritten persönlichen Foul auf die Bank beordert wurde.Die SOBA Dragons kamen nun besser ins Spiel, verteidigten aggressiver und blieben in Schlagdistanz (24:19, 13.). Wie ebenbürtig sich die beiden Mannschaften waren, zeigte die Phase zwischen der 12. und 17. Minute, also nicht weniger als sieben Dreier im beständigen Wechsel ihren Weg ins Ziel fanden (38:30, 17.).


Nach der Pause begannen die Gäste noch aggressiver zu Werke zu gehen, was sich in einem 9:0-Lauf niederschlug, der die erste Rhöndorfer Führung brachte (48:50, 25.), die aber postwendend von Manuel Imamovic per Dunking ausgeglichen wurde. Es war diese Phase, in der Harald Stein binnen 90 Sekunden zwei Auszeiten nahm, um seiner Mannschaft die Vorgaben für den Rest des Spiels zu geben. Vorgaben, die das Team wenig später zu seiner Zufriedenheit bestens umsetzte und sich von 56:55 (28.) bis zum Ende des Viertels auf 65:59 (30.).


Auch den Schlussabschnitt eröffneten die Rhöndorfer, die nochmals alles auffuhren, um die Partie zu kippen (69:64, 32.), aber im Anschluss keine Mittel fanden, um die Gastgeber zu stoppen. Ein Jumper von Willis Gardner (16 von 18 Freiwürfen getroffen), zwei abgeschlossene Fastbreaks von Filmore Beck und Richard Ware unter Bedrängung und ein Dreier von Igor Stracevic in Folge bedeuteten den Knackpunkt der Partie (78:64, 34.). Zwischenzeitlich zogen die Frankfurter auf 21 Zähler davon (87:66, 37.), ehe Rhöndorf in den letzten Minuten die Uhr anhalten und über schnelle Punkte nochmals heranzukommen versuchte.



Harald Stein nach dem Spiel: "Man muss der Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Dieser Sieg heute war eine wirklich gute Teamleistung. Heute haben wir spielerisch vieles richtig gemacht, jeder hat in den entscheidenden Momenten die passenden Entscheidungen getroffen und seine Rolle als Teil des Ganzen gut ausgefüllt. Das Spiel an sich war ein für uns typisches Auf und Ab. Das hat man auch an der Stimmung der Spieler gemerkt, die mal besser und mal weniger gut drauf waren, sich aber immer gefangen haben,"


... zu der Schlüsselszene des Spiels in der 34. Minute: "Wir hatten in diesen Minuten eine extrem gute Phase und Rhöndorf war auch nah dran, aber ich denke, sie haben sich nach den schnellen Punkten doch ganz schön erschrocken. Da haben sie wahrscheinlich das erste Mal realisiert, dass sie nach den vielen guten Ergebnisse der letzten Monate so eine enge Begegnung auch verlieren können, was uns entgegen kam. Die für mich wichtigste Szene des Spiels waren allerdings die zwei Auszeiten zu Beginn des dritten Viertels, in denen ich der Mannschaft gesagt habe, dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen."


... zur Freiwurfquote von Willis Gardner: "Ich habe Willis vor der zweiten Halbzeit gesagt, dass die Mannschaft seine Punkte brauchen würde und er mehr scoren müsse. Das hat er dann auch gut umgesetzt und die Menge an Fouls gezogen, die ihn so oft an die Freiwurflinie gebracht haben."



DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. vs. SOBA Dragons Rhöndorf 97:83 (43:37)

1. Viertel: 22:15, 2. Viertel: 21:22, 3. Viertel: 22:22, 4. Viertel: 32:24


Der DEUTSCHE BANK SKYLINERS e.V. spielte mit: Fabian Franke (20 - drei Dreier), Richard Ware (4), Igor Starcevic (19 - fünf Dreier), Armin Willemsen (13), Jan Novak, Gregor Kern, Filmore Beck (10 - ein Dreier), Manuel Imamovic (4), Benedikt Nicolay und Willis Gardner (27 - ein Dreier).



Da das für den 03. Januar 2010 angesetzte Spiel des 14. Spieltags bei Spot Up Medien Baskets Braunschweig verlegt wird, empfängt der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. zum Jahresauftakt am 09. Januar 2010 die RSV Eintracht Stahnsdorf ab 16.00 Uhr in Basketball City Mainhattan.