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Jordan Theodore, Johannes Voigtmann und Philip Scrubb

91:75 – FRAPORT SKYLINERS stehen im FIBA Europe Cup Final Four

Im entscheidenden dritten Spiel des FIBA Europe Cup Viertelfinale gegen Maccabi Rishon liefern sich beide Teams vor lautstarken 2430 Fans eine spannende und toll anzuschauende Partie – ein Spiel, welches der Bedeutung der Partie voll gerecht wird. Die FRAPORT SKYLINERS können sich Anfang des vierten Abschnittes entscheidend absetzen. Sechs Spieler punkten zweistellig, Topscorer wird Philip Scrubb (20 Pkt, 5 Reb, 6 Ass). Damit ziehen die Frankfurter Basketballer zum zweiten Mal in Folge in das Halbfinale des europäischen Wettbewerbs ein und bemühen sich nun, das sogenannte Final Four in Frankfurt auszutragen.



Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Ich möchte Sharon und seinem Team gratulieren, ihre europäische Saison war ausgezeichnet. Sie spielen guten Basketball und sind sehr schwer zu verteidigen. Wir mussten auf sehr hohem Level spielen, um gegen sie zu gewinnen. Sie waren eine sehr gute Herausforderung für uns. Unsere Bank hat heute den Unterschied ausgemacht und einen fantastischen Job gemacht. Die Niederlage in Israel war das Beste was uns passieren konnte, denn seitdem spielen wir sehr guten Basketball. Es ist großartig, das Final Four zu erreichen. Es in Frankfurt auszutragen wäre für die Stadt und den Basketball in Frankfurt ein wunderbarer Event. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Fans bedanken! Sie unterstützen uns großartig und stehen immer voll hinter dem Team. Dafür einfach nur Danke.

Sharon Drucker (Maccabi Rand Media Rishon Le Zion): „Zunächst möchte ich Frankfurt und meinem guten Freund Gordon Herbert zum Sieg gratulieren. Wir haben versucht, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen, aber am Ende waren sie einfach das bessere Team. Jetzt wünsche ich ihnen für das Final Four viel Glück. Wir hatten eine großartige europäische Saison und unsere Jungs haben einen tollen Job darin gemacht, uns ein Spiel vor das Final Four zu bringen. Darauf bin ich stolz. Ich habe ihnen gesagt, dass wir zwar dieses Spiel verloren haben, aber auf sehr hohem Niveau gespielt haben. Die Atmosphäre und Gastfreundschaft in Frankfurt war exzellent. Unser Fokus liegt ab sofort auf der nationalen Liga.“

Danilo Barthel: „Wir haben mit dem Einzug ins Final Four ein Zwischenziel erreicht. Jetzt hoffen wir, dass der Event vielleicht nach Frankfurt kommt und wir mit unseren Fans im Rücken den Pokal holen können. Wir haben wieder gute Verteidigung gespielt, wenige zweite Chancen zugelassen und sie müde gemacht.“

Konstantin Klein: „Wir haben im dritten Viertel einen super Job gemacht, den Ball gut bewegt und unsere Würfe getroffen. Das hat heute den Ausschlag gegeben. Auch die Fans haben uns heute super unterstützt. Nun freuen wir uns sehr auf das Final Four und hoffen, dass es in Frankfurt stattfindet, damit die Fans uns zum Sieg tragen können.“

Spielverlauf

1. Viertel (22:20) – Starker Start, starkes Finish

Zwei Würfe, zwei Treffer: Jordan Theodore schaltet direkt auf Final Four-Modus, trifft die ersten beiden Würfe und klaut dazu einmal den Ball – 7:2 (2.). Rishon lässt sich jedoch wenig beeindrucken, spielt geduldig in der Offensive und trifft konsequent seine Würfe – 7:10 (4.). Die Wurfauswahl auf Frankfurter Seite führt dagegen zur Halbzeit des ersten Viertels nur selten zum Erfolg, bis Aaron Doornekamp fast schon erlösend von außen erfolgreich ist – 14:16 (8.). Danilo Barthel kann sich zum Viertelende zweimal unter dem Korb durchsetzen und ein glücklicher Tip-In von Philip Scrubb mit der Sirene bringt sogar die Führung – 22:20.

2. Viertel (21:18) – Achtung Phrase: Basketball ist ein Spiel der Läufe

Dreier von John Little und Konstantin Klein eröffnen den zweiten Abschnitt. Danilo Barthel legt wieder unter dem Korb nach und zwingt die Israelis zur Auszeit – 30:20 (12.). Die Gäste bleiben aber erneut konzentriert und können den Vorsprung durch gutes Passspiel und freie Würfe wieder verkürzen – 32:28 (15.). Jordan Theodore und Aaron Doornekamp leiten den Konter ein – 39:30 (17.). Rishon bleibt weiterhin von außen treffsicher. Die spektakulärste Szene gehört aber Mike Morrison, der einen Alley-Oop-Dunk nach Pass von Jordan Theodore im Korb versenkt – Halbzeitstand 43:38.

3. Viertel (24:17) – Phil Scrubb dreht auf

Munter geht es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Johannes Voigtmann und Darryl Monroe liefern sich ein kleines Privatduell der Centerspieler. Zunächst trifft Voigtmann und nutzt im Anschluss ein unsportliches Foul beim erfolgreichen Korbleger zu fünf Punkten in Folge. Der bullige Monroe kann sich offensiv dreimal unter dem Korb durchsetzen – 51:48 (25.). Die anschließende Phase gehört aber wieder den FRAPORT SKYLINERS. Mike Morrison lässt mit einem krachenden Dunk zum 59:51 die Fans aufspringen (28.). Phil Scrubb beschließt den dritten Abschnitt mit zwei erfolgreichen Dreiern und erspielt so die bis dato höchstn Führung– 67:55.

4. Viertel (24:20) – Final Four, wir kommen!

Philip Scrubb eröffnet auch das vierte Viertel mit einem And-One und wirft kurz darauf den nächsten Dreier hinterher – 75:55 (32.). Auch am defensiven Brett arbeiten die FRAPORT SKYLINERS in dieser Phase exzellent und lassen keine zweiten Chancen zu. Rishon wird zunehmend müde und ist in der Defensive häufig den einen Schritt zu langsam – die tiefere Bank der Frankfurter zahlt sich in dieser Phase voll aus. Nach einer Auszeit raffen sich die Gäste zwar noch einmal auf und verkürzen auf 84:72. Einen entscheidenden Lauf lassen die Frankfurter aber nicht mehr zu. Nach dem Dreier von Aaron Doornekamp zwei Minuten vor dem Ende zum 89:73 lassen sich nicht nur die Fans, sondern auch Gordon Herbert zu einer Jubelgeste hinreißen. Unter frenetischem Jubel gewinnen die FRAPORT SKYLINERS das entscheidende Viertelfinale mit 91:75 und ziehen zum zweiten Mal in Folge ins Final Four ein.

Nächste Spiele

  So, 03.04.2016 um 15 Uhr, Beko BBL in Braunschweig

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