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85:59 – Shavon Shields mit gutem Einstand beim Testspielsieg gegen Tübingen

Weiterhin ohne Philip Scrubb (Kniebeschwerden), dafür aber zum ersten Mal mit Shavon Shields im Team, gewinnen die FRAPORT SKYLINERS auch ihr zweites Testspiel. Dem reinen Endstand sollte dabei allerdings zunächst nicht zu viel Wert beigemessen werden, da beide Teams dezimiert antraten und der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel und ´sich-finden´ lag.

Statistiken




Das Spiel bot einige schön anzuschauende Aktionen auf beiden Seiten und vor allen Dingen neue Ansätze für die kommenden Trainingseinheiten. Topscorer und bester Ballverteiler wurde Quantez Robertson mit 16 Punkten und acht Assists. Bester Rebounder und generell mit einem bärenstarken Einstand, wurde Shavon Shields mit 13 Punkten, zehn Rebounds und sieben Assists. 



Stimme zum Spiel

Shavon Shields: „Ich denke, dass es ein ganz gutes Spiel von uns war. Es war vor allem wieder schön, auf dem Parkett zu stehen und mit den Jungs zu spielen. Ich hatte bisher erst eine richtige Trainingseinheit, dafür hat das Zusammenspiel schon ganz gut funktioniert. Dass noch nicht alles rund läuft, ist klar. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Trainingseinheiten und die Fortschritte, die wir als Team machen werden.“

1.       Viertel (23:13) – Shavon Shields mit gutem Einstand


Das zweite Testspiel in der easyCredit BBL-Saisonvorbereitung der FRAPORT SKYLINERS gegen Tübingen soll natürlich erste Erkenntnisse über die Spielweise und die Integration von Neuzugang Shavon Shields liefern. In der vierten Minute wird der kräftige Flügelspieler eingewechselt und fügt sich gleich gut ein. Zunächst eher auf den Pass für den besser postierten Mitspieler achtend, zeigt er in der Folge auch seine Dynamik beim Zug zum Korb. Isaac Bonga, der beim Testspiel gegen Köln in Wiesbaden ein schönes Debüt lieferte, hat zwar zu Beginn ein paar Probleme mit dem Spielaufbau, findet aber in der Folge seinen Rhythmus über den Kampf und Einsatz. Da bei beiden Teams der Schwerpunkt auf dem Durchlaufen der Spielsysteme und dem Miteinander einspielen liegt, wird das Spielergebnis nur der Form halber erwähnt. Das erste Viertel endet 23:13.

2.       Viertel (20:17) – Das Potenzial deutet sich an


Höchst treffsicher zeigt sich Quantez Robertson, der am Anfang des zweiten Viertels seinen dritten Dreier bei vier Versuchen einstreut und seine Punkte elf bis 13 verbucht. Die Mitte des Viertels entpuppt sich als schnelles Run´n Gun beider Teams. Einige einfache Ballverluste auf beiden Seiten zeigen, dass in Sachen Abstimmung noch Arbeit vor beiden Teams liegt. Der neugierige Blick auf Shavon Shields offenbart, dass er nicht nur eine stramme Physis mit sich bringt, sondern diese auch im Kampf um den Ball einzusetzen weiß. Und Isaac Bonga? Der macht in der 17. Minute die Ein-Mann-Ganzfeldpresse und verhindert mit seinen langen Armen zweimal in Folge, dass die Gäste den Ball beim Einwurf an den Mann bringen. Wenige Angriffe später findet ein Dreier von Shavon Shields seine Veredelung durch einen krachenden, zweihändigen Dunking im direkten Anschluss. Halbzeitstand gegen arg dezimierte Tübinger (bei denen Jared Jordan, Gary McGhee, Alvaro Munoz, Mauricio Marin und Isaiah Philmore nicht auflaufen): 43:30.

3.       Viertel (13:9) – Man spricht deutsch


„Lets keep it simple“, ruft Quantez Robertson von der Bank aus seinen Mitspielern auf dem Parkett zu. Ein paar leichtfertige Ballverluste zuvor haben den Routinier im Team zu diesem Ausruf veranlasst. Die junge Garde, ältester Frankfurter Spieler auf dem Feld ist Shields mit 22 Jahren, antwortet zwar mit gutem Einsatz am offensiven Brett, aber auch einigen Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive. Nach der Auswechslung des Amerikaners könnte man fast meinen, dass eine deutsche U-20 Nationalmannschaft auf dem Spielfeld steht. Lediglich Stefan Ilzhöfer mit 21 Jahren müsste als ´Routinier´ herausgerechnet werden. Ansonsten machen Garai Zeeb, Isaac Bonga, Niklas Kiel und Mahir Agva gemeinsam einen guten Job und halten auch physisch ordentlich dagegen. Viertelendstand: 56:39.

4.       Viertel (29:20) – Applaus und High Fives


Der Auftakt des vierten Viertels gehört Mike Morrison, der mit guter Arbeit beim Rebound, schönem Anspiel auf Stefan Ilzhöfer für den Dreier und einigen Punkten unter dem Korb glänzen kann. Sechs Punkte erarbeitet er sich in den ersten drei Minuten des Schlussviertels, die zu seinen bis dahin neun Zählern hinzugerechnet werden. Für viel Freude auf der Bank sorgen schwer erarbeitete Punkte von Mahir Agva, der den Offensivrebound abgreift, zwei, drei Mal den Wurf antäuscht, die Verteidiger fliegen lässt, unter dem Korb durchtaucht und mit Foul den Ball einnetzt. Ein ganz allgemeiner Eindruck des Teams: Die Jungs mögen und verstehen sich. Es wird füreinander geklatscht, bei misslungenen Aktionen aufmunternde Worte gefunden und auch die regelmäßigen High Five´s zeugen von guter Teamchemie. Die vielleicht spektakulärste Aktion des Spiels gibt es gegen Ende der Partie: Garai Zeeb bekommt bei einem langen Tübinger Pass die Finger an den Ball, rennt dem Richtung Aus fliegenden Spielgerät hinterher, rettet ihn dank eines ´behind-the-back´-Pass quer über das Feld zu Shavon Shields, der nach einer Wurftäuschung unter dem Korb den Ball wieder zurück zum heransprintenden Garai Zeeb durchsteckt – hard work pays off! Endstand: 85:59.

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Intercontinental Cup

Die FRAPORT SKYLINERS spielen Weltpokal! Unbedingt vormerken: Sonntag, 18. September um 15:30 Uhr, in der Fraport Arena gegen Guaros de Lara aus Venezuela

Mehr Infos: http://bit.ly/2bp7HyP

Hier gibt es direkt die Tickets: http://bit.ly/Tickets_Weltpokal