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82:95 gegen Jerusalem nach 30 starken Minuten

(Dienstag, 20. Dezember 2005 von Marc Rybicki)


Zehn gute Minuten haben gefehlt und die DEUTSCHE BANK SKYLINERS hätten sich mit dem ersten Sieg im ULEB Cup ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht. 30 Minuten sah es gut aus gegen Hapoel Jerusalem, den ULEB Cup Champion von 2004. Beide Teams boten den 3470 Zuschauern in der Ballsporthalle munteren Offensiv-Basketball mit vielen schönen Korbaktionen.


Angeführt von einem erneut starken Antonio Meeking (19 Punkte, acht Rebounds) lagen die Hausherren nach dem ersten (24:23) und nach dem dritten Viertel (69:67) knapp vorn. Doch das letzte Viertel verloren die Mannen von Ivan Sunara mit 13:28 und damit die Partie. 95:82 lautete der Endstand für Jerusalem, die in Forward Mario Austin (28 Punkte, 13 Rebounds) ihren überragenden Mann hatten.


"Am Ende hat uns einfach die Energie gefehlt", so Head Coach Ivan Sunara. "Unsere Bank ist dünn besetzt. Wir haben zu unseren Verletzten Matinen, Garris und Roller auch noch viele kranke Spieler." Mbemba, Kruel und Sljivancanin fehlten wegen Erkältung. Auch Mate Milisa (sieben Punkte in 22:15 Minuten) ging angeschlagen in die Partie. "Er zeigt dieselben Erkältungs-Symptome wie die anderen Spieler", so Sunara, der in der Schlussphase einen "Leader" im Team vermisste.


Point Guard Troy Bell konnte diese Rolle in seinem Heimdebüt noch nicht ausfüllen. Bell traf in 22 Minuten Einsatzzeit zwei von elf Würfen für fünf Punkte, gab einen Assist und leistete sich drei Ballverluste. "Man durfte nicht zu viel von ihm erwarten. Er ist erst vor zwei Tagen aus dem Flugzeug gestiegen und hat kaum mit der Mannschaft trainiert. Es ist klar, dass ihm noch die Bindung zum Team fehlt", meinte Sunara, der die siebte Niederlage im siebten ULEB Spiel dennoch als positive Motivation für seine Mannschaft ansah.


"Man muss sich darüber klar sein, dass ULEB und BBL zwei verschiedene Basketball-Welten sind. Wir treten gegen europäische Top-Clubs an, die auf einem  noch viel höheren Niveau agieren. 30 Minuten lang ein offenes Match gegen Jerusalem zu spielen, bedeutet für unser Team einen wichtigen Schritt nach vorne. Ich bin überzeugt, dass wir daraus Energie für die nächsten Aufgaben in der Bundesliga ziehen können."