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81:83 - Sehr bittere Niederlage gegen Crailsheim

Die FRAPORT SKYLINERS zeigen gegen den Play-Off Anwärter aus Crailsheim drei starke Viertel ehe die Gäste aus Crailsheim im vierten Viertel die Verlängerung erzwingen können. Hier werden zu viele Chancen liegengelassen und am Ende müssen die FRAPORT SKYLINERS den Preis dafür zahlen und können sich für drei gute Viertel und eine kämpferische Leistung nicht belohnen – 81:83 (19:14 – 24:23 – 22:19 – 11:20 – 5:7). Topscorer der Frankfurter wurde Shaquille Hines mit 29 Punkten.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): "Glückwunsch an Crailsheim zum am Ende verdienten Sieg. Ich bin mit keinem Viertel von uns zufrieden. Vor allem natürlich nicht mit der Schlussphase. Wir haben es immer verpasst, nach guten Aktionen noch ein Stück besser zu verteidigen, noch ein Stück besser als Team zu spielen. Hinten raus hat uns Crailsheim bei den Rebounds extrem weh getan, was mich besonders ärgert, denn genau das wollen wir eigentlich nicht zu lassen. Obwohl wir drei Viertel gewinnen, bei den Steals, Assists und Ballverlusten gute Werte aufstellen, verlieren wir dieses Spiel.“

Tuomas Ilsalo (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim): "Was für ein Spiel heute! Wir hatten in der Vorbereitung große Probleme im Training ohne Ford, Jones, Span und Hawkins. Heute sah es lange so aus, als hätten wir keine Chance. Wir hatten drei Viertel lang nicht den richtigen Fokus. Im vierten Viertel haben wir unsere große Qualität gezeigt: Wir haben Charaktere im Team, die in schwierigen Phasen nach vorne kommen. Das geht schon die ganze Saison so. Heute war es DeWayne Russel. Aber ich freue mich auch für Aaron Jones, der ein enormes Potenzial hat und heute mit seinen neun offensiven Rebounds für uns ein Schlüssel zum Erfolg war. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft.“

Marco Völler (Forward): „Unser großes Problem waren heute die Offensivrebounds. Noch dazu haben wir in der Offense den Ball nicht mehr so bewegt wie in den ersten drei Vierteln. Das sind die ersten Punkte, die mir jetzt einfallen. Den Rest müssen wir in der Videoanalyse nochmal aufbereiten. Ab morgen bereiten wir uns dann auf Oldenburg vor. Deswegen haben wir keine Zeit, um über das Spiel heute noch lange nachzudenken.“

Spielverlauf

Unter den Körben in den letzten Wochen vermisst, übernimmt Leon Kratzer bei seiner Rückkehr direkt Verantwortung und markiert die ersten vier Punkte der FRAPORT SKYLINERS. In der Defense schaffen es die Frankfurter immer wieder eine Hand zwischen die Crailsheimer Pässe zu bekommen und den Rhythmus der Merlins zu stören. Weil es in solchen „loose ball situations“ aber nicht immer gelingt den Steal zu vollenden, gehen die FRAPORT SKYLINERS nicht höher in Führung, können aber nach den ersten zehn Minuten mit 19:14 in die Viertelpause gehen. Und was auch immer Sebastian Gleim in dieser Pause gesagt hat – es hat gewirkt! Die Frankfurter verteidigen konsequent, klauen sich mehr und mehr Bälle und finden offensiv den richtigen Abschluss. Die Folge? Ein 11:2 Lauf zu Beginn des zweiten Viertels und eine 30:16 Führung. Doch Crailsheim steht nicht umsonst auf dem fünften Tabellenplatz. Die Merlins kämpfen sich zurück in das Viertel und verkürzen den Rückstand – 35:30 (18. Spielminute). Die logische Auszeit zeigt ihre Wirkung und in Kombination mit back-to-back Dreiern von Shaquille Hines können die Frankfurter unter lautem Jubel der nahezu ausverkauften Fraport Arena die Führung zur Halbzeit auf 43:37 ausbauen.

Shaquille Hines hört auch in Halbzeit Zwei nicht auf die Crailsheimer von draußen zu bestrafen – am Ende trifft der Forward 7/9 Dreier und hat neben 29 Punkten auch 8 Rebounds im Boxscore stehen. Damit erzielt der US-Amerikaner seine Karrierebestleistung (bisher 21). Beide Teams können kleine Läufe starten doch über allem steht Shaquille Hines, der in wichtigen Momenten die wichtigen Würfe trifft – 65:56 (30.). Die Anspannung in der Fraport Arena ist überall spürbar – alle wollen den Heimsieg und bei jedem Crailsheimer Korb erhöht sich die Nervosität auf den Rängen – 76:71 (38.). Spätestens der Dreier von Sebastian Herrera, der auf -2 aus Sicht von Crailsheim stellt, sind alle in der Crunchtime angekommen. Weil die Frankfurter im letzten Angriff beim 76:76 den Dreier nicht verwandeln können, geht es in die Verlängerung.

Lange, sehr lange dauert es bis eins der beiden Teams die ersten Punkte erzielt. Mit 2:01 Minuten auf der Uhr kann Sebastian Herrera an der Freiwurflinie nach dem ersten Fehlwurf die Führung für die Crailsheimer eintüten. Und auch wenn Quantez Robertson eiskalt per Dreier nochmal ausgleichen kann, ist es am Ende der beste Crailsheimer, DeWayne Russell, der den Deckel auf die Partie macht – 81:83.

Die nächsten Spieltermine

  • Dienstag, 11. Februar um 20:30 Uhr in Oldenburg
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 1. März um 15:00 Uhr gegen MHP Riesen Ludwigsburg
  • HESSENDERBY - Samstag, 7. März gegen JobStairs GIESSEN 46ers

Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele gibt es unter www.fraport-skyliners.de/tickets oder unter 069-92887619.