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Letztes Spiel: 82:90 Sa 07.03. in Gießen Bericht

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80:77 – FRAPORT SKYLINERS unterliegen Ludwigsburg nach starker Leistung

Die FRAPORT SKYLINERS machen gegen die MHP Riesen Ludwigsburg vieles richtig, kämpfen, spielen mit Leidenschaft, verteidigen mit hoher Intensität und lassen alles auf dem Parkett. Doch ohne Leon Kratzer, Shaquille Hines und ab der 14. Minute auch ohne Lamont Jones (Pferdekuss) können die Frankfurter den letzten Angriff im Spiel nicht mehr im Korb unterbringen (18:16 – 19:19 – 14:16 – 29:26). Topscorer wird Quantez Robertson, dem gerade in der Schlussphase wichtige Würfe gelingen, mit 17 Punkten.

Nächstes Spiel

Verschnaufpausen sind rar gesät beim Finalturnier und so geht es schon am kommenden Donnerstag, den 11. Juni, mit dem Spiel gegen Rasta Vechta weiter. Sprungball ist um 16:30 Uhr, das Spiel gibt es wieder live bei MagentaSport zu sehen.

Eine Stunde vor Sprungball startet auf der Website sowie dem Youtube-Kanal der FRAPORT SKYLINERS eine Pre-Game-Show mit Gästen, Analysen, Gewinnspielen und Hintergründen.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Der Unterschied war heute Marcos Knight. Unsere Jungs haben alles gemacht, was wir vorhatten. Ich bin daher nicht unzufrieden. Wir haben Ludwigsburg zu extrem schweren Würfen gezwungen, waren immer zwischen Mann und Korb. Wir haben sehr gut ausgeboxt und stark gekämpft. Aber zwei-, dreimal waren wir beim Ballvortrag nicht so gut im Rhythmus. Wir haben alle Kategorien gewonnen, die wir uns vorgenommen haben. Alles was fehlt, ist der Sieg heute. Am Ende war Marcos Knight der glückliche Unterschied zugunsten Ludwigsburg.“

John Patrick (Headcoach MHP Riesen Ludwigsburg): „Es war ein verrücktes Spiel. Am Ende waren wir einfach glücklicher. Frankfurt hat trotz aller Verletzungen hart gekämpft und hatte gute Chancen gehabt, uns zu besiegen. Ein Kompliment an die Leistung von Marcos Knight, er hat am Ende fast allein die wichtigen Dreier erzielt. Aber auch an unsere jungen Spieler ein Kompliment, sie haben uns wichtige Minuten gegeben.

Matt McQuaid:
„Der letzte Pfiff war natürlich taff. Aber es ist wie es ist. Man muss Ludwigsburg Anerkennung zusprechen, denn sie haben ein gutes Spiel gezeigt. Wir müssen jetzt gegen Vechta stark und als Team spielen. Wir wollen den ersten Turniersieg!“

Yorman Polas Bartolo: „Ludwigsburg hatte heute einfach etwas mehr Glück als wir. Sie haben einige schwere Dreier getroffen, die wir gut verteidigt hatten. Wir sind weiterhin bereit für jeden Gegner, wir wollen hier bei diesem Turnier noch eine gute Rolle spielen.“

>>Zur vollständigen Statistik des Spiels<<

Spielverlauf

Keine Veränderung in der Startaufstellung von Headcoach Sebastian Gleim: Joe Rahon, Lamont Jones, Quantez Robertson, Richard Freudenberg und Gytis Masiulis eröffnen die Partie gegen Ludwigsburg. Und das Zusammenspiel Rahon-Masiulis sorgt direkt für die ersten Punkte des Spiels. Auf Ludwigsburger Seite erzielt allerdings Zamal Nixon die ersten elf Zähler in Folge – 11:7 (5. Minute). Die Verteidigung, angeführt von Energiebündel Yorman Polas Bartolo, sorgt dafür, dass die Partie eng bleibt – 13:13 (7.). Erneut wechselt Sebastian Gleim früh und viel durch, will Minuten verteilen und das Energielevel hochhalten. Umkämpft, eng und spannend endet das erste Viertel mit 18:16.

Der Frankfurter Teambasketball funktioniert. Der Ball läuft, der Gegner auch – immer wieder auch hinterher. Das große Aber sind allerdings die Wurfquoten, vor allem von der Dreierlinie: 1/11 steht es da in der 13. Minute zu Buche – beim Stand von 22:22. Erneut zeigen die beiden Neuzugänge Masiulis und Bartolo, dass sie das Team verstärken und übernehmen jede Menge Verantwortung. Der Spielstand bleibt entsprechend ausgeglichen, so recht absetzen kann sich keine Mannschaft – 33:30 (18.). Weiterhin ist aber die Dreierquote die Achilles-Ferse im Frankfurter Spiel. Zur Halbzeit stehen vier Treffer bei 18 Versuchen in der Statistik. Trotzdem ist man drin im Spiel und dran am Gegner - Halbzeitstand: 37:35.

Drittes Viertel und die Intensität geht noch mal richtig hoch. Nicht nur physisch, sondern auch verbal haben sich beide Teams ein paar Nettigkeiten mit auf den Weg zu geben. Mitte des dritten Spielabschnitts haben sich die FRAPORT SKYLINERS eine hauchdünne Führung erspielt – 42:45 (25.). Beide Teams haben dann aber Probleme, ihren Rhythmus aufrecht zu erhalten und so wird das Spielgeschehen etwas zerfahren. Mit kleinen Aufstellungen soll der Spielfluss wieder gefunden werden. Doch es treffen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander, wie der Viertelendstand beweist: 51:51.

„Es gibt nur einen Tez Robertson“, haucht der begeisterte MagentaSport-Kommentator ins Mikro. Der Liebesbeweis kommt nach Dreier des Frankfurter Kapitäns zur 58:61 (33.) Führung. Und auch der nächste Wurfversuch von Downtown sitzt für ihn. Das Spiel wird jetzt zum vielfach angekündigten Intensitätsgipfel. Jede Aktion ist jetzt ein Schlüsselmoment. Jeder Korb wird gefeiert. Jede gute Verteidigungsaktion bejubelt. In der 36. Minute steht es 68:68. Wilde Dreier halten Ludwigsburg im Spiel, bei den FRAPORT SKYLINERS ist es das Teamplay. Das etwas glücklichere Ende dieser Phase hat der Gegner und setzt sich auf 77:72 (38.) ab. Doch Frankfurt beweist Moral. Ein Dreier mit Brett von Gytis Masiulis gleicht das Spiel wieder aus – 77:77 (40.). Ludwigsburgs Marcos Knight trifft den vielleicht wildesten Wurf des Spiels mit 20.8 Sekunden zur Führung. Der letzte Frankfurter Angriff bringt nach etwas verkorkstem Verlauf keine Punkte mehr, so dass Ludwigsburg am Ende den Sieg ins Teamhotel mitnimmt.

Len Schoormann gegen Jacob Patrick

Ein 17-Jähriger gegen einen 16-Jährigen, das sieht man in der easyCredit BBL auch nicht alle Tage. Und die beiden Youngsters zeigen, dass die Zukunft des deutschen Basketballs rosig aussieht. Der jüngere Ludwigsburger agiert vorwiegend als Schütze, bevorzugt aus der Ecke. Der Frankfurter übernimmt direkt noch mehr Verantwortung und spielt lange Phasen als Denker und Lenker seiner Mannschaft auf der schwierien Point Guard Position. Am Ende stehen für Patrick, Sohn des Ludwigsburger Headcoaches, acht Punkte und ein Ballgewinn in rund zwölf Minuten in der Statistik. Der Frankfurter darf sogar knapp zwei Minuten länger ran, erzielt sieben Punkte, greift sich zwei Rebounds und verteilt einen Assist.

Highlight des Spiels

Wenn sich eine Defensivschlacht ankündigt, dann braucht es starke Aktionen im Team. Und so läuft der allererste Frankfurter Angriff perfekt durch. Am Ende stellt Gytis Masiulis einen Block für den ballführenden Joe Rahon und rollt danach Richtung Korb. Die Ludwigsburger Verteidigung weiß kurz nicht, wer wo wie wann übernimmt. Dafür weiß Joe Rahon ganz genau, wann der Ball wo zu wem muss: Nämlich nach dem Block, auf dem Weg zum Korb zu Gytis. Der nimmt das Spielgerät auf, macht zwei Schritte und lässt es mit beiden Händen gegen die Defensivversuche krachen. Ein starker Auftakt!

Zahlenspiele und Analyse

39 Rebounds holen die FRAPORT SKYLINERS. Gerade mal 27 werden den Ludwigsburgern gestattet.

21 Assists verteilen Joe Rahon und Co. Gerade mal neun die Ludwigsburger.

81.3% Freiwurfquote für die Frankfurter, gerade mal 56.3% für die Ludwigsburger.

In so knappen Spielen machen Kleinigkeiten den Unterschied aus. Zum Beispiel die 17 Ballverluste für die FRAPORT SKYLINERS. Gerade mal acht für die Ludwigsburger.

Und Marcos Knight.

Die weiteren Spiele der FRAPORT SKYLINERS beim Finalturnier

  • Do, 11.06. vs Vechta um 16:30h
  • Sa, 13.06. vs Bamberg um 16:30h