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80:73 – Ho-Ho-Homesieg gegen Crailsheim kurz vor Nikolaus

Der neunte Spieltag bringt vor 1250 Fans (Vollauslastung) einen wahnsinnig spannenden und umjubelten Heimsieg der FRAPORT SKYLINERS gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. Damit springen die Frankfurter von Tabellenplatz 17 hoch auf Rang 13. Ohne den noch nicht ganz fitten Neuzugang Jamel McLean (Knöchel) und dem kurzfristig ausfallenden Brancou Badio (Muskelfaserris im Oberschenkel) ist es das Kollektiv, welches den Heimsieg beschert (14:21 – 21:14 – 20:18 – 16:11). Fünf Spieler punkten zweistellig, am besten trifft Len Schoormann für 17 Punkte.

Spielzusammenfassung

Die FRAPORT SKYLINERS schaffen es im ersten Viertel über einige Phasen, den offensivstarken Crailsheimern die Freude am Angriff zu nehmen. Über die Gänze des Viertels gelingt das aber bei der Qualität der Gäste nicht, so dass es beim Stand von 14:19 in die erste Pause geht. Das zweite Viertel gehört indes den Frankfurtern, die mit viel Herz und Willen zu Werke gehen. Vor allem der Rebound wird auf einmal der Hauptgrund, dass es beim Stand von 35:35 gegen den Favoriten in die Kabine geht.

Das dritte Viertel ist was für alle Fans der Sportart und alle, die es noch werden wollen. So schön, so schnell, so spektakulär, so umkämpft ist es auf beiden Seiten. Die FRAPORT SKYLINERS belohnen sich einen Hauch mehr – 55:53. Das letzte Viertel ist dann vor allen Dingen für die Frankfurter Fans ein Hochgenuss. Defensiv, offensiv, beim Rebound und beim Teamspiel laufen die Jungs um Will Cherry und Co auf allen Zylindern und lassen auch den letzten Widerstandsversuch der Gäste abprallen. Mit 80:73 gelingt der zweite Sieg in Serie und der erste Heimsieg der Saison.

Die drei Schlüsselstatistiken

  • Rebounds – Damit ist die Geschichte des Spiels fast schon erzählt. 50 gesicherte Fehlwürfe landen in den Händen der FRAPORT SKYLINERS. Eine bärenstarke Energie- und Willensleistung! Fast doppelt so viele wie Crailsheim mit 27.
  •  Team – Komische Statistik, aber wenn fünf Spieler zweistellig punkten (Len 17, Lukas 13, Quantez 11, Lorenz und Will jeweils 10) und dann auch noch zwei weitere acht Punkte erzielen (Matt und Rasheed), dann hat das Kollektiv einwandfrei funktioniert.
  • Fastbreakpunkte – Das war sicherlich nicht das schnellste Spiel beider Teams. Aber wenn man das offensivstärkste Team der Liga bei vier Punkten aus dem Schnellangriff hält, dann ist es auch nicht weiter schlimm, wenn man selbst nur zwei verbucht.

Die vollständige Statistik zum Spiel gibt es >>HIER<<

Stimmen zum Spiel

Diego Ocampo (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir widmen diesen Sieg unserem Teambetreuer Sid und seiner Familie, die gerade durch eine schwere Zeit gemeinsam gehen. Dann möchte möchte ich meinen Spielern gratulieren. Die letzte Woche war nicht leicht mit fehlenden Spielern bei den Nationalmannschaften und den Verletzungen. Aber wir haben den Fokus auf Lösungen gesetzt und nicht auf die Probleme. Wir haben solide gespielt, mit einer guten Balance aus Innen- und Außenspiel. Wir sind ein sehr junges Team und müssen immer mutig und intelligent spielen. Das haben wir heute geschafft. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und nehmen das Selbstbewusstsein und den Spirit aus dieser Partie mit.“

Sebastian Gleim (Headcoach, HAKRO Merlins Crailsheim): „Glückwunsch an Frankfurt, die heute aufgrund des Unterschiedes in der Physis und den Rebounds auch verdient gewonnen haben. Bei uns war diese Woche die Gesundheit an erster Stelle und Basketball wohl nur an zweiter. Wir sind nicht in unseren Flow gekommen, den wir uns in den letzten zwölf Spielen aufgebaut haben. Von denen haben wir 90% gewonnen, was uns sehr freut. Jetzt müssen wir uns den Flow wieder aufbauen, was schnell gehen muss, denn wir spielen jetzt viele Spiele in wenigen Tagen.“

Lukas Wank (Spieler, FRAPORT SKYLINERS): “Erstmal bin ich sehr froh darüber, wie wir miteinander gespielt haben. Es hat sehr Spaß gemacht. Wir hatten einen guten Mix aus taktischer Einstellung und „Hustle Plays“ und konnten mit dieser Leidenschaft das Rebound-Duell deutlich für uns entscheiden. Im Spiel ist das mir nicht so aufgefallen, aber durch diese viele Rebounds, fallen unsere Turnover nicht so sehr ins Gewicht wie in den Spielen zuvor. Wir konnten uns irgendwann den Vorsprung bzw. die Führung erarbeiten und haben es geschafft, diesen mit wichtigen Würfen am Ende zu verteidigen. Trotz einer sehr starken Leistung von T.J. Shorts, waren wir nervenstark und konnten heute einen sehr wichtigen Sieg einfahren.“

Will Cherry (Spieler, FRAPORT SKYLINERS): “Es war wirklich ein sehr hartumkämpftes Spiel. Wir wussten, dass es solch ein intensives Spiel wird. Sie haben ein sehr starkes Team, das uns ans Limit gebracht hat. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Wir konnten den Auswärtssieg in Würzburg bestätigen und somit das zweite wichtige Spiel in Folge gewinnen. Ich denke, es war ein Statement-Sieg gegen ein starkes Team aus Crailsheim und wenn wir gesund bleiben, muss man definitiv mit Frankfurt rechnen.“

Spielticker

Erste Fünf - Frisch von der Verletzungspause rein in die Erste Fünf heißt es für Quantez Robertson. Mit ihm eröffnen Will Cherry, Lukas Wank, Rasheed Moore und Matt Haarms das Spiel gegen Crailsheim.

1. Viertel – Es fehlt ein wenig Wurfglück - 14:21

1. Minute – Welcome to Frankfurt, welcome to WOW! Erst das schöne Play zwischen Will und Matt, dann der defensive Block von Rasheed und zum krönenden Abschluss der Dunk von Lukas Wank. Blitzstart zum 4:0.

4. Minute – Aber Crailsheim kann es leider auch. Gerade vom Dreier. Weiß man. Kann man trotzdem nur schwer verteidigen – 4:7.

6. Minute – Eigentlich machen wir den defensiven Job nicht schlecht. Crailsheim muss schwer arbeiten für die Punkte. Leider tun wir uns aber offensiv selber schwer – 5:11.

9. Minute – Auffällig und vorbildlich ist heute der Einsatz von Lukas Wank, der sich den Bällen hinterherschmeißt, auf dem Parkett rutscht wie andere auf dem Feldberg und auch beim Rebound zupackt – 8:16.

10. Minute – Mit ein wenig mehr Wurfglück wäre das hier eine andere Partie. Haben wir aber nur kurze Phasen lang – 14:21.

2. Viertel – Starkes Viertel mit viel Einsatz und Spielfreude – 21:14


13. Minute – Will Cherry hat da diesen Gesichtsausdruck. Und wenn er diesen Gesichtsausdruck hat, dann ist auch seine Körpersprache stark. Davon profitieren sein Team und der Punktestand – 18:23.

15. Minute – Rasheed hat wohl genau zugeschaut, was Will da macht. Der Flügel wird von seinem Aufbau vorbildlich bedient und trifft den Dreier aus der Ecke zum 21:23. Auszeit Crailsheim. 15. Minute – Aber die hilft vor allem Len Schoormann, der direkt im ersten Angriff den Dreier zum Führungswechsel versenkt – 24:23.

17. Minute – Auszeiten kicken ja mitunter zeitverzögert. So leider auch diese. Denn nach dem Dreier von Len legt Crailsheim den 6:0 Lauf zum 24:30 hin.

19. Minute – Hat da jemand 6:0 Lauf gesagt? Wird von Lukas und Donovan ofenfrisch zum Ausgleich geliefert – 30:30.

20. Minute – In der Schlussminute ernten wir in vielerlei Hinsicht der Mühe Lohn, auch wenn Crailsheim per Dreier zum Ausgleich kommt, gehen wir mit mehr Schwung in die Kabine – 35:35.

3. Viertel – Jede Menge Action auf dem Parkett – 20:18

22. Minute – Der Dreier von Rasheed aus der Ecke ist ein schicker und lassen die bis hierhin höchste Frankfurter Führung aufleuchten – 40:35.

25. Minute – Das Spiel macht Freude, weil beide Teams mit viel Intensität spielen, viel arbeiten und dadurch auch gute Lösungen finden – 43:42.

27. Minute – Quantez Robertson hat da diesen Gesichtsausdruck… wurde das heute schon mal geschrieben? Egal, wichtig ist: Wenn er den auflegt, möchte man ihn nicht gegen sich haben. Dafür bei sich im Team. Und so freut sich Lorenz über den Zuckerpass zum 47:44.

28. Minute – Und weil er es auch selber kann, trifft Quantetetez kurz darauf auch den Dreier und lässt den Gesichtsausdruck direkt drauf – 50:45.

30. Minute – Hauchdünn ist die Führung. Hauchdünn auch das Nervenkostüm der Fans beim Heimspiel und vor den TV-Geräten. Und ein Viertel kommt ja noch – 55:53.

4. Viertel – Kannste dir nicht schöner malen – 16:11

31. Minute – Ein Dreier um die Gemüter anzuheizen oder zu beruhigen, je nachdem? Kein Problem für Lukas, der direkt im Anschluss auch den Assist zu Lorenz spielt. Auszeit Crailsheim – 60:55.

32. Minute – Basketball und Skisport haben manchmal eines gemeinsam: Slalomstangen. Zumindest, wenn man Will Cherry im Angriff beobachtet – 62:55 – höchste Führung bis hierhin.

33. Minute – Jetzt geht es aber wirklich rund. Lukas auf Lorenz haben wir heute schon häufiger gelesen und freuen uns jedes Mal darüber, also: Lukas auf Lorenz – 65:57.

35. Minute – Crailsheim tut sich unheimlich schwer gute Würfe zu erspielen. Und die, die es gibt, werden relativ konsequent daneben gesetzt. Ist es Schadenfreude, wenn man sich darüber heute freut? Zwischenstand: 67:59.

37. Minute – Kannste dir nicht schöner malen. Was wir in dieser Phase vorne, hinten und die Fans auch abseits des Parketts leisten, ist einfach nur krass! Angetrieben von Will, Matt, Tez und sowieso allen, bauen wir die Führung auf 71:59 aus.

40. Minute – Jetzt gilt es die Zeit zu nutzen, Angriffe lang auszuspielen, den Ball zu sichern und die Freiwürfe zu treffen. Das macht Quantez Robertson himself in Perfektion und setzt den Finisher von der Linie. Crailsheim steckt nicht auf, kommt aber nicht mehr entscheidend ran – 80:73.

Die nächsten Spieltermine

  • Samstag, 11.12. um 18 Uhr in Bayreuth
  • Mittwoch, 15.12. um 19 Uhr in Ludwigsburg 
  • Sonntag, 19.12. um 15 Uhr zu Hause gegen Weißenfels 
  • Montag, 27.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Chemnitz
  • Donnerstag, 30.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Heidelberg

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder an allen Vorverkaufsstellen von AdTicket.