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Lässt es im Berliner Korb krachen - Powerhouse Roger Powell

80:72 – Energieleistung im Schlussviertel holt den Heimvorteil zurück

Nach einem unglaublichen vierten Viertel (24:5) gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Spiel Zwei des Playoff-Halbfinals gegen Berlin mit 80:72 und gleichen die Serie zum Stand von 1:1 aus.

Das SPORT1-Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=YVzI9s6-Vbc

Kein guter Start

Mit derselben ersten Fünf aus dem letzten Spiel starten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Spiel 2 der Halbfinalserie gegen Berlin. Den besseren Start erwischt allerdings die Heimmannschaft und geht schnell mit 0:6 (2. Minute) in Führung. So schnell wollte Headcoach Gordon Herbert die Auszeit nicht nehmen. Gleich im Anschluss aber der nächste Schock: Chris Moss bleibt am Boden liegen und muss das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen. Roger Powell übernimmt seine Rolle unter den Körben und dunkt die ersten Frankfurter Punkte – 2:6 (3.). Doch bei Berlin fällt in den ersten Minuten jeder Wurf, so steht es in der 4. Minute 2:13, bis Roger Powell mit einem Dreier verkürzt. Das Spiel ist bereits in den Anfangsminuten sehr ruppig, viele Fouls und Freiwürfe dominieren das Geschehen.

Wieder im Spiel mit neuem Look

In der 6. Minute kann Chris Moss wieder eingewechselt werden und rackert für seine Mannschaft in der Verteidigung und beim Rebound– es sind Playoffs, Zeit für Schmerzen ist später. Aber Berlin bleibt am Drücker und erhöht per Halbdistanzwurf von Julius Jenkins, bevor Roger Powell seinen zweiten Dunking einstreut und Jimmy McKinney den Schnellangriff per Korbleger vollendet – 13:20 (8.). Nun ist es Muli Katzurin mit der Auszeit.  Nach einem guten Block am Mann von Chris Moss kommt Pascal Roller frei an der Dreierlinie zum Wurf und trifft zum 16:21 (8.). Einen neuen Look präsentiert heute Kimmo Muurinen: Er trägt heute ein Stirnband, mit dem er in Finnland bereits zweimal Meister geworden ist. Nach einem Steal gegen Schaffartzik zieht Jevohn Shepherd beim Fastbreak Richtung Korb und verwandelt den Korbleger zum 18:22 (10.). Nach Berliner Freiwürfen geht es mit 18:24 in die erste Viertelpause.

Jimmy McKinney und die Hallenlautstärke

Mit einem arg bedrängten Sprungwurf eröffnet Jimmy McKinney das zweite Viertel. Es folgt ein zweiter Wurf von ihm, gegen den Verteidiger und ein Dreier, die wie an der Schnur gezogen ihr Ziel finden – 23:24 (12.). In der bereits deutlich ruhigeren Berliner Halle sind es nun die mitgereisten Frankfurter Fans, die Stimmung machen. Wer sonst als Jimmy McKinney sorgt für den ersten Führungswechsel des Spiels, doch Immanuel McElroy kontert direkt mit einem Dreier – 25:27 (13.). Berlin kommt zurück ins Spiel und erhöht durch einen Dunking von Yassin Idbihi auf 27:32 (14.). Sofort reagiert Gordon Herbert mit einer taktischen Auszeit. Danach bleibt das Spiel extrem intensiv, aber auch foullastig. Beide Mannschaften arbeiten hart in der Verteidigung und geben den Schiedsrichtern eine Menge zu tun. Per Dreier erhöht Julius Jenkins auf 29:37 (15.).

Kampf bis zur Halbzeit

Neben Julius Jenkins erwischt auch Derrick Allen einen guten Tag für Sprungwürfe und netzt zum 31:39 ein. Das Berliner Publikum kommentiert jede Ballberührung vom amtierenden MVP DaShaun Wood mit einem Pfeifkonzert und sorgt so für reichlich Motivation beim Aufbauspieler. Mit zwei Freiwürfen bringt dieser seine ersten Punkte in die Statistik und man merkt ihm deutlich an, dass er nun eine Schippe drauflegen möchte. Mit einem artistischen Korbleger verkürzt Jevohn Shepherd auf 35:41 (18.). Gleich darauf lässt DaShaun Wood alle Verteidiger hinter sich und fliegt völlig unbedrängt Richtung Korbleger. Dank zahlreicher Freiwürfe und einer soliden Quote (bislang 76%) gelingt es Berlin sich bis zur Halbzeit auf 38:46 abzusetzen. Den DEUTSCHE BANK SKYLINERS gelingt es zwar ebenfalls sehr gut von der Freiwurflinie zu treffen (90%), doch stehen 21 Versuche der Berliner nur 10 Frankfurter Versuche gegenüber.

Mit kleiner Aufstellung

Zwar eröffnet Berlin die zweite Halbzeit mit Punkten durch Taylor Rochestie, aber Quantez Robertson kontert mit einem schnellen Dreier – 41:48 (21.). DaShaun Wood übernimmt nun die Führung im Frankfurter Team und wird von Jimmy McKinney für zwei weitere Punkte gefunden – 43:50 (22.). Bei Berlin bleiben es die Freiwürfe die dafür sorgen, dass die Führung erhalten bleibt. Gordon Herbert lässt nun eine extrem kleine Formation auf dem Feld, da Roger Powell sich bei einer Verteidigungsaktion das Knie ein wenig verdreht: Kimmo Muurinen und Jevohn Shepherd übernehmen die Arbeit gegen die langen Berliner, dadurch wird die Verteidigungsarbeit flinker und der Angriff beweglicher. Dennoch wird Julius Jenkins für den Halbdistanztreffer gefunden, der beim Stand von 46:56 (25.) Gordon Herbert zu einer Auszeit zwingt. Nach dieser steht auch Roger Powell wieder auf dem Feld.

Offener Schlagabtausch

Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Julius Jenkins und DaShaun Wood wird das Spiel deutlich hitziger. Jeder Ball, jeder Angriff und Block wird nun erbittert umkämpft. Dominik Bahiense de Mello knüpft kurz nach seiner Einwechslung an seine starken Leistungen aus dem ersten Spiel an und erzielt vier Punkten in Folge – 54:63 (29.). Auch DaShaun Wood bleibt heiß und wirft einen hochfliegenden Sprungwurf gegen Yassin Idbihi durch den Ring, doch Idbihi revanchiert sich auf der Gegenseite mit einem Dunking zum Zwischenstand von 56:65 (30.). Nach zwei weiteren Freiwürfen des Berliners steht es vor dem Schlussviertel 56:67.

MVP! MVP! MVP!

Eine Kopftäuschung und schon ist DaShaun Wood an Berlins Raduljica vorbei und netzt den Korbleger ein – 58:67 (31.). Bei Berlin gehen die nächsten drei Angriffe ins Leere und es ist wieder DaShaun Wood mit einem Korbleger gegen Raduljica – 60:67 (33.). Es ist nun nur noch DaShaun Wood, es wirkt fast, als würde die Live-Übertragung von SPORT1 in einer Wiederholungsschleife hängen derart ähneln sich die letzten Angriffe der DEUTSCHE BANK SKYLINERS – 62:67 (33.). Berlin mit der Auszeit. Doch Gordon Herbert wittert die berühmte Morgenluft und lässt nun jede Aktion, defensiv oder offensiv, mit viel Präzision und Geschwindigkeit ausführen. Das erste Zwischenergebnis: Ein Dreier von Jimmy McKinney zum 65:67(35.). Auch in der Defensive wird nun um jeden Ball, jeden Zentimeter und jeden Atemzug gekämpft.

AUSWÄRTSSIEG!

Ein Dreier von Roger Powell bringt nach schier unendlicher Zeit die Führung zurück zum Team von Gordon Herbert – 68:67 (37.). Jeder Berliner Fan fragt sich nun dieselbe Frage: Wie steht es um das Nervenkostüm der eigenen Mannschaft. Quantez Robertson sorgt mit zwei weiteren Punkten für die Auszeit von Muli Katzurin – 70:67 (38.). Große Momente brauchen große Spieler. DaShaun Wood übernimmt jeden Angriff und sorgt für spektakuläre Punkte mit einem Unterhandkorbleger gegen Idbihi – 72:67 (39.). Im Anschluss blockt Roger Powell den Berliner Wurf zurück in die andere Hälfte, doch Berlin sichert den Ball und kommt über einen Freiwurf von Derrick Allen zum Zwischenstand von 73:68 (39.). Die letzten Minuten mutieren komplett zur DaShaun-Wood-gegen-Berlin-Show. Hinten klaut Quantez Robertson den Ball, treibt sich selber nach vorne und findet dann… na ja den Namen kennt man mittlerweile. Beim Stand von 77:70 (40.) verlassen die ersten Berliner Fans frustriert die Halle, während die mitgereisten Frankfurter ihren Block in eine tanzende und jubelnde Menschenmenge verwandeln. Am Ende gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS dank eines unglaublichen vierten Viertels, welches sie mit 24:5 für sich entscheiden, mit 80:72. Selbst nach dem Spiel werden die Jungs um Jimmy McKinney und Co. von den Fans mit stehenden Ovationen, Beifallrufen und Gesängen in den Bus geleitet.

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Mittwoch, den 25. Mai um 19:15 Uhr haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Gelegenheit, in der Halbfinalserie mit 2:1 in Führung zu gehen. Karten für die nächste Basketballschlacht sind über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket erhältlich … oder einfach rund um die Uhr über den Print@Home Ticketshop auf www.deutsche-bank-skyliners.de. Tickets jederzeit bequem zuhause selbst buchen und direkt ausdrucken.

Playoff-Halbfinale - die Heimspieltermine in der Übersicht:

  • Mittwoch, den 25 Mai um 19:15 Uhr
  • *falls erforderlich* - Donnerstag, den 2. Juni um 19:30 Uhr