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79:66 – 25:0 Lauf reicht FRAPORT SKYLINERS gegen Berlin nicht

Erst geht nichts, dann platzt der Knoten mit einem lautstarken Knall, der zwar das Spiel nicht mehr dreht, aber ein positives Gefühl für die Trainingswoche beschert. Mit bis zu 40 Punkten liegen die FRAPORT SKYLINERS beim amtierenden deutschen Meister und Euroleague-Teilnehmer Alba Berlin zurück. Aber im letzten Viertel drehen die Frankfurter noch mal die Intensität auf und finden ihr Spiel (22:9 – 27:13 – 15:15 – 15:29). Ein 25:0 Lauf im vierten Viertel sorgt für jenes besagte gute Gefühl für die Vorbereitungen auf das Heimspiel gegen München kommenden Sonntag. Ohne Matt Mobley (Muskel), Konstantin Konga und Richard Freudenberg (beide Fuß) wird Jon Gudmundsson mit 21 Punkten Frankfurter Topscorer.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir sind über keine Niederlage glücklich. Auch nicht über die Art und Weise der ersten Halbzeit. Wir fahren auf Grund der zweiten Halbzeit aber mit einem guten Gefühl nach Hause. Da konnten wir das Spiel für uns deutlich besser gestalten. Wir versuchen in den nächsten Wochen gesund zu bleiben und einen Schritt nach vorne zu machen.“

Alejandro Garcia Reneses (Headocach, Alba Berlin): „Frankfurt hatte Probleme ins Spiel zu kommen. Am Ende haben sie aber mit sehr viel Intensität und Fokus gespielt. In der ersten Halbzeit waren in unserem Spiel bereits Verbesserungen zu erkennen, in der zweiten nicht mehr. Im Moment geht es für uns aber nicht primär um das Gewinnen oder Verlieren. Wir wollen uns stetig von Spiel zu Spiel steigern und uns körperlich verbessern. Das ist natürlich nicht einfach, weil wir derzeit nur wenig trainieren können. Deswegen müssen wir uns diese Fortschritte auch über die Spiele erarbeiten.“

Jon Gudmundsson: „Wir haben das Spiel eigentlich ganz gut begonnen. Aber dann hat Berlin einen Lauf hingelegt und wir haben uns beeindrucken lassen. Wir dürfen aber auf keinen Fall ängstlich spielen, sondern müssen selbstbewusst rausgehen und unser Ding machen. Wenn wir gute Verteidigung spielen, dann können wir daraus auch einfach Punkte im Angriff erspielen. Das müssen wir jetzt in die Trainingswoche mitnehmen. Wir müssen einfach besser verteidigen!“

Die vollständige Statistik

Manu Lecomte am Ball

Spielverlauf

Mit Quantez Robertson, Jon Gudmundsson, Bruno Vrcic, Michael Kessens und Kamari Murphy eröffnet Headcoach Sebastian Gleim das erste easyCredit BBL Spiel der Saison 2020/21. Und direkt gehen die FRAPORT SKYLINERS mit 0:5 in Führung (2. Minute). Doch der amtierende deutsche Meister lässt das nicht wehrlos über sich ergehen und findet immer besser ins Spiel. Vor allem von der Dreierlinie zeigen sich die Gastgeber mit fünf Treffern bei zehn Versuchen sehr treffsicher und bauen ihre Führung so bis zum Viertelende aus – 22:9 (10.).

Der Start ins zweite Viertel gelingt aus Frankfurter Sicht leider überhaupt nicht. Knapp zwei Minuten sind gespielt, da muss Sebastian Gleim direkt zu einer Auszeit greifen, um den 6:0 Lauf der Berliner zu stoppen. Doch auch danach findet Berlin immer eine Lösung. Vor allem die physische Unterlegenheit unter dem Korb sorgt dafür, dass man defensiv in ungünstige Konstellationen gerät, die Berlin sofort im Stile eines amtierenden deutschen Meisters ausnutzt – 26:15 (16.). Es will einfach nichts, wieder nichts und bis zum Ende der ersten Halbzeit schon mal gar nichts für die FRAPORT SKYLINERS zusammenlaufen. Und so steht es nach den ersten 20 Minuten 49:22.

Wie auch schon im ersten Viertel beginnen die FRAPORT SKYLINERS vor allem defensiv konzentriert und können sich daraus auch in der Offensive einige gute Aktionen erspielen – 51:30 (24.). Sebastian Gleim hat es in der Halbzeit zumindest geschafft, dass die Körpersprache und Energie des Teams ein wenig besser sind. Aber da Berlin nicht aufhört zu spielen, gestaltet sich das Spielgeschehen auf dem Parkett nun ausgeglichen – 62:35 (29.). Das zeigt vor allem die Punkteausbeute beider Teams in diesem Spielabschnitt, der für sich betrachtet unentschieden mit 15:15 endet. Am Rückstand ändert sich dadurch allerdings nicht viel – 64:37.

Eines der berühmtesten Zitate aus der Welt des Sports lautet: Haste Sche… am Schuh, haste Sche… am Schuh. Und irgendwie fühlt es sich auch im vierten Viertel so an, als hätten die Jungs um Jon Gudmundsson … nun, eben genau das. Während Berlin mit einem 13:0 Start die Leichtigkeit des Basketballs zelebriert, bemühen sich die FRAPORT SKYLINERS zwar um Besserung, doch will und will der Ball erst mal nicht dorthin, wo er hingehört: vornehmlich in den Korb. Erst gegen Ende des Spiels gelingt es, auf der Habenseite Punkte zu erzielen und zwar in Form eines bärenstarken 25:0 Lauf bis zum Ende der Partie. So sieht der Endstand mit 79:66 doch wieder versöhnlich aus und das Team von Sebastian Gleim muss zwar die Niederlage hinnehmen, gewinnt aber das positive Gefühl, dass es auf jeden Fall doch auch besser geht.

Rasheed Moore mit dem Reverse-Layup ans Brett

Sonstiges

Die ersten FRAPORT SKYLINERS Punkte der Saison 2020/21 gehen auf das Konto von Michael Kessens. Jon Gudmundsson lieferte den Assist dazu und direkt im Anschluss auch den ersten Dreier der neuen Spielzeit.

49:22 endete die erste Halbzeit. Betrachtet man nur die zweite Spielhälfte, dann steht es in diesen 20 Minuten 30:44. Einer der Punkte, auf denen Headcoach Sebastian Gleim die kommende Trainingswoche aufbauen wird.

Außerdem werden seine Jungs vermutlich viel Zeit an der Dreierlinie verbringen. Denn mit nur fünf Treffern bei 19 Versuchen (26%) bleiben unter dem Korb einfach nicht die Räume, die es benötigt, um eine ausgeglichene Offensive aufzubauen.

Die nächsten Spieltermine

  • Sonntag, 15.11. um 15 Uhr zu Hause gegen München
  • Samstag, 21.11. um 18 Uhr in Oldenburg

Das Heimspiel gegen München findet ohne Zuschauer statt.

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