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Letztes Spiel: 82:81 So 12.05. vs Gießen Bericht

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78:82 (n.V.) – FRAPORT SKYLINERS zeigen bei Auswärtsniederlage viel Kampfgeist

Die FRAPORT SKYLINERS und die BG Göttingen zeigen den Fans ein umkämpftes, ein intensives Spiel. Die Frankfurter können dabei einen elf Punkte Rückstand aufholen und haben am Ende der regulären Spielzeit durch Antonio Graves die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. In der Verlängerung legen beide Teams zu Beginn noch mal eine Schippe drauf, doch bewahren die Gastgeber einen Funken mehr Nervenstärke. Bester Frankfurter war Shavon Shields mit 26 Punkten und sieben Rebounds. Niklas Kiel feierte nach seiner vierwöchigen Verletzungspause (Knöchel) seine Rückkehr und erzielte fünf Punkte.



Die gesamte Statistik zum Spiel

Stimmen zum Spiel

Klaus Perwas (FRAPORT SKYLINERS): „Ich habe zur Vorbereitung auf dieses Spiel einige Partien von Göttingen gesehen. Sie gefallen mir sehr gut. Im Spiel gegen Bamberg beispielsweise – als Alex Ruoff noch nicht dabei war – hat man gesehen, dass sie Basketball spielen können. Wir sind aber auf dem Weg in die richtige Richtung. Phasenweise haben wir unglücklich gespielt, das ist unser großes Problem in dieser Saison. Wir sind nicht konstant genug. In dieser tollen Basketball-Atmosphäre kann man verlieren. Auch wenn es für uns unglücklich war, hat Göttingen nicht unverdient gewonnen.“

Johan Roijakkers (BG Göttingen): „In den ersten 30 Minuten haben wir sehr solide gespielt, wenig Fehler gemacht. Man sieht, dass wir jetzt seit zwei Wochen zusammen trainieren, wir werden immer stabiler. Im vierten Viertel haben wir unsere Sache dann nicht mehr so gut gemacht, aber das kommt vor. Dafür haben wir es in der Verlängerung dann wieder besser gemacht. Ich muss allen meinen Spielern ein Kompliment aussprechen. Auch Benas Veikalas. Er war das ganze Spiel über nicht gut, hat am Ende aber die Big Plays gemacht.“

Max Merz: „Wir haben es nicht geschafft, konsequent unseren Basketball zu spielen. Zwar haben wir gut angefangen, aber Göttingen und ihre Fans im zweiten Viertel ins Spiel kommen lassen. Wir wollten den Sieg unbedingt, hatten ja auch am Ende der regulären Spielzeit den letzten Wurf zum Sieg. Wir müssen daran arbeiten, auch in der Verlängerung unser Spiel durchzudrücken. Am Ende hatte ich einen schlechten Ballverlust, der hat richtig wehgetan. Weiter trainieren, weiter zusammenfinden, daran werden wir arbeiten. Immer wenn wir in unserem System bleiben, spielen wir gut. Das haben wir schon über ein ganzes Spiel hinweg gezeigt, heute leider nicht.“



Spielverlauf

 

1.    Viertel (17:21) – Erst unter den Korb, dann von draußen


Klaus Perwas schickt Kwame Vaughn, Stefan Ilzhöfer, Quantez Robertson sowie Shavon Shields und Mike Morrison als Erste Fünf auf das Parkett in Göttingen. In der Anfangsphase suchen die FRAPORT SKYLINERS vor allem den Weg über Mike Morrison unter dem Korb. Und der athletische Center punktet gut, bringt sein Team per Freiwurf mit 8:7 (3.) in Führung. Da aber auch die Gastgeber ihre Würfe im Korb unterbringen können, bleibt die Partie ausgeglichen – 11:11 (6.). Nach knapp vierwöchiger Verletzungspause (Knöchel) kommt Niklas Kiel wieder zu einem Einsatz und zeigt sich direkt engagiert mit fünf Punkten im ersten Viertel. Gut aufgelegt zeigt sich zudem Quantez Robertson der auch seinen zweiten Dreipunktewurf versenken kann – 15:16 (8.). Durch Freiwürfe in der letzten Sekunde von Shavon Shields enden die ersten zehn Minuten mit 17:21.

2.    Viertel (22:16) – Schwächephase folgt gutes Momentum


Erneut geht es in der Anfangsphase über Mike Morrison, der von FRAPORT SKYLINERS Trainer Klaus Perwas wohl die Aufgabe bekommen hat, unter dem Korb Göttingens Topscorer Scott Eatherton schwer zu beschäftigen – 19:22 (12.). Kein Team kann sich im Laufe des zweiten Viertels absetzen, Göttingen bleibt nach Dreier von Mönninghoff dran – 29:31 (15.). Die Gastgeber nutzen die eher punktearme Phase besser und kommen über einen 9:0 Lauf zur 35:31 (18.) Führung. Göttingen erspielt sich mehr Wurfgelegenheiten und kann so das Spielgeschehen übernehmen. Über das Teamplay und viel Engagement in der Defensive bleiben die Frankfurter aber im Spiel, kommen kurz vor der Halbzeitpause Punkt um Punkt wieder ran, können aber nicht mehr in Front gehen – 39:37.

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3.    Vierte. (17:8) – Der Geist ist willig, die Wurfquote schwach


Die Gastgeber schaffen es früh, das Frankfurter Momentum aus der Schlussphase der ersten Halbzeit zu unterbinden, treffen den Dreier und verteidigen solide – 42:37 (22.). Ein Dreier von Quantez Robertson bringt dann in der 24. Minute die ersten Frankfurter Punkte in Halbzeit zwei auf die Anzeigetafel – 42:40. Doch die Veilchen bleiben am Drücker und können nach Dreier von Ruoff zum ersten Mal mit zehn Punkten in Führung gehen – 50:40 (26.). Das Spiel von Niklas Kiel und Co. ist in dieser Phase zu statisch und mit zu vielen Einzelaktionen gespickt, gute Wurfgelegenheit werden nur selten herausgespielt – 52:43 (27.). Zwar zeigen vor allem Quantez Robertson und Shavon Shields in der Schlussphase noch mal den Willen, eine Wende einzuleiten, doch bleibt das Wurfglück dabei aus. So gehen beide Teams beim Stand von 56:45 in das vierte Viertel.

4.    Viertel (11:22) – Mit Kampf und Herz Richtung Verlängerung


Ein Dreier von Shavon Shields eröffnet das vierte Viertel und sofort nimmt Göttingen die Auszeit – 56:48 (33.). Die Niedersachen lassen sich nicht verunsichern und bleiben nach der kurzen Unterbrechung ihrem Stil treu – 60:50 (34.). Über Willen, Kampf und Einsatz arbeiten sich die FRAPORT SKYLINERS aber erneut in die Partie. Shavon Shields verkürzt von der Freiwurflinie auf 62:58 mit noch rund vier Minuten zu spielen, Quantez Robertson legt kurz darauf weitere zwei Punkte auf das Konto der Aufholjagd – 62:60 (37.). Die Defensive gibt den Frankfurtern in dieser Phase den nötigen Rückhalt, um das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen. Shavon Shields per And-one sorgt folgerichtig für den Führungswechsel - 62:63 (38.). Das Spiel bleibt bis in die letzte Sekunde spannend, die Führung wechselt ständig. Der letzte, schwierige Wurfversuch von Antonio Graves hätte den Auswärtssieg besiegeln können, verfehlt aber sein Ziel – Verlängerung! 67:67

Verlängerung (11:15) – Alles gegeben, aber der Sieg bleibt in Göttingen


Beide Teams leisten sich kleine Nervositäten in der Anfangsphase der Verlängerung. Göttingens Aufbau Jesse Sanders erzielt die ersten vier Punkte der Zusatzschicht – 71:67 (43.). Doch die Antwort folgt postwendend vom heute bärenstarken Shavon Shields per Dreier. Inspiriert davon trifft auch Ekene Ibekwe von weit draußen zur Führung – 71:73 (44.). Nach Dreier von Ruoff im Gegenzug zieht sich Shavon Shields sein fünftes Foul zu und kann nicht mehr mitwirken – 74:73 (50 Sekunden). Am Ende bewahren die Gastgeber einen Funken mehr Nervenstärke von der Freiwurflinie und sichern sich so den Heimsieg mit 82:78.

Die nächsten Spieltermine

  • Dienstag, 15.11. um 18:30 Uhr in Aarhus (Dänemark)
  • Samstag, 19.11. um 20:30 Uhr in Gießen
  • Mittwoch, 23.11. um 20 Uhr zu Hause gegen Aris Thessaloniki (Griechenland)
  • Karten für alle Heimspiele gibt es über Tel. 069-92887619 oder www.fraport-skyliners.de/tickets