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Letztes Spiel: 82:81 So 12.05. vs Gießen Bericht

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78:80 – FRAPORT SKYLINERS mit dramatischen Big Points in Bremerhaven

Was für ein Herzschlagfinale! Was für eine Dramatik! Was für eine Brisanz für die verbleibenden zwei Hauptrundenspiele! Die FRAPORT SKYLINERS gewinnen in allerletzter Sekunde dank eines Wurfes von Tyler Larson (23 Punkte [Topscorer der Partie], 7 Rebounds, 6 Assists) eine über 40 Minuten umkämpfte Partie bei den Eisbären Bremerhaven (27:18 – 13:19 – 14:25 – 24:18). Ohne Shawn Huff (Schlag auf die Hüfte), Richard Freudenberg (Knie) und Marco Völler (Finger) arbeitet sich das Team von Gordon Herbert dank der ersten Drei-Siege-Serie der gesamten Saison auf Platz zehn der easyCredit BBL-Tabelle und wahrt die Chancen und Hoffnungen auf einen Platz in den Playoffs.

Hessenderby am Muttertag

Das HESSENDERBY steht an und das sogar an einem ganz besonderen Tag: Denn am Sonntag, den 12. Mai, ist nicht nur Spiel-, sondern vor allen Dingen auch Muttertag. Um 18:00 Uhr kommt es zum Showdown um die Hessenmeisterschaft – und vielleicht ja auch noch um mehr - zwischen den FRAPORT SKYLINERS und den GIESSEN 46ers. Eine Partie die schon vor Spielbeginn Spannung verspricht. Tickets gibt es wie immer unter www.fraport-skyliners.de/tickets oder unter Tel: 069-928876-19.


Stimme zum Spiel:

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben heute hart gekämpft um den Sieg zu holen. Bremerhaven spielt einen guten Basketball und es war heute eine Herausforderung für uns gegen die Eisbären zu spielen. Zudem hatten wir auch noch angeschlagene Spieler.“

Michael Mai (Eisbären Bremerhaven): „Frankfurt hat eine viel bessere Defense gespielt. Wir waren heute sehr langsam und haben nicht aggressiv genug gespielt. In den letzten Minuten haben wir uns wieder zurück gekämpft. Wir haben immer weiter gekämpft und hätten auch verdient gewinnen können.“

Niklas Kiel: „Tyler hat den Ball am Ende irgendwie reingezaubert. Ich denke, die Aktion spiegelt so ein wenig unsere heutige Leistung wider: Nicht unbedingt schön, aber gekämpft. Die Punkte nehmen wir sehr gerne mit. Natürlich schielen wir auch immer mal rüber auf die anderen Teams. Wenn wir so weiterspielen und die restlichen Spiele gewinnen, ist alles möglich. Aber es gilt weiterhin, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken und schauen, was sich dann so ergibt.“

Spielverlauf

Für beide Teams geht es um viel, denn die einen wollen sich nach unten absichern, die anderen Anschluss nach oben halten. Den besseren Start erwischen die schnell spielenden Bremerhavener, doch umgehend kämpfen sich die FRAPORT SKYLINERS über beherzte Defensive zurück – 9:9 (4. Minute). Die Partie ist zerfahren, ein richtiger Spielfluss mag zunächst nicht aufkommen. Es ist danach der Weg unter die Körbe, den beide Mannschaft verstärkt suchen und auch finden – 21:18 (8.). Etwas zu kompliziertes und zu umständliches Frankfurter Spiel sorgt am Ende der ersten zehn Minuten dafür, dass die Gastgeber mit 27:18 in Führung gehen.

Die Rebounds, eigentlich die große Stärke der FRAPORT SKYLINERS, fallen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht so häufig in Frankfurter Hände, wie es sich Gordon Herbert wünscht. Erst als sich die Arbeit an den Brettern etwas stabilisiert, kommt auch mehr Ruhe, ein 13:3 Lauf und der Führungswechsel ins Spiel – 30:31 (14.). Eine Bremerhavener Auszeit bricht den Lauf und bringt die Norddeutschen wieder zurück ins Spiel – 36:33 (18.). Mit knappem Rückstand geht es in die große Halbzeitpause – 40:37. Vor allem die gegnerische lange Garde in Person von Keith Benson (11 Pkt, 7 Reb) und Darnell Jackson (10 Pkt) hat der Frankfurter Verteidigung in den ersten 20 Minuten Probleme bereitet.

Die Physis im Spiel nimmt zu, was zunächst vor allem Akeem Vargas zu spüren bekommt. Ein Ellenbogen auf den Kopf lässt den aggressiven Frankfurter Verteidiger erst mal auf der Bank Platz nehmen. Sein Teamkollegen halten gut dagegen und erobern die Führung zurück – 42:44 (24.). Aus dem Feld sind die Wurfquoten auf beiden Seiten gut bis sehr gut, von der Dreierlinie will es allerdings auf dem Parkett noch nicht laufen. So verbeißen sich beide Teams ineinander und lassen nicht voneinander ab – 48:48 (27.). Punkte fallen in der Schlussphase des Viertels vorwiegend von der Freiwurflinie, auf Seiten der FRAPORT SKYLINERS aber nun auch besser von der Dreipunktelinie. Jason Clark, Garai Zeeb und Tyler Larson mit drei schönen Treffern zum 54:62 vor dem vierten Spielabschnitt.

Das vierte Viertel startet mit reichlich Beats pro Minute: Blitzschnell gelingt die erste zweistellige Frankfurter Führung – 54:64 (31.). Aber genauso schnell ist sie aufgrund einfacher Ballverluste wieder futsch – 58:64 (32.). Und dann hat Jason Clark das glühend heiße Händchen und versenkt zwei saubere Würfe von draußen zur höchsten Führung im Spiel – 59:70 (33.). Allerdings lassen sich die Eisbären nicht abschütteln, bleiben erst mal dran und verkürzen Punkt um Punkt – 67:72 (36.). Eins ist klar: Nagelstudios in Bremerhaven und Frankfurt werden am Montag reichlich Arbeit haben. Jeder Angriff ist nun umkämpft, kein Zentimeter wird hergeschenkt, Punkte fallen nur noch wenige – 71:74 (38.). Bei acht Sekunden auf der Uhr hat Bremerhaven den letzten Angriff beim Stand von 75:78 für die FRAPORT SKYLINERS. Und kaum zwei Sekunden braucht Chris Warren für einen wahnsinnigen Dreier zum Ausgleich. Nun bleiben den Frankfurtern noch sechs Sekunden. Und was dann folgt, steht im Höhepunkt des Spiels weiter unten…


Höhepunkt des Spiels

Sechs Sekunden auf der Spieluhr. Ausgeglichener Spielstand 78:78. Frankfurter Einwurf in der Bremerhavener Hälfte. Tyler Larson zieht zum Korb, wird hart bedrängt. Der Wurf prallt vom Ring ab… und landet erneut in den Händen des hellwachen Frankfurter Aufbauspielers. Reaktionsschnell wirft er den Ball wieder in die Luft Richtung Korb. Das Spielgerät tänzelt auf dem Ring. Einmal. Zweimal. Dreimal. Wenn Sekunden zu Jahren werden. Die gesamte Halle hält die Luft an. Die Spieluhr leuchtet knallrot auf. Das Spiel ist zu Ende. Doch der Ball ist noch im Spiel und rutscht unter dem lautstarken Jubelschrei der mitgereisten Frankfurter Fans durch das Rund. AUSWÄRTSSIEG! Basketball ist ein verrücktes Spiel!


Zahlenspiele

Die Big Men der Nordmänner bereiten den FRAPORT SKYLINERS in Halbzeit eins massive Probleme: Keith Benson (11 Pkt, 7 Reb) und Darnell Jackson (10 Pkt). Doch in Halbzeit zwei werden die Kreise der beiden enger und enger geschnürt. In den zweiten 20 Minuten werden Benson nur noch vier Punkte und vier Rebounds gestattet. Jackson wird hingegen gleich bei null Punkten gehalten.


Die letzten Spieltermine der Hauptrunde

  • Freitag, 10.05.2019 um 18:30 Uhr vs. Basketball Löwen Braunschweig
  • HEIMSPIEL | HESSENDERBY | MUTTERTAG - Sonntag, 12.05.2019 um 18:00 Uhr vs. GIESSEN 46ers

Karten für diese und alle weiteren Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder www.fraport-skyliners.de/tickets.