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78:64-Sieg in Trier / Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten

(Sonntag, 24. September 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


Mit acht Spielern startete die 2. Mannschaft des TV Langen am Sonntag zur langen Auswärtsreise nach Trier. Bedauerlich, dass bereits am 2. Spieltag beinahe die gesamte Center-Garde der Giraffen-Reserve mit Verletzungen ausfiel: Manuel Lohnes (Bänderriss), Roland Wiertel (Muskelfaserriss) fehlten ebenso wie Thomas Armbrecht (ist in der Reha-Phase nach seiner Knie-OP) und dem seit der letzten Woche spielberechtigten Marco Völler, der im Abschlusstraining umknickte. Dafür gab Neuzugang Bennet Ahnfeldt sein Debüt im TVL-Trikot.


In der kleinen, stickigen Kneuse-Halle in Trier sahen die Zuschauer kein schönes, aber ein von beiden Seiten hart umkämpftes Spiel. Die Anfangsphase war geprägt von vielen individuellen Fehlern und Ballverlusten auf beiden Seiten. Trotzdem schien es als würden die Gäste besser ins Spiel finden, Dank guter Arbeit in der Verteidigung. Robin Benzing eröffnete mit einem krachenden Dunking die Punktejagd und nur die schwache Freiwurfquote der ersten Minuten verhinderte eine höhere Führung. Trier verteidigte hart, mit vielen Fouls und zwang die TVL-Akteure immer wieder an die Freiwurflinie. Zumindest im ersten Viertel konnten diese aber kein Kapital daraus schlagen, 3 Treffer bei 10 Versuchen sprechen Bände, - eine 16:11 Führung stand nach zehn Minuten trotzdem zu Buche.


Aufgrund der Foulbelastung seiner Spieler stellte TVL-Coach Fabian Villmeter im zweiten Viertel auch erstmals auf Zonen-Verteidigung um, womit der Gastgeber vorerst so seine Probleme hatte. Die Giraffen-Reserve schien nun, auch Dank der besseren Ausbeute bei den Freiwürfen, die Führung etwas ausbauen zu können. 25:14 hieß es bereits in der 15. Minute und nach einem Dreier von Kai Barth sogar 35:22, bevor Trier bis zur Halbzeitpause mit zwei drei-Punkt-Spielen ein wenig verkürzen konnte. Bei 37:29 wurden die Seiten gewechselt, nachdem die letzten erzielten TVL-Punkte nach Auffassung der Schiedsrichter nicht zählten, weil die Zeit bereits abgelaufen war. Uneinigkeit über zumindest diese Entscheidung machte sich in der Halle breit.


In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild entscheidend. Trier „schlug“ nun nicht mehr nach allem was sich bewegte und wich somit von ihrer sehr harten Linie ab. Viel mehr sahen sich die „junge Wilden“ aus Hessen nun häufiger mit einer Zonenpresse, sowie einer unangenehmen 1-2-2-Ball-Raum-Verteidigung konfrontiert. Sichtlich beeindruckt, kam Trier nun besser ins Spiel, während der TVL nun sehr lange für den Ballvortrag brauchte. Das spiegelte sich auch direkt im Spielstand wieder. Trier holte Punkt um Punkt auf, auch Dank ihrer agilen Center Klär und Hubert. Kurz vor Ende des dritten Viertels gelang Trier sogar der Ausgleich, bevor Marian Benzing mit einem Dreier sein Team in die Viertelpause warf. 55:52 – drei Punkte Vorsprung, die Selbstvertrauen und den nötigen Ruck brachten. Weitere Punkte der Benzing-Brüder brachte den TVL im Laufe der Restspielzeit nun endlich auf die Siegerstraße, nachdem nun auch die taktische Marschrichtung gegen die neue Verteidigung besser umgesetzt wurde. Konnte zuerst nur ein knapper Vorsprung gehalten werden, gelang in den letzten drei Spielminuten noch ein 10:0-Run, der den zweiten Regionalliga-Sieg in trockene Tücher brachte.


Am Ende bedeutet der 78:64-Triumph sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung, - am kommenden Wochenende kommt der zweitplatzierte BIS Dürkheim/Seyer in die Langener Georg-Sehring-Halle (Samstag, 16.30 Uhr). „Vier Punkte gegen den Abstieg…!“, nannte es Giraffen-Coach Villmeter, aus einem realistischeren Blickwinkel.


Für den TVL: Mirco Palazzo (2), Kai Barth (10), Philipp Schneider (3), Robin Benzing (31), Marian Benzing (5), Niko Anders (8), Niklas Lütcke (14) und Bennet Ahnfeldt (5)