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78:62 – Ein starkes Viertel reicht den FRAPORT SKYLINERS in Bamberg nicht

Die FRAPORT SKYLINERS kommen träge in die Partie bei Brose Bamberg, schütteln sich aber in der ersten Viertelpause ordentlich durch und zeigen im zweiten Viertel eine bärenstarke Leistung. Die lässt sich allerdings nur sehr bedingt in der zweiten Halbzeit konservieren. Zu viele Ballverluste und zu wenig Treffer sorgen am Ende für das deutliche Ergebnis (18:7 – 16:29 – 16:11 – 28:15). Frankfurter Topscorer wird Matt Mobley mit 19 Punkte, dazu greift er sich den mannschaftsinternen Bestwert von acht Rebounds.

So geht es weiter

Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS bereits am kommenden Donnerstag, den 04.02, mit dem Heimspiel gegen Vechta. Sprungball ist um 19:00 Uhr; natürlich live bei MagentaSport.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Bamberg zu dem verdienten Sieg. Es lag an drei Punkten: der Start ins Spiel war sehr passiv von uns. Das hat uns sehr viel Kraft gekostet, um zurückzukommen. Das haben wir zwar geschafft, konnten aber die Passivität nie ganz ablegen. Zum anderen waren es die Ballverluste und die Offensivrebounds, die dann dazu geführt haben, dass wir am Ende dieses Spiel verlieren.“

Johan Roijakkers (Headcoach, Brose Bamberg): „Danke für die Glückwünsche. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wenn man wieder mit sieben Spielern ein Spiel gewinnt und dazu über 30 Minuten guten Basketball zeigt und teilweise dominiert, dann sage ich ‚Chapeau‘ an meine Mannschaft! Natürlich können wir das jetzt nicht in jedem Spiel machen. Sengfelder, Vitali, Hall sind sicherlich an ihrem Limit, vielleicht schon drüber. Wir müssen hoffen, dass wir schnellstmöglich unsere Verletzten zurückbekommen.“

Matt Mobley: „Nach zwei Wochen Pause war das heute wieder unser erstes richtiges Spiel. Wir müssen unseren Rhythmus finden. Viele der Würfe die wir heute nicht getroffen haben, machen wir im nächsten Spiel. Auch bei unseren Pässen müssen wir unsere Teamchemie wieder besser finden. Viele der Pässe die wir heute daneben geworfen haben, fangen wir normalerweise.“

Die vollständige Statistik zum Spiel

Spielverlauf

Q1 – Holpriger Start in die Partie - 18:7

Die zweiwöchige Pause aufgrund des Nationalmannschaftsfenster hat beiden Teams am Anfang der Partie nicht gutgetan. Ballverluste, Fehlwürfe, fehlende Abstimmungen prägen die ersten Angriffe. Dann finden die Gastgeber zur Mitte des Viertels aber besser ihren Rhythmus und können sich so eine 14:4 (7. Minute) Führung erspielen. Kaum ein Frankfurter Wurf findet das Ziel. Bis auf die ersten vier Joe Rahon-Punkte verbucht bis in die letzte Minute kein anderer Punkte. Mit 18:7 geht es aus dem ersten Viertel.

Q2 – Na also, geht doch – 16:29

Die FRAPORT SKYLINERS tun sich weiterhin schwer damit ins Spiel zu kommen. Bamberg nutzt hingegen die Größenvorteile unter dem Korb konsequent aus und hat so seinen Weg bereits gefunden – 22:9 (12.). Aber eine Auszeit von Headcoach Sebastian Gleim zeigt Wirkung. Denn auf einmal fallen die Würfe, stimmt die Körpersprache und sind die Beine flink genug – 26:23 (16.). So kämpfen sich die Bembeltown-Riesen immer weiter rein in die Partie, haben mit Matt Mobley den heißesten Spieler dieses Viertels (12 Punkte in diesem Spielabschnitt) und gehen mit der Schlusssirene dank Fastbreak-Korbleger von Michael Kessens sogar in Führung – 34:36.

Q3 – Langsam, aber spannend – 16:11

Die Spiellaune der FRAPORT SKYLINERS aus Viertel zwei bewahren sich Matt Mobley und Co. auch zu Beginn des dritten. Zwei schnelle Ballgewinne, ein Block und sechs Punkte sorgen für Freude auf Seiten der Skybembels – 36:42 (23.). Das Tempo der Partie wird langsamer, Schnellangriffe sucht man wie die Nadel im Heuhaufen. Das Schöne daran für den neutralen Fan: Die Partie bleibt ausgeglichen. Das Unschöne daran aus Frankfurter Sicht: Die Partie bleibt ausgeglichen, denn so bleibt nun Bamberg an den Frankfurtern dran – 46:47 (29.) – und geht mit knapper Führung aus dem Viertel – 50:47.

Q4 – Es will nicht(s) mehr gelingen – 28:15

Quantez Robertson, Kapitän, Herz, Lunge und Gesicht der FRAPORT SKYLINERS, übernimmt zu Beginn des vierten Viertels Verantwortung und hält sein Team im Spiel – 57:54 (34.). Aber Bamberg ist in der Folge das glücklichere Team, trifft Dreier sogar mit Foul und fängt Pässe ab. Bis auf neun Punkte ziehen die Franken davon – 65:56 (36.). Das Herz der Frankfurter Jungs ist am rechten Fleck, der Wille wäre da, aber die Bälle wollen und wollen und wollen einfach nicht ihr Ziel finden. Sowohl der Ring, als auch die Hände der Mitspieler beim Pass werden immer wieder verfehlt. Konsequenz: der Endstand von 78:62.

Was die Zahlen verraten

14 Versuche von der Dreierlinie sind ungewöhnlich wenig für die FRAPORT SKYLINERS, die im Schnitt sonst 24 Würfe von draußen loslassen. Wenn dann auch nur zwei dieser Würfe ihr Ziel finden, steht eine magere Quote von 14% in der Statistik. Zu wenig um das Spiel zu öffnen und Räume zu schaffen Auch neun Assists sind deutlich zu wenig. Durchschnittlich sind es in der Regel 16.4 pro Spiel. Wenn dann aber auch nur drei Spieler (Matt Mobley 2; Joe Rahon 4; Quantez Robertson 3) die richtigen Pässe spielen, dann wird der Angriff natürlich für die Verteidigung zu ausrechenbar.

Der schönste Frankfurter Angriff – Tez will es wissen

Kopf runter, Schulter vor den Verteidiger kriegen, die Beine in bester tezmanischer Manier heiß laufen lassen und ab Richtung Korb. Quantez Robertson zieht in der 13. Minute mit viel Dampf durch die Bamberger Zone. Schnörkellos, energisch, ein wenig wütend. Das müssen die Verteidiger natürlich respektieren und konzentrieren sich daher auf ihn. Doch der Frankfurter Kapitän ist ein gewiefter Fuchs, sieht am Zonenrand Michael Kessens stehen und zwirbelt das Spielgerät in die Hände seines Big Mans. Der profitiert von der Klasse seines Teamkollegens, ist völlig frei unter dem Korb und verkürzt den Rückstand auf 22:11 in feinster Dunking-Manier.

Joe Rahon macht Hoffnung

Auch wenn er in dieser Spielzeit schon mal etwas besser gepunktet hat (12), war es heute das beste Spiel von Aufbauspieler Joe Rahon in der Saison 2020/21. Zehn Punkte erzielt er selbst, verteilt vier Assists und klaut drei Bälle. Fast noch wichtiger als diese Statistiken ist aber, dass Joe mit viel Geschwindigkeit den Abschluss in Korbnähe gesucht hat und somit die Verteidigung auf sich ziehen konnte. Bewahrt sich der flinke Point Guard diese Aggressivität bei, kann er ein wichtiger Schlüssel in den kommenden Spielen werden.

Meilensteine erreicht

Drei Assists benötigte Quantez Robertson um an der zweiten Frankfurter Legende Pascal Roller in Bestenliste der easyCredit BBL in Sachen Assists vorbeizuziehen. Und genau drei Assists spielt die Frankfurter Legende. Damit rutscht Quantez auf Platz sieben vor und hat nun 1.159 Assists an seine Mitspieler verteilt.

Auch Joe Rahon kann mit seinen vier Assists eine kleine Punktlandung feiern und verbucht nun 350 Assists in seiner easyCredit BBL-Laufbahn.

Die nächsten Spieltermine der FRAPORT SKYLINERS

  • Donnerstag, 04.03.2021 um 19 Uhr zu Hause gegen Vechta
  • Sonntag, 07.03.2021 um 15 Uhr in Göttingen
  • Samstag, 13.03.2021 um 18 Uhr Hessenderby zu Hause gegen Gießen

Alle Termine gibt es in der kostenlosen App der FRAPORT SKYLINERS. Zu sehen gibt es alle Spiele natürlich live bei MagentaSport