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76:64 – FRAPORT SKYLINERS tun sich im vierten Viertel gegen Crailsheim schwer

Es sind im Grunde nur wenige Szenen, eine Handvoll Schlüsselszenen und Fifty-Fifty-Bälle, die immer genau in den richtigen Situationen zu Gunsten der gastgebenden HAKRO Merlins Crailsheim ausgehen und die in Summe dann dafür sorgen, dass sich die FRAPORT SKYLINERS insbesondere im vierten Viertel schwer tun. Drei Viertel lang war man mit dem Co-Tabellenführer auf Augenhöhe (11:15 – 23:19 – 19:17 – 23:12). Frankfurter Topscorer wird Matt Mobley mit 14 Punkten.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Coach Tuomas und sein Team zum Sieg heute und zu einer bisher sehr starken Saison! WIr haben heute einen guten Kampf geliefert. Wir konnten uns defensiv steigern und das zweitbeste Offensivteam der Liga mit nur 1.5 Tagen Vorbereitungszeit 20 Punkte unter ihrem Schnitt halten. In der zweiten Halbzeit haben wir als Team nicht mehr die richtigen offensiven Lösungen gefunden und drei Big Plays liegen lassen. Wir bauen aber trotzdem auf diesem Spiel auf, erholen uns morgen und finden am 24. und 25. Dezember dann eine gute Mischung aus Weihnachten und Training."

Tuomas Ilsalo (Headcoach, HAKRO Merlins Crailsheim): „Mal wieder ein extrem schwieriges Spiel gegen Frankfurt. Aber das ist keine Überraschung mehr. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Nach einer langen Reise und weniger als 48 Stunden Regenerationszeit haben wir dieses Spiel durch unsere Defense gewonnen. Wir haben uns in der zweiten Hälfte in die Partie gekämpft und irgendwoher die nötige Energie gefunden. Das stellt uns als Trainer sehr zufrieden. Aber es ist klar, dass wir weiter arbeiten müssen. Weihnachten sieht dieses Jahr etwas anders aus. Es gibt keine Zeit, um sich auszuruhen."

Joe Rahon: „Crailsheim ist ein sehr gutes Team und sie haben am Ende die wichtigen Würfe getroffen. Wir haben sie für ihre Verhältnisse bei sehr wenigen Punkten gehalten und drei Viertel lang eine sehr gute Verteidigung gespielt. Leider war unsere Energie am Ende nicht hoch genug, um ihnen das Leben schwer zu machen. Gerade wir Guards hätten heute beim Rebound und den Fifty-Fifty-Bällen besser arbeiten müssen. Denn Crailsheim wirft viel von außen und diese Würfe führen zu langen Rebounds. Das haben wir heute leider nicht geschafft.“

>>Die vollständige Statistik zum Spiel<<

Spielverlauf

Headcoach Sebastian Gleim vertraut der Ersten Fünf aus dem Bayreuth-Heimsieg und schickt neben Quantez Robertson erneut Jon Gudmundsson, Matt Mobley, Rasheed Moore und Michael Kessens ins Rennen. Matt Mobley hat sein Lava-Händchen aus dem letzten Spiel bewahrt und trifft erst aus der Halbdistanz und dann den Dreier zum 0:5 Start (2. Minute). Die Verteidigung der FRAPORT SKYLINERS arbeitet stark und zeigt sich zunächst gut auf das Crailsheimer Offensivspiel eingestellt. Offensiv wird als Team agiert, der Ball bewegt und immer wieder in die Lücken gestoßen – 6:11 (8.). Am Ende fallen noch Dreier auf beiden Seiten, so dass es beim Stand von 11:15

Die FRAPORT SKYLINERS halten den Druck hoch und kommen aus der Halbdistanz zu einem guten Start in Viertel zwei. Defensiv wird über einige Varianten versucht, den Crailsheimer Gegendruck zu unterbinden, was allerdings nur bedingt funktioniert – 16:19 (13.). Denn die Gastgeber kommen über offensive Rebounds und Frankfurter Ballverluste besser ins Spiel und holen so die Führung zurück – 28:19 (15.). „Nicht mit dem Commander aka Captain“, denkt sich dann aber Quantez Robertson und nimmt sein Team für die nächsten sieben Punkte Huckepack – 30:28 (18.). Mit dem letzten Korbleger von Joe Rahon geht es mit Gleichstand in die Kabine – 34:34.

Beide Teams starten mit Wurfquoten im aktuellen Temperaturbereich ins dritte Viertel. So bleibt das Spiel aber immerhin schön spannend. Die FRAPORT SKYLINERS Verteidigung bildet den Rückhalt dafür, dass eine kleine Führung herausgespielt werden kann – 39:44 (26.). Leider schleichen sich immer wieder aber auch mal kleine Fehler oder schlechte Entscheidungen ins eigene Spiel, so dass man Chancen liegen lässt. Das nutzt im Gegenzug Crailsheim, um den Hauch der Frankfurter Führung Stück für Stück wieder aufzuarbeiten – 48:49 (29.). Bis zum Viertelende gelingt den Merlins sogar der denkbar knappe Führungswechsel – 53:51.

Bisher blieb er weite Phasen des Spiels unter seinen Möglichkeiten, aber zu Beginn des vierten Spielabschnitts haut Jon Gudmundsson erst mal den Dreier vom Parkplatz rein. Leider bleibt es heute der größte Lichtblick beim Isländer, der im Verlauf des Spiels mit seinem fünften Foul nicht mehr eingreifen kann. Crailsheim indes bleibt ruhig und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Die FRAPORT SKYLINERS bleiben ihrer bisherigen Linie treu: aufopferungsvoller Kampf kombiniert mit teilweise schmerzhaften Ballverlusten oder einfachen Fehlwürfen – 62:58 (15.). Crailsheim hingegen trifft ausgerechnet jetzt ihre Dreier und baut die Führung zum ersten Mal zweistellig aus – 71:60 (38.). Der letzte Lauf gelingt nicht mehr, so dass am Ende ein 76:64 aus Sicht der Gastgeber von der Anzeige leuchtet.

Vieles richtig gemacht

Eigentlich gelingt es den FRAPORT SKYLINERS ziemlich gut, die Crailsheimer Kreise einzugrenzen. 24% Dreierquote sind ungewöhnlich niedrig für das Team, das sonst sehr hochprozentig trifft. Auch werden ihnen nur zehn Assists gestattet – die hat Aufbauspieler Trae Bell-Haynes sonst als Schnitt schon selbst.

Von der Freiwurflinie treffen Quantez Robertson und Co. extrem hochprozentig (87%) und greifen sich 37 Rebounds – beides sehr gute Werte und eigentlich eine optimale Grundlage, um in knappen Spielen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Aber…

… eben nicht alles

47 zugelassene Rebounds tun weh, gar keine Frage. Da werden sich die FRAPORT SKYLINERS an die Nase packen müssen. Und wenn man mehr Ballverluste (15) als Assists spielt (12), dann wird es an jedem Abend schwer.

Wären an bestimmten Schlüsselmomenten ein oder zwei Dreier mehr gefallen, dann wäre ziemlich sicher mehr drin gewesen an diesem vorweihnachtlichen Abend. Aber 25% Trefferquote erlaubten in dieser Form diesen Schritt leider nicht.

Ein kleiner Glückwunsch

Das wird ihn an diesem Abend so gar nicht interessieren. Aber immerhin ist der Dreier von Konstantin Konga sein 200.ter Karrieretreffer von der 6.75 Meter-Linie. Man kann sich ziemlich sicher sein, dass er diese Ehre gegen den Auswärtssieg liebend gerne getauscht hätte. Dennoch: Glückwunsch zum Meilenstein, Konsti!

Die nächsten Spieltermine der FRAPORT SKYLINERS

Samstag, 26.12.2020 um 18:00 Uhr vs Braunschweig
Mittwoch, 30.12.2020 um 19:00 Uhr in Gießen
Samstag, 02.01.2021 um 20:30 Uhr in Weißenfels