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74:75 – Nervenstark zum Sieg in Braunschweig

Arme nach oben, Hände zur Seite, Zunge raus: Mike Morrison hat Nerven aus Stahl und entscheidet am Ende ein Nervenspiel für Frankfurt. Da darf der Big Man mit seinen Teamkollegen jubeln! Die FRAPORT SKYLINERS holen am 12. Spieltag der easyCredit BBL ihren vierten Saisonsieg bei den Basketball Löwen Braunschweig. In der ersten Halbzeit starten Frankfurts Basketballer stark in die Partie und spielen sich die zurückliegende Niederlagenserie von der Brust. Vor allem Kapitän Quantez Robertson geht mit viel Energie voran und unterstreicht das mit 19 Punkten und vier Steals. Nach der Pause werden die Frankfurter etwas müder und unkonzentriert. Es wird eine Nervenschlacht! Kwame Vaughn besorgt ebenfalls 19 wichtige Punkte, Shavon Shields sammelt sieben Rebounds. Und am Ende kommt der eiskalte Mike Morrison. Das war wichtig!

Die Statistik zum Spiel



Die Stimmen zum Spiel


Gordon Herbert (Coach FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben heute zwei unterschiedliche Spiele gesehen. In der ersten Halbzeit waren wir gut, haben mit viel Einsatz gespielt und gut bei den Rebounds gearbeitet. In der zweiten Halbzeit war Braunschweig herausragend. Sie haben uns zu elf Ballverlusten gezwungen und haben sich elf Offensiv-Rebounds geholt. Das war stark.“

Frank Menz (Coach Basketball Löwen Braunschweig): „Ich habe mir gewünscht, heute endlich mit einem Heimsieg vor die Presse zu treten. Wir hatten uns das so sehr vorgenommen, haben aber leider erneut in der ersten Halbzeit zu nervös gespielt. Unsere Körpersprache war nicht gut und wir wirkten ängstlich. In der zweiten Halbzeit kamen wir dann stark zurück und haben Frankfurts Rhythmus mit wechselnden Verteidigungen durchbrochen. Wir hatten eine super Aufholjagd. Wir haben bis eine Sekunde vor Schluss geführt und sind leider nicht belohnt worden. Wir müssen aber eine Erkenntnis aus diesem Spiel mitnehmen: Niemand in meiner Mannschaft muss mehr nervös sein und ängstlich agieren. Nach den letzten Spielen müsste jedem klar sein, dass wir mitspielen können. Und jetzt müssen wir das auch aufs Parkett bringen.“

Quantez Robertson (FRAPORT SKYLINERS): „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Wir hatten zuletzt immer wieder Probleme, weil wir unser Spiel nicht umgesetzt haben. Aber heute war das anders, da sind wir als Team aufgetreten und haben uns den Sieg geholt. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Probleme in der Defense und Braunschweig hat ein paar wichtige Schüsse getroffen. Dazu stimmte es bei uns in der Offense nicht. Müdigkeit darf dafür keine Erklärung sein. Wir müssen aus der Kabine kommen und besser agieren. Genauso müssen wir uns jetzt noch mehr Siege holen.“


Der Spielverlauf

 

1.       Viertel (10:22) – Von draußen rein ins Glück


Krachender Start in die Partie: Kapitän Quantez Robertson besorgt nach wenigen Sekunden den ersten Steal und stopft den Ball anschließend durch den Korb. Die Gastgeber irritiert das jedoch nicht sonderlich und so bleibt es eine ausgeglichene Anfangsphase. Frankfurts Spielmacher Kwame Vaughn zieht aber zweimal erfolgreich zum Korb und festigt so die Führung – 6:9 (4.). In einer intensiven Partie geht es für Robertson früh an die Freiwurflinie, seine beiden Würfe sitzen. Direkt im Anschluss nutzt der Routinier einen Braunschweiger Ballverlust zum ersten Dreier der Partie – 6:14 (6.). Nach einem hervorragenden Passspiel der FRAPORT SKYLINERS legt Antonio Graves den nächsten Dreier nach – 6:17 (8.). Und weil’s da draußen so schön ist, trifft auch Kwame Vaughn von der Dreierlinie: Ekene Ibekwe schließt das starke erste Viertel mit einem Korbleger ab – 10:22.

 

2.       Viertel (17:19) – Der Kapitän reißt es rum

Niklas Kiel meldet zum Start ins zweite Viertel seine ersten Punkte, Kwame Vaughn punktet gleich dreifach von der Freiwurflinie. Frankfurts Führung wächst – 12:27 (12.). Dann gelingt Braunschweig ein kleiner 8:0-Lauf. Für FRAPORT SKYLINERS Coach Gordon Herbert Grund für eine Auszeit – 20:29 (13.). Die richtige Antwort liefert mal wieder der Kapitän: Dreier, Steal, Fastbreak, Lay Up und schon sind es wieder zwölf Punkte Vorsprung – 22:34 (15.). Defensiv zeigen sich die Gäste ebenfalls souverän. Vorne setzt Ekene Ibekwe mit gleich zwei Dunks das doppelte Ausrufezeichen – 26:41 (18.).  Vor der Pause lassen Frankfurts Basketballer nur noch einen Zähler von der Freiwurflinie zu – Halbzeitstand 27:41.


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3.       Viertel (23:13) – Noch rechtzeitig aufgewacht


Die Löwen kommen wacher aus der Kabine – 32:41 (23.). Während die FRAPORT SKYLINERS den Ball immer wieder hergeben, nutzen die Gastgeber die Nachlässigkeiten der Gäste eiskalt und spielen sich auf vier Punkte ran – 37:41 (24.). Shavon Shields ist es dann, der die ersten Frankfurter Punkte im dritten Viertel markiert – 37:43 (25.). Braunschwieg kommt dennoch auf einen Punkt ran – 42:43 (26.). Als ganz abgebrüht erweisen sich dann aber Frankfurts Co-Kapitän Max Merz und Point Guard Kwame Vaughn. Ihre Dreier kommen zum genau richtigen Zeitpunkt – 42:49 (27.). Mit einer Energieleistung von Shavon Shields unterm Korb und drei Punkten von Ekene Ibekwe verschaffen sich die FRAPORT SKYLINERS etwas Luft – 45:54 (29.). Doch ein tiefes Durchatmen verhindert Braunschweig – 50:54 (30.).


     

4.       Viertel (24:21) – Cool, cooler, Morrison


Es ist das identische Bild: Die FRAPORT SKYLINERS leisten sich auch zu Beginn des Schlussabschnitts zu viele Ballverluste. Braunschweig gleicht aus – 56:56 (32.). Ein And One bedeutet sogar die erste knappe Führung der Gastgeber – 61:60 (34.). Shields, Robertson und Vaughn bauen für die FRAPORT SKYLINERS aber wieder ein kleines Polster auf – 61:66 (36.). Es geht weiter hin und her, doch Kapitän Quantez Robertson übernimmt erneut Verantwortung mit einem Dreier – 67:71 (38.). Wieder gelingt den Löwen allerdings der Ausgleich – 71:71 (39.). So wird es ein Nervenspiel – wie gut, dass Mike Morrison Nerven aus Stahl hat: Erst setzt er nach und dunkt den Ball zum 71:73 durch den Korb. Dann lassen auch drei Freiwürfe vom Braunschweiger Thomas Klepeisz Frankfurts Big Man kalt: Beim letzten Angriff der FRAPORT SKYLINERS bleibt Morrison cool und trifft den Korbleger trotz Foul zum vierten Saisonsieg der FRAPORT SKYLINERS – Endstand: 74:75.

Die nächsten Spieltermine

  • HEIMSPIEL – Dienstag, 6. Dezember um 20 Uhr, gegen Monaco
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 11. Dezember um 15:30 Uhr, gegen FC Bayern München

Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder  www.fraport-skyliners.de/tickets.