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72:75 vs Herten - ProB-Team unterliegt dem Favoriten

(Samstag, 20. März 2010, von Daniel Rehn)

 

Im Rahmen des 25. Spieltages hat das ProB-Team des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. einen erneuten Überraschungscoup verpasst. Am Ende eines packenden Duells mit den zweitplatzierten Hertener Löwen hieß es 72:75 (40:32) für die Gäste.

 

Topscorer der Hausherren war Filmore Beck (27pkt).

 

Die Vorzeichen standen vor dem Duell Elfter gegen Zweiter nicht sonderlich gut für die Hessen. Neben Willis Gardner, der nach seinem Wechsel in die erste Mannschaft nicht mehr für die ProB spielberechtigt ist, und Fabian Franke, der im Profikader für das Beko BBL-Spiel bei ALBA Berlin stand, fehlte auch Routinier Igor Starcevic krankheitsbedingt und somit die drei Topscorer der Frankfurter aus dem Hinspiel Ende November.

 

"Unser Ziel ist es ein solides Spiel auf die Beine zu stellen, als Grundlage für unsere Bemühungen", gab Frankfurts Trainer Harald Stein vor dem Spiel die Richtung vor - und sein Team hielt sich genau daran. Mit fast schon puristischem Basketball hielt man die Löwen im ersten Viertel bei gerade einmal vierzehn Zählern (14:14, 10.), acht davon waren Punkte, die aus Freiwürfen resultierten. Im Gegenzug nahm Armin Willemsen das Heft in die Hand und machte der Hertener Defense das Leben immer wieder mit seinem Lowpostspiel schwer.

 

Im zweiten Spielabschnitt zogen beide Mannschaften das Tempo nun deutlich an und insbesondere Herten ging nun auch mehr Risiko beim Zug zum Korb (20:20, 13.). Bei den Gastgebern lief der Ball nun sicherer durch die Reihen. Die Folge: ein 12:2-Lauf (32:22, 16.), fast ausschließlich durch offene, herausgespielte Würfe ermöglicht. Nutznießer dieser Gelegenheiten: Willemsen und Filmore Beck, der allein drei der fünf Mal von Außen einnetzte (40:32, 20.).

 

Mit neuer Energie ging es in die zweite Hälfte, die den Auftakt zu einer hart umkämpften Schlussphase darstellen sollte. Herten kam aggressiver aus der Kabine und erhöhte den Druck auf die jungen Frankfurter (50:45, 28.), die nach zwei kleineren Unachtsamkeiten plötzlich in Rückstand gerieten (53:58, 30.).

 

Die Löwen schafften es in der Folge ihren Vorsprung bis in die letzten Minuten aufrecht erhalten zu können (61:70, 37.), mussten dann aber gegen nochmals aufkommende Hessen zittern. Unter anderem zwei weitere Dreier reichten dem ProB-Team des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. dann allerdings nicht mehr zur erneuten Wende (72:75, 40.).

 

Harald Stein nach dem Spiel: "Wir hatten die favorisierten Hertener heute am Rande der Niederlage, ganz klar. Betrachtet man dabei das gesamte Spiel, haben wir nicht nur soliden, sondern sehr anständigen Basketball gespielt, der uns länger als erwartet dran bleiben ließ. Am Ende hat uns im Gegensatz zu Herten einfach noch ein wenig Cleverness gefehlt, um aus den kleinen Fehlern wie Ballverlusten oder beim Rebound Kapital schlagen zu können. Aber auch daraus werden wir lernen und es beim nächsten Mal besser machen."

 

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. vs. Hertener Löwen 72:75 (40:32)

1. Viertel: 14:14, 2. Viertel: 26:18, 3. Viertel: 13:26, 4. Viertel: 19:17

 

Entgegen der letzten Wochen, die mit fünf Spielen in vierzehn Tagen schon Playoff-Charakter hatten, bleibt der Mannschaft von Harald Stein nun eine Woche Zeit zur Regeneration. Nächster Gegner der ProB-Mannschaft des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. ist am kommenden Samstag, 27. März 2010, ab 20.00 Uhr der TSV Tröster Breitengüßbach, der in der Hans-Jung-Halle warten wird.

 

"Wir können nach dieser Niederlage mit viel Selbstbewusstsein antreten und haben, je nachdem wen Breitengüßbach aufstellen kann und wird, auch dort eine gute Ausgangslage, um einen Favoriten ärgern zu können", so Stein.