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Marius Nolte

72-65 – Freude und ein kleines Tränchen beim letzten Heimsieg der Saison

Nach ausgeglichener erster Halbzeit (49:49) setzen sich die FRAPORT SKYLINERS zur Mitte des dritten Viertels ab und verteidigen die Führung bis zum Schluss. Der emotionale Höhepunkt des Abends ist allerdings die Verabschiedung von Mannschaftskapitän Marius Nolte, der nach fünf Jahren im Frankfurter Trikot heute sein letztes Heimspiel absolvierte, nach dem Auswärtsspiel in Berlin (1. Mai) seine Karriere als Profibasketballer beenden wird und anschließend ins Management des Clubs wechseln wird. 21 Sekunden vor Ende des Spiels wird wird der Centerspieler und Sympathieträger unter lautstarken Standing Ovations ausgewechselt und stimmt nach der Partie eine letzte, gemeinsame und emotionale Humba an.

Die Energieleistung des Spiels - präsentiert von der Mainova - auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=MO3Rh4M8WVQ

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Spielerstatistiken FRAPORT SKYLINERS: Quantez Robertson (15 Pkt, 8 Reb, 5 Ass), Kevin Bright (9 Pkt, 4 Reb, 2 Stl), Jacob Burtschi (8 Pkt, 5 Reb), Johannes Voigtmann (8 Pkt, 3 Reb), Danilo Barthel (8 Pkt, 3 Reb), Konstantin Klein (7 Pkt), Jarred DuBois (6 Pkt, 3 Ass), Aziz N´Diaye (5 Pkt, 3 Reb), Marius Nolte (4 Pkt), Stefan Ilzhöfer (2 Pkt), Max Merz (1 Ass), Johannes Richter (dnp)
  • Die Viertel in der Übersicht: 18:21 – 21:18 – 21:14 – 12:12
  • Die vollständige Statistik
  • Die Fotogalerie des Spiels
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  • Zuschauer: 4540
  • Letztes Saisonspiel
    • Donnerstag, 1. Mai um 15 Uhr, in Berlin
    • Informationen zur Dauerkarten für die Beko BBL-Saison 2014/15 gibt es über Tel. 069-928 876 19

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): "Der Start war ein wenig holprig, aber wir haben das Spiel gut beendet. Unsere Bank hat uns heute wichtige Impulse gegeben. Es war schön zu gewinnen, insbesondere weil es unser letztes Heimspiel war und es das letzte Heimspiel von Marius Nolte gewesen ist. Er ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, hat immer eine herausragende Einstellung und gibt in jedem Training sein Bestes. Wenn er im Training ist, sind unsere Trainingseinheiten viel besser. Er zieht jedes Mal den Blaumann über und geht an die Arbeit.  Er ist und war ein Mentor für unsere jungen Spieler."

Calvin Oldham (Eisbären Bremerhaven): "Glückwunsch an Gordie und sein Team. Es ist schwer gewesen, sich in nur zwei Tagen auf dieses Spiel vorzubereiten. Man hatte keinen normalen Rhythmus. Ohne Zwiener und Schneiders und einem angeschlagenen Juskevicius haben uns ein wenig die Kräfte gefehlt. Wir haben im vierten Viertel zu viele Offensivrebounds abgegeben, was uns immer mehr die Luft rausgesaugt hat. Frankfurt hat clever gespielt, aber wir haben unser Bestes gegeben, haben gekämpft und ich bin insgesamt zufrieden, wie wir uns präsentiert haben. Frankfurt war am Ende einfach das bessere Team."

Marius Nolte: „Das war ein besonderes Spiel für mich. Es ist sehr schön, dass wir in meinem letzten Heimspiel als Sieger vom Feld gehen konnten. Das Spiel heute war, auch wenn wir noch in Berlin spielen, der emotionale Höhepunkt gemeinsam mit den Fans. Wir werden noch ein klein wenig feiern, dann aber auch wieder ordentlich trainieren und uns auf das letzte Spiel in Berlin vorbereiten. Es schliesst sich am Ende meiner Karriere auch in sofern ein Kreis, als dass mein letztes Spiel mit Paderborn ebenfalls in Berlin war.“

Spielverlauf nach Vierteln

FRAPORT SKYLINERS Gordon Herbert beordert Teamkapitän Marius Nolte bei seinem letzten Heimspiel in die Erste Fünf und stellt ihm Max Merz, Kevin Bright, Quantez Robertson und Danilo Barthel zur Seite. Während die Frankfurter Jungs zu Beginn des Spiels vor allem aus der Distanz erfolgreich sind, je ein Dreier von Danilo Barthel und Kevin Bright finden ihr Ziel, suchen die Gäste zunächste das physische Spiel unter den Körben – 8:11 (4. Minute). Diese Gangart setzt sich im weiteren Verlauf des Spiels durch, so dass Bremerhaven in der 7. Minute ihre höchste Führung des Spiels erzielen kann – 10:19. Im Kollektiv gelingt es Quantez Robertson und Co. den Rückstand wieder aufzuholen und bis zum Ende des ersten Durchgangs auf 18:21 zu verkürzen.

Die FRAPORT SKYLINERS kommen gut aus der Viertelpause. Es ist dem Youngster Stefan Ilzhöfer per Halbdistanztreffer überlassen, die Führung für sein Team zurückzuholen – 23:22 (13.). In den nächsten Minuten nimmt das Spiel spürbar Fahrt auf, es kommt zum Führungswechsel bei fast jedem Angriff. Es sind wieder Dreier vom „Most Improved Player“ der Saison, Danilo Barthel, und Teamkollege Kevin Bright, die ein kleines Frankfurter Polster herausspielen – 34:30 (16.). Aber die Gäste halten dagegen, allen voran der „Best Offensive Player“ der Beko BBL, Darius Adams, und halten das Spiel bis zur Halbzeit völlig offen – 39:39.

Die Partie bleibt spannend, auf beiden Seiten gibt es gute Würfe und Zählbares – 44:44 (23.). Doch dann ist es die junge Garde um Johannes Voigtmann, Konstantin Klein und Danilo Barthel, die im Trio eine Frankfurter Führung erspielen. Die erste zweistellige Führung erspielt Aziz N´Diaye, der per Dunking die Frankfurter Korbanlage erschüttert und die Fans aufjubeln lässt – 56:46 (28.). Motor und Antreiber im gesamten Spiel der FRAPORT SKYLINERS ist Quantez Robertson, der in der Defensive unermüdlich arbeitet und sich zahlreiche Rebounds abgreift. In das letzte Viertel trennen sich beide Teams nach Freiwürfen des ehemaligen Frankfurters Derrick Allen beim Stand von 60:53.

Bremerhaven stemmt sich gegen die drohende Niederlage und verkürzt zu Beginn des vierten Viertels auf 60:58 (32.). Es ist nun eben jener Quantez Robertson der noch mehr Verantwortung übernimmt und seiner Anführerrolle gerecht wird. Gefühlt überall gleichzeitig auf dem Feld agiert der Modellathlet defensiv mit Energie und offensiv mit Präzision. Während den Gästen in rund sechs Minuten kein Punkt gelingt, bauen die FRAPORT SKYLINERS den Vorsprung wieder zweistellig aus – 68:58 (38.). Zwar bringt ein Dreier von Anthony Smith noch mal ein mulmiges Gefühl in die Magengegend der Frankfurter Fans, doch lässt die passende Antwort von Kevin Bright nicht lange auf sich warten und lässt die Fraport Arena jubeln – 71:61 (39.). Mit 21 Sekunden auf der Spieluhr erlebt die Arena ihren emotionalen Höhepunkt des Abends, als Gordon Herbert seinen Mannschaftskapitän Marius Nolte vom Feld holt und die Frankfurter Basketball-Familie ihren Sympathieträger mit Standing Ovations bei seinem letzten Heimspiel und gleichzeitigem Heimsieg verabschiedet.