Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel: 70:81 Fr 29.04. in Crailsheim Bericht
Letztes Spiel: 82:70 So 01.05. vs Bayreuth Bericht
Das Team der FRAPORT SKYLINERS bedankt sich für eine spannende Saison 2013/14

67-59 – „Diese Saison war ein erster Schritt“ – Letztes Spiel geht an Berlin

Bis in die letzte Partie der Beko BBL-Saison 2013/14 bleibt den FRAPORT SKYLINERS das Verletzungspech ein treuer Begleiter. Ohne Kevin Bright (Knochenmarködem am linken Fuß, voraussichtlich 4-6 Wochen Pause) erwischen die Frankfurter Berlin im ersten Viertel auf dem falschen Fuß (12:17), doch kommen die Hauptstädter vor allem über die Defensive immer besser ins Spiel. Bis zum Ende der Partie verteidigen sie ihre rund zehn Punkte Führung. Gordon Herbert setzt alle Spieler ein, gibt vor allem den jungen Deutschen Einsatzzeit und lenkt damit den Blick bereits auf die Saison 2014/15.

Die FRAPORT SKYLINERS wollen sich bei allen Fans, Sponsoren, Medienvertretern, Helfern, Mitarbeitern, Freunden und der gesamten Basketball-Family für eine spannende und ereignisreiche Spielzeit 2013/14 bedanken!

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Spielerstatistiken FRAPORT SKYLINERS: Konstantin Klein (16 Pkt, 3 Reb), Quantez Robertson (10 Pkt, 4 Ass, 3 Stl, 3 Reb), Danilo Barthel (10 Pkt, 3 Reb), Jacob Burtschi (8 Pkt), Johannes Voigtmann (7 Pkt, 9 Reb), Jarred DuBois (5 Pkt), Johannes Richter (2 Pkt), Aziz N´Diaye (2 Reb), Marius Nolte (1 Pkt), Stefan Ilzhöfer (1 Reb), Max Merz
  • Die Viertel in der Übersicht: 12:17 – 23:15 – 17:10 -15:17
  • Die vollständige Statistik

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Berlin ist ein Gegner, der immer schwer zu spielen ist. Sie spielen immer mit hoher Intensität und aggressiv. Ich bin stolz darauf, wie wir heute gekämpft haben und welchen Einsatz wir gebracht haben. Ohne ein paar schwarze Minuten im zweiten und dritten Viertel hätte es sogar noch eng werden können.“

Marius Nolte: „Es war ein schönes Spiel für mich und ich denke, wir haben ganz gut dagegen halten können. Aber mein persönliches Highlight war am Sonntag beim Heimspiel. Berlin ist die defensivstärkste Mannschaft der Liga und hat das heute vor allem im dritten Viertel gezeigt, als unsere Offensive ein wenig fahrig wurde. Da haben sie sich abgesetzt, was ein wenig schade ist, denn heute wäre mehr für uns drin gewesen. Es war eine lange Saison mit vielen Höhen und Tiefen, aber es bleibt das Fazit, dass in Frankfurt etwas Großes heranwächst mit den Jungs um Danilo [Barthel], Johannes [Voigtmann], Konstantin [Klein] und den anderen. Ich bin daher total zuversichtlich für die Zukunft des Basketballs in Frankfurt. Diese Saison war ein erster Schritt.“

Spielverlauf nach Vierteln

Die FRAPORT SKYLINERS beginnen den Klassiker gegen Berlin mit Konstantin Klein, Quantez Robertson, Jacob Burtschi, Danilo Barthel und Johannes Voigtmann. Es treffen zwei der besten Verteidigungsmannschaften der Beko BBL aufeinander und entsprechend gestaltet sich die Partie zu Beginn. Blocks, gezogene Offensivfouls und insgesamt gute defensive Arbeit gestatten nur wenige Punkte – 3:2 (4. Minute). Ein kurzer Zwischenspurt durch Punkte von Jarred DuBois und dem gebürtigen Berliner Konstantin Klein sorgt für eine erste Frankfurter Führung – 3:10 (5.). Berlin kommt schnell über die Mannschaftsfoulgrenze. Dadurch können die FRAPORT SKYLINERS bis auf 5:14 (7.) davonziehen, doch kontern die Hauptstädter mit einem 7:0 Lauf – 12:14 (9.). Ein Dreier von Jacob Burtschi stellt den Viertelendstand von 12:17 her.

Berlin forciert die Arbeit am offensiven Brett und schafft es durch zweite Wurfgelegenheiten den Rückstand zu verkürzen – 20:22 (14.). Doch es sind insbesondere die beiden jungen Deutschen Danilo Barthel und Johannes Voigtmann die sowohl offensiv, als auch defensiv stark agieren und die Führung so verteidigen – 22:28 (16.). Aber angeführt vom erfahrenen David Logan kommen die Gastgeber zur Freude von Trainer Sasa Obradovic wieder heran und gehen nach Freiwürfen von Reggie Redding in der 18. Minute mit 29:28 in Front. Berlin wittert nun eine Chance, intensiviert die defensiven und offensiven Bemühungen. So erspielen sie sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit ingesamt einen 13:0 Lauf. Die letzten vier Punkte der ersten Halbzeit gehen aber durch Zähler von Quantez Robertson und Johannes Richter auf das Frankfurter Konto – 35:32.

Gordon Herbert nutzt das letzte Saisonspiel, um der jungen Garde Minuten zu geben. Die machen insbesondere in der Defensive einen guten Job und lassen bis in die vierte Minute des dritten Viertels nur zwei Berliner Punkte zu. In der 35. Minute verkürzt Jacob Burtschi per Dreier aus dem Schnellangriff, bevor Berlin einen 5:0 Lauf als Konter auffährt – 42:35. Es ist nun die Berliner Verteidigung, die den Frankfurter Spielaufbau immer wieder empfindlich stört und da nun auch offensiv mehr Fluss im Spiel der Gastgeber ist, bauen sie ihre Führung zum Ende des dritten Spielabschnitts auf 52:42 aus.

Berlin spielt auch im vierten Viertel flüssiger und somit erfolgreicher. Die FRAPORT SKYLINERS stemmen sich noch mal gegen die Niederlage, Johannes Voigtmann und Konstantin Klein mit Körben – 58:49 (34.). Aber die routinierten Berliner gestatten keinen spielwendenden Lauf für das Frankfurter Team. In der 37. Minute wechselt Headcoach Gordon Herbert Teamkapitän Marius Nolte in sein letztes Beko BBL-Spiel ein. Und es ist der sympathische Center, der die letzten Punkte für die FRAPORT SKYLINERS in dieser Saison per Freiwurf erzielt. Die Partie in Berlin endet beim Stand von 67:59. Erfreuliche Randnotiz ist, dass Konstantin Klein in seiner Heimatstadt sein punktetechnisch bestes Karrierespiel absolviert und 16 Punkte verbucht. Am Ende bleibt aufgrund der guten Leistungen der vielen jungen deutschen Spieler im Frankfurter Kader nach Abpfiff vor allem die Vorfreude auf die kommende Spielzeit.