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66:95 - FRAPORT SKYLINERS respektieren das Spiel und gewinnen in Würzburg

„Wir werden das Spiel bis Saisonende respektieren“, sagte Kamari Murphy nach der Partie in Bayreuth und die FRAPORT SKYLINERS lassen Taten sprechen. Gegen s. Oliver Würzburg wollen es die Frankfurter einfach noch mal wissen und gewinnen alle vier Viertel (17:23 – 22:26 – 11:23 – 16:23). Das hat gutgetan. Quantez Robertson und Co. holen somit den ersten Sieg in Würzburg seit April 2016 und beenden die aktuelle Niederlagenserie von vier Spielen in Folge. Erfreulich obendrein das Comeback von Bruno Vrcic. Dafür fehlten weiterhin Matt Mobley, Michael Kessens, Richard Freudenberg, Konstantin Konga, Len Schoormann und Joshi Bonga. Frankfurter Topscorer wird Rasheed Moore mit neuer Karrierebestleistung von 23 Punkten. Genau wie Quantez Robertson, dem 22 Punkte gelingen, holt Moore auch noch acht Rebounds.

Letztes Saisonspiel

Zum letzten Spiel der Saison geht es noch mal in die Gud Stubb, die Fraport Arena. Am Sonntag, den 9. Mai, kommt das Playoff-Team der Hamburg Towers zum Saisonabschluss. Sprungball ist um 15 Uhr; natürlich live bei MagentaSport.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben heute einen verdienten Sieg eingefahren. Wir waren sehr fokussiert, haben sehr gut getroffen und gegen Würzburgs Switching-Verteidigung besser angegriffen als im ersten Spiel. Wir haben unser Ziel erreicht, mindestens noch ein Spiel in dieser Saison trotz aller Umstände zu gewinnen und mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause zu gehen. Jetzt haben wir morgen noch einmal einen Walkthrough und spielen dann am Sonntag unser letztes Heimspiel.“

Denis Wucherer (Headcoach, s. Oliver Würzburg): „Kompliment an Frankfurt. Sie haben mit der richtigen Einstellung, Härte und Fokus gespielt. Das kann ich von meiner Mannschaft nicht behaupten, auch wenn wir sie wie immer sehr gewissenhaft vorbereitet haben. Wo das genau herkommt, kann ich mir im Moment nicht erklären und mich für diese Leistung nur entschuldigen. Bei uns ging es in den letzten Wochen hauptsächlich darum, irgendwie die nötigen Siege einzufahren, um nicht abzusteigen. Das ist uns gelungen. Wir hatten aber nie die Möglichkeit, einen Rhythmus zu finden und mit der Mannschaft so zu trainieren, dass die Automatismen im Angriff und in der Verteidigung greifen, die man in der Hitze des Gefechts braucht, um gegen gute Gegner zu bestehen. Mit der Anzahl der Fehler, die uns offensiv wie defensiv immer wieder unterlaufen, kannst du in der BBL kaum ein Spiel gewinnen. Wenn man im Sport aufs Feld geht, besteht aber die Verpflichtung, immer alles zu geben, und das war heute nicht bei allen Spielern der Fall.“

Quantez Robertson: „Wir sind rausgekommen und haben einfach hart gespielt. Wir konnten unsere Angriffe gut ausspielen und haben viele offene Würfe getroffen. Ich bin immer stolz auf unsere Jungs, denn in jedem der letzten Spiele haben wir alles und unser Bestes gegeben.“

Die vollständige Statistik zum Spiel

Spielverlauf

Q1 – Tolles Teamplay, frecher Auftritt, Viertel gewonnen – 17:23

Die Gastgeber per Dreier, die FRAPORT SKYLINERS mit Dampf Richtung Korb - so lautet die einfache Zusammenfassung der ersten Angriffe. Erfolgreich sind beide Wege – 6:6 (3. Minute). Besonders schön aus Frankfurter Sicht: Maxi Begue scheint den Vorbericht zum Wochenende, und seine prominente Rolle darin, gelesen zu haben. Denn der 20-Jährige spielt frech auf, traut sich viel und punktet zum 12:11 (5.). Auch seine Teamkollegen zeigen sich motiviert und engagiert, so dass es mit 17:23 aus dem ersten Viertel geht.

Q2 – Frankfurter Dauerdreierregen – 22:23

Blitzschnell eröffnen die FRAPORT SKYLINERS das zweite Viertel mit einem beherzten 7:0 Lauf und bauen die Führung zweistellig aus – 17:30 (12.). Überragend ist bisher auch die Frankfurter Dreierquote (75%; 6/8 bis in die 14. Minute), die sich aus dem bestechenden und präzisen Passspiel ergibt – 25:38. Doch zu viele einfache Ballverluste verhindern, dass die schöne Führung anwächst und lassen Würzburg wieder Morgenluft schnuppern. Doch Quantez Robertson und Jon Gudmundsson können in der ersten Halbzeit (fast) nicht daneben werfen (beide 3/4 Dreier) und sorgen dafür, dass der Vorsprung zweistellig bleibt – 39:49.

Q3 – Mehr Einsatz, mehr Wille, mehr Punkte – 23:11

Dass die Dreierquote das gesamte Spiel über so hoch bleibt, war nicht zu erwarten. Um dem aber direkt vorzubeugen, führt der Weg der FRAPORT SKYLINERS zu Beginn des dritten Viertels immer wieder mit viel Power Richtung Korb. Und das auch extrem erfolgreich, wie der 20 Punkte-Vorsprung beim Stand von 43:63 (25.) beweist. Würzburg hat heute nichts dagegenzusetzen. Zu frisch ist die mentale Entspannung durch den erst früh in der Woche geschafften Klassenverbleib, als dass die Beine heute noch mal den Kampf aufnehmen würden – 50:72

Q4 – Balsam für die Frankfurter Fanseele – 16:23

Das letzte Viertel bietet noch mal das ein oder andere Highlight, wie den Zauberpass von Quantez Robertson auf Kamari Murpy zum Alley-Oop-Slamdunk mit zwei Händen – 53:76 (33.). Bemerkenswert ist auch, dass die Defensivarbeit weiter mit vollem Engagement durchgezogen wird und Würzburg kaum Luft zum Atmen gibt. So wird es am Ende deutlich – und die FRAPORT SKYLINERS Fanseele geht mit einem guten Gefühl aus dem letzten Auswärtsspiel der Saison. Endstand 66:95.

Sonstiges zum Spiel

Das Highlight, das endlich eines war

Gegen Bayreuth kam der Wurf von der Mittellinie von Alvin Oniya wenige Bruchteile einer Sekunde zu spät. Gegen Würzburg macht es sein Teamkollege Jon Gudmundsson zum Ende des ersten Viertels besser. In der Verteidigung wird der Ball geklaut und landet beim Isländer. Der hat die Uhr im Blick, macht noch zwei schnelle und lange Schritte, springt ab und trifft den Ball aus rund neun Metern Entfernung mit der Pausensirene zum 17:23. Die elegante Landung im Telemark-Stil bringt zwar keine Extrapunkte durch tolle Haltungsnoten, lässt sich aber dennoch gut bei MagentaSport anschauen.

Der Blick auf die Statistiken

Was für bärenstarke Wurfquoten der FRAPORT SKYLINERS! So lässt sich ein Spiel gewinnen! Aus dem Zweipunktebereich geht mit 69% fast nix daneben. Bei den Dreiern verfehlen in der ersten Halbzeit gerade mal drei Würfe ihr Ziel. Bis zum Ende der Partie sind es immer noch 48%. Da fallen die 67% von der Freiwurflinie auch nur bedingt ins Gewicht, da es lediglich zwölf Versuche gab.

Der Schlüssel zum Sieg aber war die fokussierte Defensivarbeit. Denn Würzburg wird zu 17 Ballverlusten gezwungen und auch die Rebounds gehen deutlich häufiger in die Arme der Frankfurter. Insgesamt 34 Rebounds greifen sich die Bembeltown-Hünen, 28 die Würzburger.

Das letzte Saisonspiel der FRAPORT SKYLINERS

  • Sonntag, 09.05. um 15 Uhr zu Hause gegen Hamburg

Alle Termine gibt es in der kostenlosen App der FRAPORT SKYLINERS. Zu sehen gibt es alle Spiele natürlich live bei MagentaSport.