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63:90 in Würzburg: Frankfurter Höhenflug beendet

(Samstag, 20. Februar 2010, von Daniel Rehn)


Der Höhenflug des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. ist vorerst beendet. Nach zuletzt drei Siegen in Folge verlor die Mannschaft von Harald Stein am 21. Spieltag der ProB-Spielzeit 2009/2010 mit 63:90 (31:40) bei den Würzburg Baskets.


Topscorer der Gäste waren Willis Gardner (32 Pkt.) sowie Armin Willemsen und Igor Starcevic mit jeweils 10 Punkten.


Im Duell mit den Franken galt es für den Tabellenvierzehnten eine Rechnung zu begleichen, schließlich verlor man bereits das Hinspiel im Oktober 2009 mit 55:85 (29:38). Und im ersten Viertel konnte man der Verwirklichung dieses Unterfangens noch frohen Mutes entgegenblicken (16:11, 6.). Vor allem Willis Gardner und Armin Willemsen fanden frühzeitig ins Spiel, konnten den 12:5-Run der Baskets in den letzten vier Minuten allerdings auch nicht unterbinden (21:23, 10.).


Im zweiten Spielabschnitt wiederholte sich das, was man in den ersten zehn Minuten bereits miterleben konnte: Ausgeglichenes Spiel beider Teams bis Mitte des Viertels (28:29, 16.), danach das starke Finish der Gastgeber (31:40, 20.). Dabei taten sich die Frankfurter vor allem mit der starken Verteidigung der Würzburger schwer, die eng an Beck, Franke und Co. agierte und keine einfachen Würfe zuließ.


Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur bedingt. Die Wurfquoten stiegen nun zwar auf beiden Seiten, aber den Rückstand verkürzen konnte der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. nur zwischenzeitlich (46:54, 25.). Viel eher setzte sich das mittlerweile von Michael Schröder betreute Würzburger Team auf 54:68 (30.) aus Frankfurter Sicht ab.


Mit einem weiteren Spurt von 61:70 auf 81:61 (37.) entschieden die Franken die Partie innerhalb von vier Minuten endgültig zu ihren Gunsten.


Headcoach Harald Stein analysierte die Begegnung nach der Schlusssirene wie folgt: "Zu allererst Hut ab vor der Leistung der Würzburger, die heute einmal mehr bewiesen haben, warum sie ganz oben mitspielen. Defensiv haben sie sehr gut auf unsere Bemühungen reagiert. Für uns lief es hingegen nicht so optimal, da wir dieses Mal sehr frühzeitig in der Offensive den Faden verloren haben."


... über den vermeintlichen Einbruch im Schlussviertel: "Wir sind mit 7:2 gut ins letzte Viertel gestartet und waren auf neun Punkte dran, haben dann aber gerade in unserer Comebackphase den Lauf kassiert. Wenn in dieser Phase der ein oder andere Wurf gesessen hätte, wären die Schlussminuten wahrscheinlich nicht so wie gesehen verlaufen. Wir lassen den Kopf jetzt allerdings nicht hängen, denn unser Anspruch ist nicht jedes Spitzenteam zu schlagen, sondern uns individuell weiter zu entwickeln, was auch mit diesem Spiel wieder geschehen ist."


Würzburg Baskets vs. DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. 90:63 (40:31)

1. Viertel: 23:21, 2. Viertel: 17:10, 3. Viertel: 28:23, 4. Viertel: 22:9


Der DEUTSCHE BANK SKYLINERS e.V. spielte mit: Fabian Franke (3), Richard Ware, Igor Stracevic (10 - drei Dreier), Armin Willemsen (10), Niko Anders, Gregor Kern, Jerry Otshumbe, Filmore Beck (8), und Willis Gardner (32 - zwei Dreier)


Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem DEUTSCHE BANK SKYLINERS Frankfurt e.V. in einer Woche, wenn man am Samstag, den 27. Februar, den SC Rasta Vechta in Basketball City Mainhattan begrüßt.