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Bringt den Ball nach vorne - Michael Thompson

61:62 – „Wir hatten keine Energie“ – Dramatische Schlussphase

Die ersten drei Viertel gestalten sich völlig ausgeglichen und umkämpft. Umso interessanter ist das Schlussviertel. Mit viel Einsatz und Willen erkämpfen sich die FRAPORT SKYLINERS eine zehn Punkte Führung (53:43 – 34. Minute), doch in den nächsten Angriffen gelingen Göttingen zwei schnelle Dreier und in der Folge der Führungswechsel. Die letzten Sekunden sind unfassbar spannend und dramatisch. Eine Beschreibung findet sich am Ende.

Das Video bei Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=-tyG7g7o4rI

Key Facts

  • Die Viertel in der Übersicht: 15:11 – 10:19 – 16:10 – 20:22
  • Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Jimmy McKinney (17 Pkt, 4 Ass)
  • Zuschauer: 4380
  • Nächste Spiele und Eventhinweis
    • Sonntag, 1. April um 15 Uhr, zu Hause gegen ratiopharm ulm
    • Vor dem Heimspiel gegen Phoenix Hagen (11. April) wird es ein besonderes Highlight geben, denn Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer wird einen 80-minütigen Vortrag zum Thema „Geist in Bewegung“ halten.
    • Karten für Heimspiele und das Doppelevent (Vortrag plus Heimspiel) sind erhältlich über die Geschäftsstelle (Tel: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de). Ticketpreise für das Doppelevent: 19 Euro (ermäßigt: 15 Euro)
    • Dauerkarteninhaber können ihre Karten für die Doppelveranstaltung für sieben Euro freischalten lassen.

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Michael und Göttingen. Vor zwei Wochen sind wir den Spielplan durchgegangen und ich habe meinen Assistant Coach gesagt, dass das Spiel gegen Göttingen mir am meisten Sorgen macht. Der Grund dafür ist, dass wir vorher große Anstrengungen gegen Bamberg und Berlin erbringen müssen. Wir hatten heute keine Energie, dass konnte man von Beginn an sehen. Dazu haben wir den Fehler begangen und Darell Tucker bei zwei Dreiern frei stehen lassen. Auch in der Schlussphase haben wir nicht optimal verteidigt. Nachdem wir eine zehn Punkte Führung im vierten Viertel hatten, darf man das Spiel nicht mehr hergeben.“

Michael Meeks (BG Göttingen): „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite, dass ist sehr schön für das Team, denn die Saison war bisher keine glückliche. Frankfurt war zuletzt das heißeste Team der Liga, aber heute hatten sie keinen Rhythmus. Das war unsere Chance.“

Spielverlauf nach Vierteln

Keine Veränderungen nimmt Muli Katzurin an seiner bewährten Ersten Fünf vor und schickt Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Jacob Burtschi und Tim Ohlbrecht zu Spielbeginn auf das Feld. Erwartet kämpferisch treten die Gäste aus Göttingen in den Anfangsminuten auf – von einem vermeintlich leichten Spiel gegen den Tabellenletzten ist nichts zu spüren. Im Gegenteil, beide Teams verteidigen engagiert und erlauben keine Punkte aus dem Feld. Den ersten Treffer setzt Göttingens Matt Bauscher in der 3. Minute. Auch in der 6. Minute steht es immer noch 1:2, doch dann übernimmt Jimmy McKinney die Verantwortung und erzielt die ersten Frankfurter Feldpunkte. Den ersten kleinen Vorsprung verschafft Johannes Herber den FRAPORT SKYLNERS mit einem freigespielten Dreier zum 9:4 (7.). Nachdem Jermareo Davidson einen Treffer nachlegt, reagiert Göttingen mit der Auszeit.  Bis zum Ende des Viertels bleibt es ein punktarmes Spiel, bei dem sich die Frankfurter Führung auf 15:11 beläuft.

Zu Beginn des zweiten Viertels können die Gäste bis auf 15:14 (12.) herankommen. Sehenswert sind bislang vor allen Dingen die geblockten Würfe, die beide Mannschaften immer wieder zurück ins Feld oder ins Aus schmettern. In der 14. Minute kann Göttingen mit einem Dreier von Darell Tucker die Führung übernehmen – 18:19. Das Spiel wird nun merklich schneller, beide Teams probieren über einen Zwischenspurt eine kleine Führung zu erspielen, doch bleibt die jeweilige Antwort nicht aus – 23:22 (17.). Beim Stand von 25:25 (18.) will Muli Katzurin dem Spiel einen neuen Rhythmus geben und nimmt eine Auszeit. Zwar arbeitet die Verteidigung danach ordentlich weiter, doch wollen die Würfe im Angriff nicht durch das Rund des Rings rutschen (rund 30% Trefferquote aus dem Feld zur ersten Halbzeit). Da Göttingen gegen Ende des Viertels einige Treffer setzen kann, geht die erste Halbzeit mit 25:30 an die Gäste.

Zu Beginn des dritten Viertels ändert sich wenig am Spielverlauf und am Punktestand. Erst zwei Minuten tief im Spielabschnitt erzielt Michael Thompson mit seinem butterweichen „Floater“ die ersten Punkte aus dem Feld – 28:30. Es ist bislang kein spektakuläres Spiel, doch zumindest die defensiven Reihen beider Teams wissen zu überzeugen. Bei den FRAPORT SKYLINERS kommt nun ein wenig mehr Biss in die Partie, vor allem Quantez Robertson nutzt seine Athletik um mit aller Macht Richtung Korb zu fliegen. Michael Meeks, Göttingens Trainer, reagiert sofort und versucht mit einer Auszeit die gute Frankfurter Phase abzukühlen. Doch die Mannschaft von Muli Katzurin will sich nun in dieses Spiel verbeissen und erzielt Punkte vor allen Dingen von der Freiwurflinie, während die Gäste es vor allem aus der Distanz versuchen – 39:38 (29.). Mit einer hauchdünnen 41:40 Führung geht es in das Schlussviertel.

Ein Dreier von Johannes Herber eröffnet das vierte Viertel und irgendwo in der Fraport Arena erklingt ein wohl zartes „Pling“, denn für einen Augenblick scheint es, als ob der Groschen bei den FRAPORT SKYLINERS gefallen sei. Zwar trifft auch Göttingen in der Folge einen Dreier, aber postwendend kommt die Antwort erneut von Johannes Herber aus der Ecke für Drei – 49:43 (33.). Als auch Michael Thompson einen Dreier nachlegt, nimmt Göttingen die Auszeit. Die erste zweistellige Führung des Spiels stellt Tim Ohlbrecht per Freiwurf her – 53:43 (34.). Doch über zwei Treffer aus der Distanz kommen die Gäste wieder in unmittelbare Schlagdistanz; Auszeit Frankfurt – 53:48 (35.). Auf einmal ist der Wurm im Frankfurter Spiel, denn mit zwei schnellen Dreiern von Darrell Tucker in Folge erobert Göttingen die Führung zum 55:56 (38.). Bis in die Schlussminute verteidigen die Gäste die knappe Führung und bauen sie mit einem Wurf von Paris Horne auf 57:60 (28 Sekunden) aus. Eine Auszeit soll den Weg zu Punkten auf das Frankfurter Konto vorbereiten.

Was in letzten 15 Sekunden geschieht ist unglaublich: Quantez Robertson verwirft an der Freiwurflinie den ersten unabsichtlich, den zweiten womöglich mit Hintergedanken, Jacob Burtschi sichert den Rebound, passt zu Jimmy McKinney der den Dreier verwirft. Doch Jermareo Davidson schnappt sich den Ball und legt ihn in den Korb – 59:60. Danach fängt er den Einwurf ab und findet den zum Korb stürmenden Quantez Robertson für zwei Punkte – 61:60. Göttinger Auszeit. Der Ball geht an Matt Bauscher, der verliert den Ball fast zweimal, doch für den Treffer in der letzten Sekunde hat er ihn wieder in den Händen – 61:62 geht das Spiel an die Gäste.

Nächste Spiele und Veranstaltungshinweis

  • Sonntag, 1. April um 15 Uhr, zu Hause gegen ratiopharm ulm
  • Vor dem Heimspiel gegen Phoenix Hagen (11. April) wird es ein besonderes Highlight geben, denn Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer wird einen 80-minütigen Vortrag zum Thema „Geist in Bewegung“ halten.
  • Karten für Heimspiele und das Doppelevent (Vortrag plus Heimspiel) sind erhältlich über die Geschäftsstelle (Tel: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de). Ticketpreise für das Doppelevent: 19 Euro (ermäßigt: 15 Euro)
  • Dauerkarteninhaber können ihre Karten für die Doppelveranstaltung für sieben Euro freischalten lassen.