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59:56 - Wir kämpfen uns ins Finale

Die FRAPORT SKYLINERS stehen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale eines europäischen Wettbewerbs! Dabei sah es drei Viertel lang nicht unbedingt nach einem Sieg der Frankfurter Basketballer aus. Zwar steht die Defensive gewohnt solide, doch im Angriff fehlen Rhythmus und Fortune. Erst in den letzten zehn Minuten des Spiels greifen die fein justierten Rädchen wieder besser ineinander. Lautstark angefeuert von den 120 mitgereisten Frankfurter Fans können Danilo Barthel und Co. den Schlussabschnitt mit 20:11 für sich entscheiden. Topscorer der Partie wird Johannes Voigtmann mit 16 Punkten und sieben Rebounds. Im Finale treffen die FRAPORT SKYLINERS nun am Sonntag um 20:30 Uhr auf die Italiener aus Varese. Das Spiel wird ab 20:15 Uhr live im Hessischen Rundfunk im Free-TV übertragen.

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Wir hatten 30 Minuten Probleme. Unsere Verteidigung war zwar gut, aber wir sind im Angriff nie in unseren Rhythmus gekommen und haben den Ball nie so bewegt, wie wir es sonst tun. Man muss unseren Spielern aber auch ein Lob aussprechen, denn sie haben im vierten Viertel gekämpft und sich so zurück ins Spiel gebracht. Wir haben angefangen den Ball zu bewegen und unser Spiel zu spielen. Aber insgesamt war es unsere Verteidigung, die uns im Spiel gehalten hat.“

Johannes Voigtmann:
„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel gegen Krasnoyarsk wird, denn sie haben sehr gute Spieler in ihren Reihen. In den ersten drei Vierteln hatten wir Probleme ihre Würfe zu verteidigen. Erst im vierten Viertel haben wir unser Spiel gefunden, gut verteidigt, den Ball bewegt und das Spiel so gedreht.“

Philip Scrubb: „Es war ein hartes Spiel! Krasnoyarsk ist in der Offensive sehr talentiert. Unsere Team-Identität liegt in der Defensive, die wir erst im vierten Viertel spielen konnten. Das hat uns letztendlich zum Sieg verholfen.“

Danilo Barthel: „Die Gegebenheiten waren heute irgendwie anders, denn wir haben viele Würfe verspielt. An unsere Spielweise haben wir nichts verändert, wir haben an uns geglaubt. Krasnoyarsk ist ein starkes Team, darauf waren wir vorbereitet. Jetzt wollen wir am Sonntag den gleichen Kampfgeist an den Tag legen und spielen eine gute Defense.“

Spielverlauf

1. Viertel (10:12) – Intensives Abtasten

Aggressiv zeigen sich die Verteidigungen beider Mannschaften. Danilo Barthel erzielt nach Offensiv-Rebound die ersten Frankfurter Punkte, Johannes Voigtmann legt per Dunk nach – 4:3 (4.). Beide Mannschaften tasten sich in der Folge förmlich ab, bevor die Frankfurter dreimal per Fastbreak erfolgreich sind – 10:5 (7.). In die sonst so geordnete Offensive kommen die FRAPORT SKYLINERS aber noch nicht, sodass Krasnojarsk zum Viertelende die Führung übernimmt – 10:12.

2. Viertel (20:17) – Über die Verteidigung ins Spiel finden

Konstantin Klein eröffnet den zweiten Abschnitt mit einem erfolgreichen Sprungwurf. Weiterhin bleibt die Partie hart umkämpft und Punkte aus dem Halbfeld bleiben eine Seltenheit. Mike Morrison stopft den Ball spektakulär in den Korb, bevor Aaron Doornekamp den Bann bricht und den ersten Frankfurter Dreier versenkt – 20:15 (15.). Die Russen können jedoch ihrerseits zwei Dreier einstreuen und zwingen Gordon Herbert zur Auszeit – 22:21 (16.). Kurzzeitig können sich die FRAPORT SKYLINERS auf sechs Punkte absetzen, agieren dann aber in der Offensive wieder zu unkonzentriert – Halbzeitstand 30:29.

3. Viertel (9:16) – Offensiv aus dem Rhythmus

Aaron Doornekamp und Johannes Voigtmann können zu Beginn der zweiten Halbzeit jeweils von außen punkten. Auch wenn das Offensiv-Spiel noch ausbaufähig ist, stimmt der Einsatz am defensiven Brett und es werden keine zweiten Chancen zugelassen – 36:31 (24.). Die Dreipunktwürfe fallen bei den Sibirern besser als beim Team von Gordon Herbert – 36:37 (25.). Jordan Theodore zeigt Anführerqualitäten und versenkt den Fastbreak mit Foul zum 39:37 (26.). In der Folge leisten sich beide Teams viele Fehler, so dass es mit einem Rückstand von 39:45 in die letzte Viertelpause geht.

4. Viertel (20:11) – Der Knoten platzt – Finale!

Den Ball unter den Korb bringen und so zu leichten Punkten kommen, lautet der Plan anfangs des vierten Abschnitts. Johannes Voigtmann verkürzt den Rückstand mit fünf Punkten auf 44:45 (33.). Nach der Auszeit erobern Jordan Theodore und Danilo Barthel die Führung zurück – 48:45 (34.). Den 9:0-Lauf unterbricht Krasnoyarsks Tim Ohlbrecht per Alley-Oop – 48:47 (34.). Die FRAPORT SKYLINERS können aber den Schwung unter der Anfeuerung der 120 Frankfurter Fans mitnehmen und die Führung behaupten. Philip Scrubbs Dreier trifft nicht nur sein Ziel, sondern auch mitten ins Herz der Russen – er erzielt so die höchste Frankfurter Führung – 56:48 (39.). Die Russen stecken zwar nicht auf und treffen noch zwei Dreier, für die Aufholjagd reicht es aber nicht mehr. Mit 59:56 ziehen die FRAPORT SKYLINERS ins FIBA Europe Cup Finale ein. 

Nächste Spiele

  • FIBA Europe Cup Finale vs Varese: So, 01.05.2016 um 20:30 Uhr – LIVE ab 20:15 im Hessischen Rundfunk
  • Playoff-HEIMSPIEL (Spiel 1): Sa, 07.05.2016 um 18:30 Uhr
  • Playoff-HEIMSPIEL (Spiel 3): Sa, 14.05.2016 um 18:30 Uhr
  • Falls nötig: Playoff-HEIMSPIEL (Spiel 5): Sa, 14.05.2016 (Uhrzeit offen)
  • Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets <http://www.fraport-skyliners.de/tickets>