Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel: 82:90 Sa 07.03. in Gießen Bericht

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr

Johannes Voigtmann und Danilo Barthel

59-82 – Der zehnte Sieg in Folge geht in die Geschichtsbücher ein

Der wettbewerbübergreifende zehnte Sieg in Folge der FRAPORT SKYLINERS geht gleich in doppeltem Sinne in die Geschichtsbücher des Clubs ein. Denn nicht nur gelingt nach zehn Jahren wieder ein Sieg in Bonn, gleichzeitig wurde auch der eigene Vereinsrekord von zehn Siegen in Folge aus dem Jahre 1999/2000 eingestellt. Dadurch stellt das Team von Headcoach Gordon Herbert aktuell die längste Siegesserie der Beko BBL und bleibt das heißeste Team Deutschlands.



Zusammenfassung

Von Beginn an bestätigen die Frankfurter ihre bisherigen Leistungen und die Siegesserie. In der Defensive wird als geschlossenes Kollektiv gearbeitet und auch im Angriff überzeugt man durch guten Teambasketball. Kurzum: Es wird der typische Frankfurter Basketball gespielt, den Gordon Herbert von seinen Spielern fordert. Am Ende des deutlichen Start-Ziel-Sieges wird Johannes Voigtmann mit 20 Punkten Topscorer seines Teams (dazu neun Rebounds), dicht gefolgt von Konstantin Klein mit 19 Punkten (5/7 Dreier).

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Unser Assistenz-Trainer Klaus Perwas hat die Mannschaft defensiv hervorragend auf Bonn eingestellt. Mit unserer Verteidigung gegen die Bonner Innenspieler wollten wir den Baskets gleich zu Beginn ihr Pick-and-Fade mit Mädrich wegnehmen, was gut gelungen ist. Zudem finden Konstantin Klein und Johannes Voigtmann immer besser in ihrem Rhythmus. Auch wenn Quantez Robertson heute nicht als Scorer in Erscheinung getreten ist, war er mit je fünf Steals und Rebounds, aber auch neun Assists der Motor unseres Teams.“

Mathias Fischer (Telekom Baskets Bonn):
„Bei uns muss sich grundsätzlich etwas ändern. Wir haben viele Baustellen, von denen ich nach dem Eurocup-Spiel in Oldenburg dachte, dass wir diesbezüglich einen Schritt nach vorn gemacht hätten. Frankfurt hat über 35 Minuten mit mehr Einsatz sowie höherer Intensität gespielt und absolut verdient gewonnen.“

Johannes Voigtmann: „Es ist immer schwer in Bonn zu gewinnen. Seit ich in Frankfurt bin, habe ich hier noch keinen Sieg feiern können. Darum bin ich natürlich froh, dass wir diesen Bann brechen konnten. Geschafft haben wir das durch unsere Aggressivität von Beginn an, daraus konnten wir direkt eine Führung erspielen. Wir machen zurzeit einfach vieles richtig. Am wichtigsten ist, dass wir gut verteidigen. Darauf können und müssen wir uns immer verlassen, denn daraus ergibt sich auch unser offensiver Spielfluss. Es geht bei uns nur über das Team, jeder kämpft für jeden, jeder bügelt einen Fehler des anderen aus. Wir müssen aber weiterhin am Boden bleiben, denn jeder weiß, dass unser guter Lauf nur bestehen bleibt, wenn jeder 100% gibt. Wir wollen von nichts träumen, aber im Moment haben wir wirklich einen guten Lauf.“

Konstantin Klein: „Der Schlüssel für uns war sicherlich die Verteidigung, in der wir heute als Mannschaft einen guten Job gemacht haben. Wir wussten, dass Bonn im Angriff viel Potenzial hat, weswegen wir gleich ein Zeichen setzen wollten. Im dritten Viertel sind die Baskets auch sofort rangekommen, als wir kurz unkonzentriert waren – das haben wir jedoch schnell abgestellt und sind zurück zu unserem Game Plan gegangen.“

Eugene Lawrence (Telekom Baskets Bonn): „Frankfurt hat uns mit einem starken Start überrascht und uns damit gleich unter Zugzwang gesetzt. Es ist uns nicht gelungen, die Skyliners in Brettnähe konsequent zu stoppen – das hat uns sehr wehgetan. Als wir im dritten Viertel besser auf den Ball aufgepasst und weniger Turnover produziert haben, sind wir auch direkt rangekommen. Doch insgesamt haben wir zu viele weite Rebounds abgegeben, die Frankfurts Transition befeuert haben.“



Spielverlauf


1.    Viertel (6:18) – Defensive ist Trumpf


Zu Beginn der Partie führt der Weg der FRAPORT SKYLINERS vorwiegend und erfolgreich unter den Korb, während auch die Defensive sehr gut arbeitet – 0:6 (3.). In der Folge bemühen sich die Frankfurter das Spiel über die Verteidigung schnell zu machen, doch Bonn unterbindet dies mit guter Transition-Defense. Immer wieder toll anzuschauen ist die Kombination Danilo Barthel auf Johannes Voigtmann oder umgekehrt. Allerdings schleichen sich dann einige Ballverluste ins Frankfurter Spiel, so dass die Gastgeber schnell auf 6:9 (8.) herankommen. Es sollen die letzten Bonner Punkte des Viertels bleiben. Nach dem ersten Dreier des Spiels durch Aaron Doornekamp gelingt die erste zweistellige Frankfurter Führung beim Stand von 6:16. In die Viertelpause trennt man sich nach spektakulärem Finish per Alley-Oop von Mike Morrison beim Stand von 6:18.

2.    Viertel (15:19) – Frankfurter Tugenden

Die Tendenz der Schlussphase aus Durchgang Eins setzt sich im zweiten Viertel fort: Knallharte Verteidigung, gepaart mit guter Wurfauswahl und dem Auge für den freien Mitspieler. Johannes Voigtmann mit dem Dreier zum 11:25 (14.). Der Schlüssel für den Lauf der FRAPORT SKYLINERS ist und bleibt die hervorragende Verteidigungsarbeit, die offensichtlich in der Anzahl der Bonner Ballverluste wird: Ganze 13-mal erarbeiten sich die Jungs um Quantez Robertson und Co. zur Halbzeit den Ball aus den Händen ihrer Gegner. Vorne wird das Ganze mit dem Dreier von Aaron Doornekamp zur ersten 20-Punkte-Führung genutzt – 13:33 (16.). Zur Mitte des Viertels steht somit ein 13:0 Lauf zu Buche. Am Ende des Viertels kann Bonn aber ebenfalls einen kleinen Run starten, so dass es mit 21:37 zum Pausentee geht. Johannes Voigtmann mit bereits 14 Punkten.

3.    Viertel (16:24) – Kurzes Bonner Aufbäumen, konsequenter Frankfurter Konter

Bonn beginnt die zweite Halbzeit mit Sturm und Drang und Andrej Mangold, dem fünf schnelle Punkte in Folge gelingen - 30:41 (23.). Der heute bärenstark spielende Johannes Voigtmann beendet den Lauf der Gastgeber aus der Halbdistanz und Teamkollege Konstantin Klein legt direkt einen Dreipunktewurf hinterher – 32:46 (26.). Die FRAPORT SKYLINERS sind nun wieder voll da: Schnelle und präzise Pässe, kollektives Engagement in der Verteidigung und erneut eine hohe Führung sind die Folge. 34:55 (28.) steht es nach einem Konstantin Klein-5:0-Lauf. Bis zum Ende des dritten Viertels  gelingt es, sich sehr zur Freude der zahlreichen mitgereisten Frankfurter Fans wieder bis auf 37:61 abzusetzen.

4.    Viertel (22:21) – Die Erfahrung zeigt sich

Die Lektion aus Viertel Drei haben die FRAPORT SKYLINERS gelernt: Wenn man auch nur kurz die Konzentration runterfährt, kommen die Bonner sofort zurück ins Spiel. Also wird von der ersten Minute an mit vollem Einsatz agiert und kein Bonner Lauf zu Beginn gestattet – 42:68 (33.). Der gelingt auch bis zum Ende den Gastgebern nicht mehr. Denn die Mannen um Johannes Voigtmann, Konstantin Klein und Co. zeigen nun ihre Erfahrenheit, Routine und Nervenstärke. Immer wieder wird eine gute Lösung gefunden und die richtige Antwort auf Bonner Aktionen gegeben. Am Ende bekommen alle Spieler ihre Minuten, auch der nach Verletzungspause zurückgekehrte Tomas Dimsa. Unter den Jubelgesängen der Frankfurter Fans endet die Partie beim Stand von 59:82.

Eventhinweis

Zu Weihnachten gibt es Geschenke – ab Montag gibt es auf www.fraport-skyliners ein paar ganz besondere Tickets-Specials zur Vorfreude auf das Weihnachtsfest!

Zum nächsten Heimspiel bitten die FRAPORT SKYLINERS am Sonntag, den 29. November. Um 17 Uhr ist Braunschweig zu Gast in der Frankfurter Fraport Arena. Karten sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder online auf www.fraport-skyliners.de