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Letztes Spiel: 100:83 Sa 19.11. in Bamberg Bericht
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Start your engines - Ted Scott mit zwei spektakulären Punkten

59-73 – „Nicht glücklich über Niederlage, aber stolz auf das Team“

Vor ausverkaufter Fraport Arena, aber ohne Johnathon Jones, der als siebter Ausländer im Kader pausieren musste, starten die FRAPORT SKYLINERS bärenstark in das Spiel. Zur Mitte der Partie zeugen ständige Führungswechsel von der Spannung und Intensität der Partie. Am Ende reichen die Kräfte bei Frankfurt nicht mehr, um eine letzte Wende zu erzwingen. Doch vom Gefühl her, war die Partie spannender und ausgeglichener, als es das Endergebnis widerspiegelt.

Das Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=88XGXvxLbtQ

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die FRAPORT SKYLINERS wünschen der gesamten Basketball-Family einen guten Rutsch ins neue Jahr!
  • Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Quantez Robertson (14 Pkt, 6 Reb, 4 Stl), Zachery Peacock (15 Pkt), Ted Scott (12 Pkt)
  • Die Viertel in der Übersicht: 17:18 – 14:18 – 12:20 – 16:17
  • Zuschauer: 5002 (ausverkauft)
  • Die vollständige Statistik
  • Nächste Spiele
    • Samstag, 5. Januar 2013, um 20 Uhr in Giessen
    • Samstag, 12. Januar 2013, um 19:30 Uhr in Weissenfels
    • Sonntag, 27. Januar 2013, um 15 Uhr zu Hause gegen die Artland Dragons

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation zum Sieg. Mein Gefühl sagt mir, dass wir einen guten Job gemacht haben. Wir sind nicht glücklich darüber, dass wir verloren haben, aber am Ende haben wir gegen ein besseres Team verloren. Ich habe mir die letzten Spiele von München genau angeschaut. In diesen Spielen haben sie wie Maschinen gespielt, ganz so, als ob der Gegner gar nicht anwesend wäre. Wir haben heute alles gegeben, aber München hat die Rebounds kontrolliert, was einen großen Einfluss auf das Spiel hatte. Sie waren auf jeder Position größer als wir und haben daraus Profit geschlagen. Benzing hatte ein gutes Spiel und hat seinem Team einen extra Schub gegeben. Wir gehen traurig aus diesem Spiel, da wir verloren haben, aber gleichzeitig sind wir stolz auf das Team. Wir hatten am Ende nicht die Power, das Spiel noch mal zu drehen. Wir haben alles versucht, aber es hat nicht gereicht. München war einfach besser, daher können wir mit der Niederlage leben. Insgesamt war es ein Spiel, dass Werbung für Basketball gemacht hat mit toller Atmosphäre in der Halle und  dazu live im Fernsehen.“

Svetislav Pesic (FC Bayern München): „Beim letzten Spiel gegen Bremerhaven haben wir wirklich tollen Basketball gespielt und es wäre toll, wenn es das letzte Spiel der Saison gewesen wäre. Aber es war erst der Anfang der Zusammenarbeit zwischen dem Team und mir. Es ist super gegen Frankfurt gewonnen zu haben, wenn wir intelligent sind, dann nutzen wir dieses Spiel, um daraus zu lernen was wir verbessern müssen. Ein Sieg von dem man nichts lernt, zählt für mich nichts. Dieses Spiel hat neue Erkenntnisse gebracht, jetzt müssen wir mit der weiteren Entwicklung des Teams anfangen. Zum Spiel selber kann ich sagen, dass wir von Beginn an nur reagiert haben, aber nicht aktiv agierten. Wir hatten Probleme mit der Verteidigung von Frankfurt, besonders mit deren Pick and Roll-Defense, hatten wenige Assists, dafür 15 Ballverluste. Der Weg zum Sieg wäre gewesen, vom Reagieren zum Agieren zu kommen. So richtig ist uns dies nicht gelungen, daher bin ich sehr happy, dass wir trotzdem gewonnen haben. Ich kenne Coach Katzurin gut und daher waren wir nicht über die Gegenwehr von Frankfurt überrascht.“

Spielverlauf nach Vierteln

Muli Katzurin schickt Devin Gibson, Ted Scott, Quantez Robertson, Danilo Barthel und Zachery Peacock als Erste Fünf in das Spiel gegen München. Von Beginn an zeigen die FRAPORT SKYLINERS vor den antreibenden Fans, dass es heute ein intensives Spiel werden kann. Hinten klaut Quantez Robertson den Ball und eröffnet so Ted Scott die Chance für den ersten Dreier – 3:0 (1. Minute). Nach Dunkings von Zachery Peacock und Ted Scott im Schnellangriff steht es 11:6 (5.) und Münchens Trainer Svetislav Pesic muss die erste Auszeit nehmen. Die Gäste finden nun wieder ins Spiel und verkürzen in der 8. Minute auf 14:13, bevor Dion Dowell wieder einen Dreier obendrauf packt. Doch die letzte Phase des Spiels gehört den Münchnern. Das Viertel endet mit 17:18.

Das zweite Viertel eröffnet Chevon Troutman mit Punkten, aber Quantez Robertson antwortet direkt mit einem Distanztreffer – 20:20 (12.). Spannend geht es weiter im zweiten Viertel. München sucht den Weg Richtung Korb vor allem über Troutman und Homan, Frankfurt schneidet zum Korb, kickt raus und wirft eher aus der Distanz – 26:26 (16.). Zudem intensivieren beide Teams die Arbeit in der Defensive, pressen über das ganze Feld und versuchen auf diesem Wege, den Rhythmus des Gegners zu brechen. Ständige Führungswechsel zeugen von der Spannung des Spiels. Wieder ist es München, die in den letzten Angriffen des Viertels mehr Erfolg beim Abschluss haben und somit geht es mit 31:36 in die Halbzeitpause.

München kommt konzentrierter und in der Verteidigung druckvoller aus der Kabine. Vor allem bleiben sie der Linie treu, konsequent über die großen Leute zu spielen und Größenvorteile auszunutzen. So ist es ein Korbleger von Jared Homan, der die erste zweistellige Führung der Gäste herstellt – 33:43 (24.). Offensiv kommt das Frankfurter Spiel ins Stocken, so dass Headcoach Muli Katzurin in einer Auszeit dem Spiel wieder Struktur geben möchte. Die nächsten Minuten wird typisch Frankfurter Basketball gespielt: Gute Defense erlaubt einfache und schnelle Punkte – 38:43 (25.). Sofort reagiert München mit der Auszeit, die auch ihre Wirkung zeigt. Bis zum Viertelende setzen sich die Gäste wieder auf 43:56 ab.

Ein Frankfurter Block und eine Balleroberung sind der Auftakt für die FRAPORT SKYLINERS und gleichzeitig eine Ansage an die eigenen Fans, noch mal lautstark für Unterstützung zu sorgen. Es ist noch reichlich Willen und Kraft in den Knochen des Teams. Ein Dreier von Quantez Robertson ist das Finale eines Frankfurter 8:2 Lauf und zwingt München erneut zu einer Auszeit – 51:58 (33.). In der 35. Minute muss Dion Dowell sein fünftes Foul hinnehmen. München wittert sofort die Chance sich weiter abzusetzen, begünstigt durch leichte Ballverluste auf Frankfurter Seite – 51:64 (36.). Ein letztes Aufbäumen, ein letztes Frankfurter Hurra inklusive zwei Dreier von Dawan Robinson, wird in den letzten Minuten von den routinierten Münchenern abgewehrt, so dass die Partie am Ende mit 59:73 an die Gäste geht.