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Letztes Spiel: 74:87 Sa 18.01. vs Oldenburg Bericht
Auswärts: So 26.01. 15:00 Uhr in Vechta
Auswärts: So 02.02. 15:00 Uhr in Bamberg
Heimspiel: So 09.02. 15:00 Uhr vs Crailsheim Tickets bestellen

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Enttäuschte Gesichter bei Quantez Robertson, Dawan Robinson und Danilo Barthel (v.l.nr.)

58-62 – „Wir hätten es nicht verdient zu gewinnen“

Die FRAPORT SKYLINERS starten mit einem Fehlstart ins Spiel, der bis in die 37. Minute anhält. Im Grunde scheint die Partie entschieden, doch Quantez Robertson (23 Pkt, 14 Reb!) und Zachery Peacock (19 Pkt) treiben ihr Team unermüdlich an und legen in den letzten Minuten des Spiels einen 16:4 Lauf hin, der die Fans noch mal hoffen lässt. Doch die Uhr läuft gnadenlos ab. Stefan Koch, Trainer der Artland Dragons, meinte in der Pressekonferenz: „Wenn das Spiel zwei Minuten länger dauert, dann hätte es vielleicht einen anderen Sieger gegeben.“

Das Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=YQfYt_vRmRA

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Punkteverteilung der FRAPORT SKYLINERS: Quantez Robertson (23 Pkt, 14 Reb), Zachery Peacock (19 Pkt), Konstantin Klein (6 Pkt), Ted Scott (5 Pkt), Danilo Barthel (3 Pkt), Devin Gibson (2 Pkt, 6 Ass)
  • Die Viertel in der Übersicht: 8:18 – 8:17 – 13:13 – 29:14
  • Zuschauer: 4720
  • Zur Fotogalerie zum Spiel
  • Nächste Spiele
    • Samstag, 2. Februar um 19 Uhr, in München
    • Samstag, 9. Februar um 19:30 Uhr, in Bayreuth
    • Beide Spiele können live via Webradio auf www.fraport-skyliners.de verfolgt werden

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Stefan Koch und das Team. Ich denke, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit noch in Teneriffa war. Ich habe keine Erklärung für diese schlechte Leistung. In der zweiten Halbzeit ist das Team anders aufgetreten und hat angefangen zu kämpfen. Im vierten Viertel hatten wir dann nichts mehr zu verlieren, haben kleine Formationen probiert, was dann auch gut funktioniert hat. Aber wir hätten es nicht verdient zu gewinnen. Sie konnten zu leicht unter den Körben punkten, wir haben zu viele einfache Würfe aus guter Position nicht getroffen. Das Spiel ist vorbei und wir müssen uns jetzt wieder auf das nächste Spiel konzentrieren, weiter hart arbeiten und kämpfen und die positiven Dinge aus diesem Spiel extrahieren.“

Stefan Koch (Artland Dragons): „Ein sehr wichtiger Sieg für uns. Frankfurt ist immer eine schwer zu spielende Mannschaft. Muli bereitet sein Team immer extrem gut vor. Beachtet man die Umstände, Guido und Bryce waren verletzt, ein anderer Spieler war ebenfalls angeschlagen, hat sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft gestellt und mehr gespielt als er sollte, mit Brad Buckmann hatten wir einen Spieler, der erst einmal mit dem Team trainiert hat, dann ist es ein wichtiger Sieg für uns. Wir haben das Spiel 36 Minuten kontrolliert und haben dann Frankfurt so viele Punkte gestattet, wie zuvor im ganzen Spiel. Ich habe keine Ahnung, warum Spieler dann auf einmal nur noch an die Pizza denken, die sie bestellt haben. Aber wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Ich habe eine Menge Respekt vor dem, was Muli aus der Mannschaft herausholt, aber es gibt einfach so Tage. Wenn das Spiel zwei Minuten länger dauert, dann gibt es vielleicht einen anderen Sieger.“

Spielverlauf nach Vierteln

Muli Katzurin eröffnet das Spiel gegen die Artland Dragons mit Dawan Robinson, Ted Scott, Quantez Robertson, Dion Dowell und Zachery Peaock. Doch es ist ein klassischer Fehlstart, den Muli und die Fans in der Fraport Arena in der Anfangsphase verfolgen. Erst in der 6. Minute erzielt Quantez Robertson die ersten Punkte für die FRAPORT SKYLINERS – 2:10. Das Wurfpech bleibt im gesamten Viertel treuer Gefährte der Frankfurter Mannschaft. Auch wenn die Defensive phasenweise ordentlich agiert, so will vorne kaum etwas gelingen. Fast mit der Sirene erzielt Robertson per Dreier den Viertelendstand von 8:18.

Die Dragons wollen den Ball immer wieder unter die Körbe spielen und schaffen dies auch gut. Auf Frankfurter Seite scheint der Korb weiterhin wie vernagelt. Ein kurzes Lebenszeichen gibt es in der 17. Minute als Zachery Peaock und Konstantin Klein kurzzeitig einen 5:0 Lauf hinlegen – 16:28. Doch die Antwort der Gäste bleibt nicht aus und so gehen die letzten sieben Punkte der ersten Halbzeit auf das Konto der Quakenbrücker – 16:35.

Anscheinend hat Muli Katzurin in der Halbzeit einen Nerv getroffen, denn das Team um Robertson und Co. kommt mit reichlich Druck aus der Halbzeit. Nach einem Dreier von Ted Scott zum 23:37 (23.) keimt ein kleiner Funken Hoffnung, der allerdings durch die entsprechende Antwort von Johannes Strasser zunächst wieder im Keim erstickt wird. Über Freiwürfe und Kampf spielen sich die FRAPORT SKYLINERS zurück, angeführt vom überragend aufspielenden und überall zu findenden Quantez Robertson, gelingt es zumindest, dass dritte Viertel mit 13:13 ausgeglichen zu gestalten. Somit geht es beim Stand von 29:48 in den Schlussakt.

Um die Beschreibung des vierten Viertels kurz zu machen, benötigt es nur des Hinweises, dass in diesem Viertel die FRAPORT SKYLINERS genauso viele Punkte machen, wie im gesamten Spiel zuvor. 29:14 entscheidet man diesen Spielabschnitt für sich und es sind weiterhin Robertson und Peacock, die das Team tragen. Die Drachen wirken Mitte des Viertels verunsichert und das obwohl noch eine zweistellige Führung zu Buche steht. Aber diese schmilzt stetig dahin und als es 1:10 Minuten vor Ende des Spiels nach zwei Freiwürfen von Peacock nur noch 55:60 steht, steht auch die Fraport Arena Kopf. Doch am Ende bleibt nur der Glaube daran, dass womöglich ein Knoten geplatzt ist, den man im kommenden Auswärtsspiel gegen München am 2. Februar, weiter lösen könnte. Endstand: 58:62.

Nächstes Heimspiel

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 17. Februar um 15 Uhr statt. Zu Gast sind dann die WALTER Tigers Tübingen. Karten gibt es über Tel: 069-928 876 19, per Mail an ticket@skyliners.de oder über die Website www.fraport-skyliners.de/tickets