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29.03.05 - Kronberg verliert knapp in Chemnitz

(Quelle: MTV Kronberg)

Im Rückblick kehren die Basketballer des MTV Kronberg in der 2. Basketball Bundesliga mit einer vergeben Chance, vielleicht das erste Auswärtsspiel zu gewinnen, mit einer knappen 67:62 Niederlage vom Tabellen- Dritten aus Chemnitz zurück.

Trotz guter Moral und kämpferischen Tugenden ist außer der Gewißheit, das aus den 5 ausstehenden Spielen noch 10 Punkte erzielt werden können, die Möglichkeit vergeben worden, noch etwas näher an die Mitkonkurrenten beim anstehenden Abstiegskampf heranzurücken. Das vorerst rettende Ufer ist nun 6 Punkte entfernt und die Frage der möglichen Absteiger ist durch die Resultate des Spieltages nochmals spannender denn je geworden.

Im ersten Viertel zeigten die Gastgeber vor nahezu 1600 Fans den nur mit 8 Spielern angereisten Kronbergern, wer Herr im eigenen Hause ist. Die ohne Marcel Wright und Andre Kevin Young angetretenen Kronberger wurden vor dieser beeindruckenden Kulisse sofort kalt erwischt und sahen sich deshalb von Anbeginn des Spiel gehörig unter Druck gesetzt. Über ein schnelles 17:3 in den ersten 5 Minuten des Spiels, sah man schon alle Felle für sich davon geschwommen. Trotz der erlittenen Knöchelverletzung von Center Danijel Kovacic nach vier Minuten im ersten Viertel, zeigte das Gästeteam erstaunliche Moral und kämpfte sich zum Ende des ersten Viertels zum 29:18 leistungsgerecht nochmals heran.

Durch einige unnötige Unkonzentriertheiten der Kronberger Aufbauspieler gelang es Chemnitz, sich in der 5. Minute des zweiten Viertels mit 38:19 Punkten nochmals abzusetzen. Dann kam aber die Zeit der Kronberger Dreier-Schützen, die hintereinander vier Dreier der verdutzten heimischen Mannschaft einschenkten und es ihnen damit gelang, das bereits verloren geglaubte Spiel, beim Zwischenstand von 41:35 nochmals offen für sich zu gestalten, um eventuell doch noch die Punkte aus Chemnitz zu entführen. Mit 48:35 Punkten ging es dann in die Halbzeitpause.

Die von Coach Miljenko Crnjac in der Halbzeitpause neu verordnete Marschroute zeigte in der Verteidigung des Gegners schnell ihre Wirkung und die jungen Kronberger erkämpften sich aufopferungsvoll Ball um Ball, obwohl Kamil Novak einen Großteil seiner Spielzeit bereits auf der Auswechselbank verbringen mußte, da er sich schnell im ersten Viertel das 3. Foul eingehandelt hatte. Trotz dieser für Kronberg nicht unerheblichen Schwächung, gelang es den Chemnitzern nicht den eigentlich komfortablen Vorsprung noch weiter auszubauen.

Die sehr gute, aber jedoch sehr Kräfte fressende Verteidigung forderte zum Ende des 3. Viertels jedoch ihren ersten Tribut, da einige Spieler durch die hohe Intensität in der Verteidigungsarbeit mit Wadenkrämpfen ausgewechselt werden mußten. Mit einem knappen 62:53 für Chemnitz ging es in das entscheidende letzte Viertel.

Wer jetzt jedoch geglaubt hätte, die Kronberger würden nun kräftemäßig vollkommen einknicken, sah sich getäuscht. Kronberg spielte weiter mit hohem kämpferischen Einsatz, ohne jedoch letztendlich daraus punktemäßig auch Kapital daraus zu schlagen. Chemnitz schoss einige Fahrkarten und sah sich entschlossen kämpfenden Kronberger gegenüber, die um ihre mögliche Chance zum ersten Auswärtssieg und einer Verbesserung der Ausgangsposition beim Abstiegskampf, bis zum Umfallen fighteten.

Was Kenner der Materie für unmöglich erachteten, traf jedoch in diesem Spiel ein: beide Mannschaften erzielten weniger als 10 Punkte in einem Viertel. Lediglich 5 Punkte erzielten die Gastgeber und die Kronberger schafften, auch aufgrund ihrer verzögernden Spielweise, nur noch 9 Punkte, was für einen in Griffweite stehenden Sieg immer noch an diesem Abend absolut zu wenig war.

Wer weiß, was aber passiert wäre, wenn Kamil Novak kurz vor Ende des Spiel einen "Dreier" freistehend verwertet hätte und der Punkteabstand nur noch 2 Punkte bei einigen Sekunden vor Schluß, beim Stand von 67:62 Punkten bedeutet hätte.

Trainer Crnjac: "Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat alles gegeben, was sie derzeit an spielerischen und kämpferischen Möglichkeiten hat. Für die kommenden 5 Spiele bin ich zuversichtlich für den ein, oder anderen Verein der 2. Basketball Bundesliga noch ein zu beachtender Stolperstein zu werden. Unsere letzten Ergebnisse und unsere spielerischen Auftritte gegen hoch eingeschätzte Mannschaften sind tendenziös positiv nach oben gegangen. Wir haben uns auch, wie viele es vielleicht mutmaßen, auch noch nicht gänzlich abgeschrieben, die Liga doch noch zu halten. Für 7 Mannschaften geht die Saison nun jetzt erst richtig los und derjenige, der noch etwas spielerisch, konditionell und motiviert etwas zulegen kann, wird erfolgreich hervorgehen. Klar ist aber auch, das wir die geringsten Chancen besitzen, aber wir im Gegensatz zu den Mitbewerbern als Neuling und Aufsteiger weniger zu verlieren haben. Die nächsten 2 Spieltage werden uns diesbezüglich schon entsprechende Aufschlüsse geben können, wohin die Reise für den Einzelnen geht."

Punkteverteilung: Kamil Novak 22 / 4, Bruce Zabukovic 13 / 1, Rainer Szewczyk 12 / 4, Berent Kavaklioglu 9 / 1, Patrick Taubert 3, Danijel Kovacic 2, Fredrick Kleemichen 1, Sebastian Köhnert 0