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24.05.05 - MTV Kronberg verpasst direkten Wiederaufstieg

(Quelle: Presse-Info MTV Kronberg)

Trotz einer guten und engagierten kämpferischen Leistung im letzten Relegationsspiel zum Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga beim Namensvetter MTV Stuttgart gelang es der zweiten Regionalliga-Mannschaft der Kronberger nicht, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.

Mit 86 : 79 Punkten unterlag man vor knapp 800 Zuschauern, darunter ca. 30 unentwegte heimische Fans, dem Favoriten aus Stuttgart leistungsgerecht erst am Ende der Partie, knapper als der endgültige Spielstand aussagt. Eine Minute vor Schluss betrug der Abstand nur 2 Punkte und Trainer Miljenko Crnjac setzte taktisch bedingt alles auf eine Karte. Sein Team musste, um auf den sofortigen aufstiegsberechtigten ersten Platz der Relegationsspiele zu gelangen, dass Heimteam mit mindestens 8 Punkten schlagen. 7 Punkte hätten für eine Verlängerung gelangt. Deshalb ging die Devise des Trainers in der Endphase dahingehend, den Spielstand schnellstmöglich mit Wurfversuchen jenseits der Dreipunkt-Linie zu erreichen. Leider waren die Versuche nicht mit Erfolg gekrönt und Kronberg musste die Gegenangriffe mit taktischen Fouls stoppen, damit die Zeit angehalten wurde und die Gegner an die Freiwurflinie gezwungen wurden. Somit erklärt sich der relativ große Abstand, der am Ende der Partie feststand.

Kronberg gelang es über die gesamt Dauer des Spiels nicht, die beiden Center- Spieler ( Chukwuma Neboh / 2,10 m und 27 Punkte / 8 Rebounds und Jordan Saborin 2,12 m mit 13 Punkten und 12 Rebounds ) in den Griff zu bekommen. Da zumal Kooperationsspieler Alex King ( 9 Punkte ) von seinen Gegenspielern sehr gut abgeschirmt wurde, gelang es ihm nicht seine gute Form der letzten Spiele ( gegen Schwenningen 32 Punkte, gegen Treis- Karden 29 Punkte ) zu konservieren, um sie für die letzte Partie nochmals Sieg bringend in die Waagschale zu werfen. Das gesamte Team hielt hervorragend über die ganze Spielzeit mit, musste aber die gesamte Dauer des Spiels einer 5 Punkte- Führung des Heimteams hinterherlaufen. Mit 47 : 42 ging es zunächst in die Halbzeitpause und am Ende des Dritten Viertels, war man beim Stand von 63 : 60 noch Haut nah dran, die Wende doch noch herbeizuführen, was jedoch aufgrund des bereits geschilderten Spielverlaufs am Ende nicht gelungen ist.

Punkteverteilung: Auffälligster Spieler der Kronberger war diesmal ihr Regisseur Amci Terzic, der neben seinen Spielmacher Qualitäten auch gleichzeitig mit 20 Punkten erfolgreichster Schütze seines Teams war. Unterstützt wurde er, von seine nie aufsteckenden Team-Kameraden Fredrick Kleemichen 7 Punkte, davon einem Dreier, Alex King 9 / 1, Sebastian Köhnert 13 / 2, Florian Henn 6 / 1, Daniel Hoff, Christoph Krämer 6, Patrick Taubert 11 / 1, Martin Hillenbrand 7

Trainer Miljenko Crnjac: "Schade, Stuttgart hat am Ende den längeren Atem besessen und daher letztlich verdient den Aufstieg geschafft. Von dieser Stelle meine Glückwunsch zum Aufstieg zur 2. Basketball Bundesliga. Mit ihren großen Leuten haben sie heute vor heimischer Kulisse ihre Vorteile am Brett hervorragend ausgespielt. Leider ist es uns aufgrund der Körperlängenvorteile der Gegenseite nicht gelungen, dass Spiel trotzdem schnell zu machen und damit für uns zu entscheiden.

Mehr möchte ich zum Spiel gar nicht sagen. Die Mannschaft und das Umfeld haben alles gegeben. Mehr war heute nicht drin. Der Aufstieg wäre nur das i-Tüpfelchen für eine fantastische und anspruchsvolle Saison gewesen. Wir haben, dass beziehe ich auch auf die gesamte Kronberger Basketball Abteilung, eine hervorragende Saison, auch trotz des Abstiegs aus der 2. Basketball Bundesliga gespielt. Viele Mannschaften, ob Jungen, oder Mädchen haben sich in ihren Klassen auf den ersten Plätzen platzieren können, oder sind sogar in die nächste Klasse aufgestiegen. In Kronberg wächst, auch Dank der Unterstützung des Gesamtvereins, den Abteilungsverantwortlichen, den Gönnern, den Trainern sowie den vielen Jugendlichen, die ihr Herz an den Basketball Sport verloren haben, eine viel versprechender Nachwuchs heran. Nicht vergessen möchte ich die Vielzahl von engagiert mitarbeitenden Eltern, die das Hobby ihrer Sprösslinge auf vielfältige Art unterstützen. Vielen Dank dafür. Wir werden zukünftig, mit der Unterstützung von guten Trainern daran arbeiten, diese Talente noch weiter als bisher fördern und damit auch wettbewerbsfähig auf hohem Niveau auszubilden. Ich hoffe, dass auch Spieler aus dem Umfeld, oder aus anderen Regionen unser Weiterbildungsangebot, sprich Trainingsangebot annehmen, um sich mit den Besten der Besten am Ende zu messen."

Fazit: Ob die Saison 2004 / 2005 für die erfolgreiche Gesamt-Abteilung der Kronberger Basketballer vielleicht doch noch ein versöhnliches Ende hat, wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden. Eine theoretische Chance, vielleicht als Nachrücker für nicht-lizenzierte Vereine in die 2. Basketball Bundesliga zu rutschen, ist durch die strukturellen Probleme einiger Bundesliga Vereine, noch nicht vollkommen ausgeschlossen.