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2. Bundesliga verändert sich ab 2007 - Giraffen müssen sich neu positionieren

(Montag, 10. Juli 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


Jugendförderung auch in Zukunft wichtigstes Ziel


Die Entwicklung in der 2. Basketball-Bundesliga geht aus Sicht des TV Langen keinen guten Weg in die Zukunft. BBL (1. Bundesliga) und AG 2. Bundesliga beschlossen am 28. Juni, ab der Saison 2007/08 neue Wege gemeinsam zu gehen. Was beide Ligen als Erfolg veröffentlichten (siehe Presseinfo unter www.diejungeliga.de), ist aus Sicht des TV Langen eine schwere Gefährdung der Nachwuchsförderung für die Zeit "nach Nowitzki". Deshalb gehörte der TV Langen auch zu den wenigen Vereinen, der sich in der entscheidenden Abstimmung gegen das neue Modell gestellt hat.


Nachdem die BBL mit totaler Ausländeröffnung 2005 vorgeprescht war und 2006 mit der Entscheidung, Aufsteiger zukünftig nur noch nach einer "Relegationsrunde" der potentiellen Absteiger aus der 1. Liga und der Aufstiegskandidaten der 2. Liga nach oben aufnehmen zu wollen, meinte die AG 2. Bundesliga, ihrerseits einen Weg gehen zu müssen, der ebenfalls die Ausländeröffnung vorsieht. Ab 2007/08 sollen in einer "Division A" der 2. Bundesliga neun Ausländer je Team zugelassen werden, während es in einer "Division B" so bleibt wie bisher. Beide Divisionen der 2. Bundesliga sollen dann bundesweit eingleisig spielen.


Abteilungsleiter Jochen Kühl, der den TVL auf der entscheidenden Sitzung der AG 2. BL in Köln vertrat: "Für uns wäre die Integration von neun Ausländern ins Giraffenteam der Abschied von der Nachwuchsförderung in Langens Zweitligateam. Das steht unserer Zielsetzung entgegen."


Bundesliga-Manager Jürgen Barth möchte zunächst für die kommende Saison 2006/07 die sportlichen Voraussetzungen schaffen, damit der TV Langen sich für diese neue "Division A" sportlich qualifizieren kann. "Die Chancen stehen nicht schlecht, weil die Plätze der beiden letzten und der kommenden Saison mitzählen und wir bei einem einstelligen Platz nach der Saison 06/07 wohl unter den 16 Teams der Division A sein müssten," sieht Barth zunächst einmal auf die sportlichen Möglichkeiten, denkt aber auch schon in die Zukunft: "In der kommenden Saison spielen alle noch mit maximal zwei Ausländern, danach müssen wir vor allem die Kooperation mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS dahin überprüfen, wie wichtig den Frankfurtern die Nachwuchsförderung ist und in welcher der beiden Divisionen sie zukünftig die besten Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Talente sehen."


Erste Gespräche wurden bereits vor dem 28. Juni geführt, ohne dass sich eine Tendenz abzeichnete. Die Gespräche werden in dieser Woche fortgesetzt, um zunächst mal gemeinsam die kommende Saison vorzudenken. "Mit Spielern wie Alex King und Dominik Bahiense de Mello könnten wir im Kampf um einen einstelligen Tabellenplatz konkurrenzfähig sein. Nur so könnten wir uns gemeinsam eine Ausgangssituation schaffen, in der wir danach noch alternativ über Division A oder B nachdenken und gemeinsam ein entsprechendes "Rhein-Main-Nachwuchskonzept" erarbeiten könnten."


Jochen Kühl, dem Nachwuchsförderung als BTI-Vorsitzendem besonders am Herzen liegt: "Die ganze Entwicklung ist für den deutschen Basketball nicht gesund, wenn immer mehr Ligen mit Ausländern überschwemmt werden, deutscher Nachwuchs von vornherein nur noch geringe Chancen auf Spielzeit und Spielverantwortung bekommt. DBB und die Landesverbände, die gemeinsam mit den vielen Vereinen im Lande Träger des Jugendbasketball sind, hatten gegen den Vorstoß der BBL Veto eingelegt. Die Entscheidung der AG 2. Bundesliga ignorierte das. Eine gute Zusammenarbeit aller Partner, denen eine gute Entwicklung für die Zukunft am Herzen liegen sollten, sieht anders aus."