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Kampf unter und über den Körben - Dion Dowell mit den Fingern am Ball

102-107 – Gegen Hagen nicht das eigene Spiel gespielt

In einem enorm schnellen Spiel gehen die FRAPORT SKYLINERS, ohne Ted Scott (Oberschenkel) aber mit Larry Wright, zur Halbzeit mit 50:46 in Führung. Gelingt zu Beginn des dritten Viertels ein kleiner Zwischenspurt zum Stand von 59:48 (33. Minute) bleibt Hagen die Antwort nicht schuldig und eröffnet das Schlussviertel mit einem 17:2 Lauf. Zwar kämpft sich das Team von Headcoach Muli Katzurin noch mal beherzt zurück (95:99 – 38.), doch zeigt Hagen von der Freiwurflinie keine Nerven.

Das Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=u3NERGhwXHY

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Dion Dowell (24 Pkt, 7 Reb), Zachery Peacock (21 Pkt, 5 Reb), Devin Gibson (16 Pkt, 5 Ass)
  • Die Viertel in der Übersicht: 24:21 – 26:25 – 27:25 – 25:36
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    • Sonntag, 23.12. um 17 Uhr in Tübingen – LIVE via Webradio
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    • Karten erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Der Rhythmus des Spiels war von Beginn an der von Hagen und wir konnten ihn durchbrechen. Unglücklich für uns war die Verletzung von Danilo Barthel, gerade als Hagen mit einer kleinen Aufstellung gespielt hat. Wenn wir zehn Spiele in diesem Tempo gegen Hagen spielen, dann werden wir zehnmal verlieren. Wir haben uns zwar zurückgekämpft, aber Hagen hat die wichtigen Dreier und Freiwürfe getroffen. White hat ein unglaubliches Spiel gemacht und uns jedes Mal im Eins gegen Eins geschlagen. Es ist nicht unsere Spielweise, so offensiv-orientiert zu spielen.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Ich bin sehr froh über diesen Auswärtssieg. Wir hatten auswärts einige schwere Spiele, aber heute haben wir die ganze Zeit unsere Chance zu gewinnen gewahrt und im letzten Viertel das Spiel gedreht. Ich bin vor allem froh darüber, dass wir bei den Freiwürfen die Nerven behalten haben. Dieses Spiel war mental sehr anstrengend, als Sieger können wir daraus viel mitnehmen. Jetzt gilt es sich für das nächste Spiel gegen München vorzubereiten.“

Spielverlauf nach Vierteln

Die Erste Fünf der FRAPORT SKYLINERS besteht aus Johnathon Jones und Konstantin Klein im Spielaufbau, Geburtstagskind Quantez Robertson und Power Forward Danilo Barthel sowie Zachery Peacock unter dem Korb. Von Beginn an entpuppt sich das Tempo der Partie als sehr schnell. Gleich in der zweiten Minute wird Danilo Barthel unter dem Korb gefoult, zieht sich eine Platzwunde im Gesicht zu und kann nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Marius Nolte bringt seine Mannschaft in der 8. Minute mit 18:14 in Front. Bis zum Viertelende bleibt eine knappe Frankfurter Führung bestehen – 24:21.

Das zweite Viertel findet die Fortsetzung des für Frankfurter Verhältnisse ungewohnt hohen Spieltempos. Beide Teams forcieren das schnelle Spiel und halten die Partie eng. Zur Mitte des Viertels gelingt den FRAPORT SKYLINERS ein 8:2 Lauf, der zu einer kurzzeitigen 40:35 Führung in der 17. Spielminute führt. Frankfurt ist nun besser im Spiel und steht kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit 50:43 vorne, bevor ein Dreier von Adam Hess in letzter Sekunde den Halbzeitstand von 50:46 herstellt.

Die FRAPORT SKYLINERS bleiben am Drücker. Vor allem die Achse um Dion Dowell und Zachery Peacock punktet in der Anfangsphase des dritten Viertels immer wieder erfolgreich und stellt eine zweistellige Führung her – 61:51 (24.). Hagen findet den entsprechenden Gegenpart in Davin White, der immer wieder erfolgreich zum Korb zieht und abschließen kann – 75:69 (30.). Nach Freiwürfen von Marius Nolte und Johnathon Jones sowie einem Korbleger von Mark Dorris, endet das dritte Viertel beim Stand von 77:71.

War es bis hierhin schon ein schnelles Spiel, so wird es nun erst richtig rasant. Hagen eröffnet den Schlussakt mit einem 7:0 Lauf zum Führungswechsel – 77:78 (33.) und packt nach Punkten von Zachery Peacock noch mal einen 10:0 Run hinterher – 79:88 (35.). Jetzt heißt es für die FRAPORT SKYLINERS noch mal eine Energieleistung hinzulegen, um die Chancen zu wahren. Mit druckvoller Ganzfeldverteidigung werden sowohl die Fans, als auch die Punkte zurück ins Spiel geholt. Bis auf 95:99 (38.) gelingt die Aufholjagd und Frankfurt wittert Morgenluft. Doch Hagen zeigt keine Nerven und trifft die wichtigen Freiwürfe am Ende des Spiels. Endstand: 102:107.