Offizielle Webseite der FRAPORT SKYLINERS
Deutsch
 

Saison 2011-2012 - Ready for Takeoff 

Mit neuen Namenssponsor, dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG, im Gepäck geht es für die FRAPORT SKYLINERS in die Vorbereitung für die Saison 2011/2012. "Wir sind sehr froh, mit der Fraport AG einen zuverlässigen und nachhaltig denkenden Partner gewonnen zu haben ", kommentierte Manager Gunnar Wöbke die Ende Juni publik gemachte Kooperation. Neben dem geänderten Namen präsentierten sich die Hessen dieses Jahr mit einem neuen Logo und einer neuen Website.

Außerdem hat sich das Flugpersonal für die Reise durch die Beko BBL-Saison 2011/2012 geändert. Neuer Pilot an Bord der FRAPORT SKYLINERS ist Muli Katzurin, der mit seiner 30-jährigen Trainererfahrung dem Team Sicherheit geben soll. Die Passagiere Quantez Robertson und Jimmy McKinney entschieden sich für  einen Verbleib an Bord und mit Michael Thompson, Justin Gray, Jon Leuer, Jermareo Davidson, Jacob Burtschi, Devin Gibson und den drei Deutschen Johannes Herber, Danilo Barthel und Tim Ohlbrecht kamen einige neue Passagiere dazu. Pascal Roller, dessen Trikotnummer Elf nicht mehr vergeben wird, wechselte den Aufgabenbereich und ist zur neuen Saison Projektleiter des Company Cups powered by Infraserv Höchst geworden.

 

Die Vorbereitung lief gut, sieben der neun Testspiele konnten die Frankfurter trotz einiger Verletzungen von Stammspielern (Jimmy McKinney, Jermareo Davidson) gewinnen.

Doch der Abflug verlief leider nicht reibungslos, Jermareo Davidson und Jon Leuer laborierten weiterhin an Verletzungen und so kam es gleich zu Beginn zu Turbulenzen. Nachdem die FRAPORT SKYLINERS zwei der ersten drei Partien für sich entscheiden konnten, setzte es einige Niederlagen. Zehn Spiele in Folge verließen die Frankfurter Jungs das Parkett ohne einen Sieg, dennoch ließen sie den Kopf nicht hängen.

Chef-Trainer Muli Katzurin sagte nach der neunten Niederlage in Folge: „Das war ein enttäuschendes Spiel für uns. Aber es ist eine lange Saison, es sind noch viele Spiele zu spielen, da kann noch viel passieren. Wir müssen einfach nur anfangen Spiele zu gewinnen.“

Und zwei Spiele später kam es dann auch endlich wieder dazu, mit 83:65 setzte man gegen Hagen ein dickes Ausrufezeichen und meldete eine amtliche Aufholjagd an. Langsam aber sicher hatte sich das Team in der Niederlagenserie gefunden, die Siege summierten sich nun und auch bei Niederlagen kämpfte man noch bis zur letzten Sekunde um den Erfolg. Die Einstellung schwappte auch auf die Fans über, die der Mannschaft über die gesamte Spielzeit fest die Treue hielten.

Im Dezember schaffte Jon Leuer den Sprung in die NBA und wechselte zu den Milwaukee Bucks, dem Team, welches ihn an Platz Nummer 40 bei der diesjährigen Draft gewählt hatte. Das Frankfurter Team konnte dennoch eine angenehme Flughöhe erreichen. Im neuen Jahr knüpfte man an die positive Tendenz an und gewann direkt drei Spiele in Folge.

Die Fans fühlten nach dem Auswärtssieg über die s.Oliver Baskets in Würzburg, dass die Mannschaft an Rückenwind aufnimmt und die Spieler der FRAPORT SKYLINERS bestätigten dieses Gefühl mit ansehnlichen Leistungen, wie z.B. bei dem spannenden Heimsieg nach Verlängerung über den Konkurrenten aus Braunschweig. Der fast schon „Frankfurter Bub“ Jimmy McKinney war es, der an diesem Abend einen Offensivrebound bei 79:80-Rückstand fünf Sekunden vor Schluss in den gegnerischen Korb tippte und der Truppe so den Sieg sicherte.

Es folgten weitere Statement-Siege der FRAPORT SKYLINERS, man konnte im neuen Jahr unter anderem die stark aufspielenden Münchener und Bamberger schlagen und zuletzt gelang es den Frankfurtern auch noch fünf Siege in Folge zu gewinnen.

Eine Aufholjagd die allerdings viel an Kraft und Energie gekostet hat.
Zwischenzeitlich auf einem sechsten Platz und somit für die Playoffs qualifiziert, musste man sich in den letzten beiden Spielen musste man sich in Verlängerung Tübingen und anschließend im Showdown um den letzten Playoff-Platz den Bonnern geschlagen geben – die Saison endete auf Platz Neun...

Nach der Saison sagte Headcoach Muli Katzurin: „Es war schon eine besondere Saison, mit vielen Dingen, die man nicht häufig erlebt. Ich bin sehr stolz auf alle Spieler! Wir hatten im Sommer das Team auf Justin und Jermareo ausgerichtet, dann hat sich Jermareo gleich in der Saisonvorbereitung verletzt und musste fast drei Monate aussetzen. Anschließend hatte sich Justin verletzt und fiel den Rest der Saison aus. Über all die kleinen Verletzungen rede ich hier gar nicht. Diese Situationen waren neue Herausforderungen, die Saison ging weiter und wir haben viele Spiele verloren. Trotzdem haben sich unsere Spieler nicht aufgegeben und wir haben unser Bestes gegeben. Im Dezember hatte sich das Team dann langsam gefangen. Es ist nicht leicht, ein Team zu formen, wenn man verliert und der Druck immer größer wird. Ich muss mich da wiederholen: Ich bin stolz auf alle!“