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Saison 2007-2008 - Basketball Family 

Das neue Motto der DEUTSCHE BANK SKYLINERS lautet "Basketball Family - Join the Passion" - und familiär präsentierte sich auch das Team. Nicht nur auf dem Mannschaftsfoto, sondern auch auf dem Feld bildeten die Jungs von "Baba" Murat Didin eine verschworenen Gemeinschaft. Die Chemie stimmte: Leistungsträger wie Derrick Allen und Koko Archibong brachten ihre Bundesliga-Erfahrung ein, während Newcomer und Youngster wie Ilian Evtimov oder Dominik Bahiense de Mello mit Unbekümmertheit aufspielten. Angeführt vom "verlorenen Sohn" Pascal Roller, der nach einem Jahr in Italien wieder im Frankfurter Aufbauspiel die Fäden zog, sollte nicht nur der Spaß, sondern auch der Erfolg früherer Saisons an den Main zurück kehren.

Doch zunächst schlug das Verletzungspech wieder zu. Jimmy McKinney zog sich noch vor Saisonbeginn einen Brustmuskelriss zu und fiel bis Januar aus.

Auch Koko Archibong, Center-Talent Kirsten Zöllner, Nino Garris und Pascal Roller mussten verletzt pausieren. Um Derrick Allen unter den Körben zu entlasten, kam Antonio Meeking wieder, erwies sich aber als nicht fit genug, um dem Team zu helfen. Die Frankfurter Rumpftruppe schlug sich dennoch tapfer. Im ULEB Cup winkte sogar ein Heimsieg gegen das polnische Team Anwil Wloclawek, doch ein kurioser Wechselfehler, nach dem am Ende sechs Mann auf dem Feld standen, machte den Erfolg in den letzten Sekunden zunichte. US-Guard Ayinde Ubaka brachte bis zu Rollers Genesung neuen Schwung in das Aufbauspiel - die DEUTSCHE BANK SKYLINERS feierten Siege gegen Vize-Meister Quakenbrück und den Lokalrivalen Gießen.

 

Ende Dezember war die Suche nach einer Verstärkung auf der Center-Position beendet. Ex-Miami Heat Akteur Ken Johnson wechselte aus der Schweiz. Im Januar schrieben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein neues Kapitel ihrer Clubgeschichte: das erste U12 Team ging an den Start. Bei den Profis gab Jimmy McKinney seinen Saisoneinstand, sollte sich kurz darauf aber erneut an der Hand verletzen - aber diesmal setzte er nicht aus, sondern spielte die Saison tapfer bis zum Ende durch. Das Aus im Achtelfinale des BBL-Pokals konnte auch McKinney nicht verhindern. Die Eisbären Bremerhaven schossen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 66:81 ab.

 Dafür starteten die Hessen in der Bundesliga jetzt richtig durch. Vom 16. März bis zum 23. April wurden acht Siege in Folge eingefahren und erstmals nach zwei Jahren wieder ein Play-off Platz gesichert. Der Wonnemonat Mai bescherte den Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS puren Nervenkitzel und Gänsehaut-Stimmung. Im Play-off Viertelfinale trafen die Frankfurter auf die Bayer Giants Leverkusen und lieferten sich mit dem Traditionsclub im letzten Jahr seines Bestehens eine an Dramatik kaum zu überbietende Serie. In Spiel 2 wurde Head Coach Murat Didin nach zwei technischen Fouls sogar der Halle verwiesen, weil er nach Meinung der Schiedsrichter wiederholt seine Coaching-Zone verließ. Assistenztrainerin Daphne Bouzikou coachte als erste Frau das Spiel zu ende - und gewann! Am 24. Mai kam es zum Showdown in Leverkusen. In den letzten Sekunden eines hochspannenden Spiel 5 behielt Pascal Roller kühlen Kopf und versenkte zwei Freiwürfe zum 59:58 Sieg. 500 Frankfurter Fans, die sich der größten Fanfahrt der DEUTSCHE BANK SKYLINERS angeschlossen hatten, feierten ausgelassen den Halbfinaleinzug. Gegen die Telekom Baskets Bonn gab es erneut fünf Spiele, aber in der entscheidenden Partie am 5. Juni in der Ballsporthalle hatten die Hessen das Glück nicht auf ihrer Seite. Nach einer unglücklichen 74:75 Niederlage waren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus dem Meister-Rennen. Die Fans konnten trotzdem Stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft sein, genau wie Coach Murat Didin: "Meine Spieler haben alles gegeben. Dazu kann ich ihnen gratulieren. Auch die Fans haben uns großartig unterstützt. Aus Frankfurt wird immer mehr eine Basketball-Stadt."