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2006-2007 - Hos Geldiniz Baba! 

Born in the USA: mit sechs Amerikanern, so viele wie noch nie in der Clubgeschichte, starteten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in die Saison. Doch schon das Auftaktspiel gegen Aufsteiger Ulm geriet zum Herzschlagfinale. Erst mit der letzten Sekunde rettete ein Dreier von Aufbauspieler Eric Chatfield den Sieg. Ans Zittern mussten sich die Fans gewöhnen.

Auch der zweite Heimsieg gegen Nürnberg fiel knapp aus. In Bamberg bangten die Anhänger vergeblich - in der Overtime verloren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS beim späteren Meister. Ein Schlüssel-Spiel, dessen mentale Folgen auf die Mannschaft sich erst in den Wochen danach abzeichneten. "Hätten wir diese Partie gewonnen, wäre Vieles vielleicht anders gelaufen", gab Head Coach Charles Barton zu.

 

So lagen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Ende der Hinrunde zwar auf Play-off Kurs (Platz 7), aber das Teamgefüge war nicht stabil. Der Vertrag mit Center Tate Decker wurde aufgelöst, dafür kamen mit Center Mike Benton, Forward Mike Bauer und Point Guard Jemeil Rich drei weitere Amerikaner als Verstärkung. Die bitteren Niederlagen gegen Berlin im Pokal sowie gegen Nürnberg und Bamberg, bei denen die Frankfurter regelrecht vorgeführt wurden, konnten auch die Neuzugänge nicht verhindern. Anfang März musste Trainer Barton gehen.

Sein Nachfolger wurde ein alter Bekannter: Murat Didin! Unter dem türkischen Trainerfuchs zeigten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder besseren Basketball. Das Verletzungspech, das bereits die Vorsaison überschattete, blieb aber auch "Baba" Murat treu. In den entscheidenden Spielen um den Einzug in die Play-offs fielen bis zu sechs Stammspieler gleichzeitig aus. Nach der Heimniederlage am 15. April gegen die Artland Dragons war der Play-off Zug abgefahren - zum zweiten Mal in Folge ohne die DEUTSCHE BANK SKYLINERS.

Die Fans blieben trotzdem treu. Mit einem Schnitt von 4219 Besuchern pro Heimspiel erreichten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Platz 3 im Zuschauer-Ranking der BBL. Abseits des Spielfeldes feierte der Club weitere Erfolge. In über 170 Schul- und Universitätsveranstaltungen wurde während der Saison mit weit über 100.000 jungen Menschen Basketball gespielt. Bei der fünften Auflage des Company Cup ging eine Rekordzahl von 54 Firmenteams mit über 500 Teilnehmern an den Start. Und das "Freies Spiel für Jedermann" lockte wöchentlich über 100 Menschen in das Leistungszentrum "Basketball City".