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Saison 2005-2006 - Das verflixte 7. Jahr 

Als DEUTSCHE BANK SKYLINERS starteten die Hessen in ihre siebte Saison. "Wir freuen uns sehr, die Deutsche Bank als Partner gewonnen zu haben. Diese Partnerschaft ist für uns ein wichtiger Meilenstein für die weitere erfolgreiche Entwicklung unseres Clubs – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Gemeinsam stehen wir für den Sport- und Finanzstandort Frankfurt", kommentierte Manager Gunnar Wöbke die bereits Ende Juni publik gemachte Kooperation mit dem Finanzhaus. "Leistung aus Leidenschaft - A Passion to Perform" - das Motto seines neuen Partners wollte sich der Club zu eigen machen und den eingeschlagenen Erfolgsweg weiter beschreiten. Auch ohne den nach Südkorea abgewanderten Top Scorer Chris Williams sowie Tyrone Ellis und Murat Didin, die beide zu Besiktas Istanbul wechselten.

 Doch ein ungeahntes Verletzungspech warf das Team aus der Bahn. Der von ALBA Berlin verpflichtete Nationalspieler Stefano "Nino" Garris, der neben Roller die Verantwortung im Back-Court übernehmen sollte, verpasste aufgrund einer Knieverletzung 25 Spiele.

 

Pascal Roller, als Vize-Europameister aus Serbien zurück gekehrt und mit einem neuen 6-Jahres-Vertrag ausgestattet, erlitt gleich zweimal einen Bänderriss und fand nie zu seiner alten Form zurück. 17 Saisonspiele lang mussten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf die Unterstützung ihres Kapitäns verzichten.

 Neuzugang Carlos Andrade verpasste 11 Spiele mit einem Bänderriss im Zeh. Jukka Matinen laborierte zu Saisonstart noch immer an einem Kahnbeinbruch, den er sich in der Finalserie gegen Bamberg zuzog. Erst am 26. Dezember 2005 meldete sich der Finne gegen die Artland Dragons wieder zurück. Es war das letzte Heimspiel unter Führung von Head Coach Ivan Sunara. Nach einer Serie von Niederlagen, die die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zwischenzeitlich bis auf den letzten Tabellenplatz abrutschen ließ, wurde der Kroate am 06. Januar 2006 als erster Trainer in der Clubhistorie vorzeitig von seinem Amt entbunden.

 Für zwei Spiele fungierte Sportdirektor Kamil Novak als Interimscoach, bis Charles Barton übernahm. Der Amerikaner feierte am 14. Januar einen Einstand nach Maß mit einem 81:67 Heimsieg über ALBA Berlin. Aber die erhoffte Wende blieb aus, weil der Verletzungsteufel die DEUTSCHE BANK SKYLINERS weiter fest in der Hand hielt. Der nachverpflichtete Power Forward Antonio Meeking erlitt bei der Niederlage im Pokalachtelfinale gegen Bamberg einen Gelenklippen-Abriss in der Schulter und fiel für den Rest der Saison aus.

 Von den folgenden zehn Spielen gewannen die Frankfurter nur zwei. So hielt das Zittern um den Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag an. Ein klarer 70:58 Erfolg über Oldenburg rettete die DEUTSCHE BANK SKYLINERS vor dem Abstieg. Auf Tabellenplatz 14, mit zehn Siegen und 20 Niederlagen, beendeten die Hessen ihr sportlich schwächstes Jahr.