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Saison 2003-2004 - We are the Champions! 

Es war 19:30 Uhr am Abend des 13. Juni 2004 als in der Ballsporthalle alle Jubel-Dämme brachen. Die OPEL SKYLINERS feierten ihre erste Meisterschaft! Verdienter Lohn für die kontinuierliche Aufbauarbeit und die Investition in junge Spieler wie Kapitän Pascal Roller, der seine Entwicklung vom talentierten Nachwuchs-Point-Guard zum umsichtigen Spielführer mit einer herausragenden Saison krönte. 12,3 Punkte, 2,8 Assists und eine Freiwurfquote von 88 Prozent machten Roller zum MVP seines Teams. Die Fans honorierten die Leistung des Nationalspielers mit der Auszeichnung zum "BBL Player of the Year".

 Doch es waren nicht alleine Rollers Leistungen, die den Titel an den Main holten. Auch Kasun (9.6 Pkt., 7,0 Reb), Garrett (14,4 Pkt., 2,9 Reb.), Matinen (7,1 Pkt., 39,9 %-3er Quote) und Maras (11,9 Pkt., 6,8 Reb.) machten einen Schritt nach vorne und zeigten, was sie unter Gordon Herbert in der Vorsaison gelernt hatten. Maras` gute Saison nahm leider im Dezember ein jähes Ende, als er sich beim ULEB Cup Spiel in Zagreb einen Kreuzbandriss zuzog. Als Ersatz kam Center Bernd Kruel vom insolventen Liga-Konkurrenten Brandt Hagen.

 

Zu Schlüsselspielern des Meisterteams entwickelten sich die beiden Amerikaner Tyrone Ellis und Chris Williams. Auf und neben dem Feld harmonierten die beiden ähnlich wie das Duo Austin/Goree zwei Jahre zuvor. Shooting Guard Ellis übernahm die Rolle des harten Verteidigers und Dreier-Schützen, Power Forward Williams machte seinem Spitznamen "Big Smooth" alle Ehre, wirbelte die gegnerische Defense mit geschmeidigen Bewegungen durcheinander, verbuchte 16 Double Doubles und führte die OPEL SKYLINERS in Punkten (15,1), Rebounds (7,9) und Steals (1,7) an.

 Das Erfolgsgeheimnis des Teams steckte in seiner Ausgeglichenheit - jeder Spieler konnte an einem guten Abend das Spiel allein entscheide. Hinzu kam eine konsequente Defense, die gegnerische Teams in 21 Spielen unter der 70 Punkte Marke hielt. Mit 10 Heimsiegen in Serie stellten die OPEL SKYLINERS eine neue Bestmarke auf und die Basketball-Welt am 26. Februar 2004 auf den Kopf. Die OPEL SKYLINERS warfen Titelverteidiger Berlin in der Max-Schmeling-Halle mit 75:56 aus dem Pokalwettbewerb. Derart beflügelt, nahmen die Hessen beim Top Four Turnier in der Ballsporthalle Anlauf, den zweiten Pokalsieg nach 2000 einzufahren. Doch im Finale gegen RheinEnergieKöln mit seinem Leitwolf Sasa Obradovic musste das jüngste Team der Liga (Durchschnitt: 23,1 Jahre) noch einmal Lehrgeld zahlen.

 Eine heilsame Niederlage vor den Play-offs, in denen der Erstrundengegner ebenfalls Köln hieß. In fünf Spielen zwang man die Domstädter nieder, danach ging es gegen den rheinischen Nachbarn aus Bonn ebenfalls über fünf Spiele. Das Finale gegen GHP Bamberg war geprägt von Emotionen und Spannung bis zur letzten Minute. Kurios: kein Team konnte in der Finalserie seine Heimspiele gewinnen. Bis den OPEL SKYLINERS in Spiel 5 der 84:78 Sensationserfolg in der Ballsporthalle gelang und Coach Herbert jubelte: "Dieser Titel gehört allen - dem Team, den Mitarbeitern, den Fans."