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Saison 2002-2003 - Jugendstil 

Ein Jahr des Wandels. Ohne das abgewanderte Scorer-Duo Austin/Goree und mit einem Kai Nürnberger auf Abschiedstournee von der Profi-Karriere ruhte die Verantwortung mehr denn je auf den Schultern der jungen Akteure. Zu den hoffnungsvollen neuen Leistungsträgern zählten die deutschen Nationalspieler Robert Garrett (13,4 Pkt.) und Stipo Papic (4,9 Pkt., 3,3 Reb.), der finnische Nationalspieler Jukka Matinen (5,0 Pkt., 2,2 Reb.) sowie der erst 22 Jahre alte kroatische Center Mario Kasun (9,5 Pkt., 5,4 Reb.). Athletik und Leidenschaft prägten das Spiel des 2,13 m Hünen aus Zagreb, dessen großes Potential auch den Talent-Spähern der NBA nicht entging. Im Sommer 2002 wurde Kasun von den Orlando Magic gedraftet. Als Perspektivspieler stießen der 17-jährige Deutsche Alex King und der 18-jährige Senegalese Malick Badiane zum Team. Pascal Roller erhielt auf der Point Guard Position zudem Unterstützung vom Amerikaner Travis Conlan.

 

Gordon Herberts "junge Wilde" spielten mit viel Herz, schwankten aber stark in ihren Leistungen. "Den Jungen muss man Hochs und Tiefs zugestehen und so geht es eben mal einen Schritt vor und zwei zurück. Doch für junge Spieler ist die eigene Erfahrung unerlässlich. Daher müssen sie eben auch die harten Zeiten durchleben und Niederlagen verkraften", meinte Herbert.

Im Pokal scheiterten die OPEL SKYLINERS ungewohnt früh im Viertelfinale gegen Gießen. Die reguläre Saison beendeten sie auf Rang 7 mit 15 Siegen und elf Niederlagen. In der ersten Play-off Runde kam es erneut zum Duell mit Serienmeister ALBA Berlin. Obwohl man sich vor der heißen Phase mit dem reboundstarken Amerikaner David Thomas (7,1 Reb.) verstärkte, machte sich die mangelnde Routine der OPEL SKYLINERS in Spiel fünf der Viertelfinalserie erneut bemerkbar. Berlin gewann vor heimischem Publikum deutlich mit 91:73 und beendete eine lehrreiche Spielzeit, die sich für die OPEL SKYLINERS im nächsten Jahr bezahlt machen würde.