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Saison 2001-2002 - Rising Higher 

Am 24. August 2001 vermeldeten die OPEL SKYLINERS einen Transfer-Coup. Der 2,03 m große US-Forward Marcus Goree kam vom französischen Erstligisten Le Havre. „Mit Marcus Goree haben wir den Spieler gefunden, der uns den nötigen Qualitätsschub bringen soll", meinte Manager Gunnar Wöbke und versprach damit nicht zuviel. Goree führte die OPEL SKYLINERS in Punkten (19,5), Rebounds (9,3) und Blocks (1,3) an, begeisterte die Fans durch spektakuläre Aktionen und war maßgeblich daran beteiligt, dass sein Team vor allem in der Zone wieder eine Macht wurde. Aus dem reboundschwächsten Team der Vorsaison (29,2 im Schnitt) wurde das zweitbeste Rebound-Team der Liga (34,8).

Doch nicht nur "Glory Goree" brachte wieder Schwung in die Team-Offense. Guard Chad Austin, eigentlich als "Notlösung" für Tyron McCoy geholt, der sich bei einem Testspiel kurz vor Saisonstart verletzte, entpuppte sich als Glücksgriff. Mit 17,1 Punkten pro Partie wurde Austin zum zweitbesten Scorer der OPEL SKYLINERS.

 

Mit Virgil Stanescu (10,2 Pkt., 5,8 Reb.) gesellte sich zu Robert Maras ein weiterer spielstarker Center. Im Spielaufbau kam es zur Wachablösung: Pascal Roller übernahm die Aufgaben seines Vorbilds Kai Nürnberger und setzte seine Mitspieler als umsichtiger Regisseur in Szene.

Als Lohn winkte Rollers erste Nominierung für das BBL ALLSTAR Game, neben Austin, Goree, Robert Maras und dem neuen Head Coach Gordon Herbert. Der Kanadier wurde seinem Ruf gerecht, aus jungen Talenten Siegerteams zu formen. Unter dem introvertierten Sportpsychologen eilten die OPEL SKYLINERS nach der gelungenen Heimpremiere gegen RheinEnergie Köln am 05. Oktober von Erfolg zu Erfolg.

Am Ende der Hauptrunde führten die "Mainhattan Giganten" die Tabelle mit 20 Siegen bei nur sechs Niederlagen an und zogen außerdem ins Pokalfinale ein. Leider reichte es nicht zum ganz großen Wurf - sowohl im Pokal als auch im Halbfinale der BBL-Play-offs setzte sich ALBA Berlin durch. Dennoch war es ein Jahr voller Highlights, von dem die Fans immer noch als "die Goree-Saison" schwärmen.