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Saison 1999-2000 - Die Geburt der FRAPORT SKYLINERS 

Die Geschichte der FRAPORT SKYLINERS begann am Rhein. Das Management des TV Tatami Rhöndorf setzte sich zum Ziel, ein in der Bundesliga und in Europa erfolgreiches Spitzenteam zu formen. Da in Rhöndorf trotz sportlicher Erfolge eine langfristige Etablierung des Basketballs in Europa aufgrund des zu geringen wirtschaftlichen Umfelds kaum möglich war (so fasste die alte Arena nur 1500 Zuschauer), musste ein neuer Standort gefunden werden. Die Wahl fiel auf Frankfurt.

Das weltoffene Flair, die Nähe zu Kontinentaleuropas größtem Flughafen sowie die Wirtschaftskraft der Bankenmetropole überzeugten die "Gründerväter" Dr. Gunnar Wöbke und Christian Dachs. Nicht zuletzt verfügte "Mainhattan" mit der Ballsporthalle über eine Basketball-Arena, deren Zuschauer-Kapazität (5000) internationalen Ansprüchen genügte. In Anlehnung an das berühmte Hochhaus-Panorama der Goethe-Stadt war ein Name für die neue Franchise schnell zur Hand: die SKYLINERS waren geboren.

 

1999-2000 - Ein Start nach Maß

Eine Mischung aus Routiniers und Rookies bildete den Grundstock des ersten SKYLINERS-Teams. Zu den erfahrenen Schlüssel-Spielern zählten der 29-jährige kroatische Forward/Center Sinisa Kelecevic (15,0 Pkt., 6,9 Reb.), der 28-jährige US-Guard Gary Collier (16,5 PPS) sowie der 33-jährige Point Guard Kai Nürnberger, der mit der deutschen Nationalmannschaft 1993 Europameister wurde. Als Back-up für den "General" kam ein 23-jähriges Talent aus Freiburg an den Main, das die weitere Zukunft der SKYLINERS entscheidend beeinflusste: Pascal Roller.

Bei der Trainerwahl bewiesen die Frankfurter Verantwortlichen ein gutes Händchen. Mit Head Coach Stefan Koch, der zuvor beim Lokalrivalen aus Gießen an der Bande stand, verpflichtete man einen fleißigen Arbeiter und großen Kenner des deutschen Basketballs. Kochs Assistentin wurde die ebenfalls von Rhöndorf an den Main gewechselte Griechin Daphne Bouzikou, die erste Trainerin in der Geschichte der Basketball Bundesliga.

Beflügelt vom Auftaktsieg gegen Ulm am 16.9.1999 eröffneten die SKYLINERS den Spielbetrieb in der BBL mit vier Siegen in Serie und auch europäisch ging es viel versprechend in die erste Runde. In der Gruppenphase des Saporta Cup qualifizierte sich die Mannschaft mit 10:4-Siegen für die K.O.-Runde und schied erst nach hartem Kampf gegen den großen Favoriten Kinder Bologna im Achtelfinale aus. Angeführt von Kai Nürnberger, dem besten Passgeber der BBL mit einem Schnitt von 6,5 Assists, kämpfte man sich im nationalen Wettbewerb bis ins Play-off Halbfinale, in dem Rekordmeister Leverkusen nach fünf engen Spielen die Oberhand behielt.

Die Krönung der Debüt-Saison erfolgte am 2. April 2000. Im Pokalfinale standen die Hessen in der heimischen Ballsporthalle dem haushohen Favoriten ALBA Berlin gegenüber - und gewannen mit 76:68. "Dieser Titelgewinn ist etwas ganz besonderes", jubelte Stefan Koch, dessen Team die Erwartungen an seine erste Saison mehr als erfüllte.