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Saisonaus für die männliche U18 bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Die U18-Mannschaft von Eintracht Frankfurt beendet die Saison bei den Südwestdeutschen Meisterschaften eine Runde vor dem DBB-Pokal. Nach dem erfolgreichem Abschluss der laufenden Oberligasaison und bestandenen Qualifikationen zur Regional- und Südwestdeutschen Meisterschaft war das Saisonende am letzten Turnierwochenende nicht abzuwenden.

Dubravko "Dubi" Prusina (Headcoach U18 - Eintracht Frankfurt ): „Insgesamt haben uns während der Saison Spiele gefehlt, in denen wir vor große Probleme gestellt wurden. Somit kamen wir stets mit einem blauen Auge davon, bis in den entscheidenden Saisonabschnitt, wo uns dann die Realität eingeholt hat. Trotzdem bin ich in Anbetracht der Tatsache, dass wir fast ausschließlich mit Spielern der jüngeren Jahrgänge die Saison bestritten haben, zufrieden mit der Entwicklung der Spieler. Positiv ist auch, dass sich im Verlauf der Saison die Verantwortung auf viele Schultern verteilt hat, was für eine Entwicklung der Mannschaft spricht.
Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Spielern für ihren unermüdlichen Einsatz und bei den Eltern für die stetige Unterstützung im Verlauf der Saison bedanken. Gleichzeitig hoffen wir alle auf eine schnelle Genesung der verletzten Spieler.“

Hessenmeisterschaft vor eigenem Publikum

Die im neuen Modus (Halbfinale/Finale) ausgetragene Hessenmeisterschaft fand vor heimischem Publikum in der Sporthalle der Wöhlerschule, der Spielstätte der U18, statt. Im Halbfinale konnten sich die Gastgeber mit viel Tempo und Aggressivität gegen den TV Lich durchsetzen. Es folgte das Finale gegen den MTV Kronberg. Dort fehlte vor allem die offensive Durchsetzungskraft, oft auch, weil die Frankfurter nicht bereit waren die vollen Wege zu gehen. Hinzu kam ein gut aufgelegter und treffsicherer Noah Litzbach auf Kronberger Seite, der stets eine Antwort parat hatte, wenn die Adlerträger etwas Boden gut gemacht hatten. Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt unterlag letztendlich verdient, konnte sich aber als Zweitplatzierter für die Regionalmeisterschaften qualifizieren.

Regionalmeisterschaft in Kronberg

Bei den Regionalmeisterschaften in Kronberg konnte der Frankfurter Nachwuchs aufgrund von Verletzungen und Spielüberschneidungen nicht komplett antreten. Ziel war es erneut den zweiten Platz zu sichern, um sich für eine weitere Runde zu qualifizieren. Am Samstagabend hatte die Mannschaft das erste Spiel gegen Trier. Die erste Halbzeit verlief überhaupt nicht nach dem Geschmack der Trainer, man konnte sich aber irgendwie über Wasser halten und ging mit einem vier Punkte Defizit in die Kabine. Nach einer entsprechenden Halbzeitansprache zeigten die Frankfurter die erhoffte, positive Reaktion und konnten mannschaftlich geschlossen einen Sieg einfahren. 

Am frühen Sonntagmorgen stand das erneute Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten aus Frankfurt und Kronberg an. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Kronberg und die Frankfurter gingen mit einem 9-Punkte Rückstand in die Kabine. Leider schaffte man es nicht die Intensität der ersten Halbzeit aufrecht zu erhalten und verlor das dritten Viertel vorentscheidend mit 10 zu 27. „Wir haben es zwar geschafft gewisse Spieler aus dem Spiel zu nehmen, gegen Noah Litzbach hatten wir aber leider kein passendes Mittel. In der zweiten Halbzeit haben wir Offensiv keinen Zugriff mehr auf das Spiel bekommen“, fasste Headcoach Prusina nach Spielende zusammen. 

Nach einer kurzen Mittagspause ging es gegen Koblenz um das Erreichen des zweiten Platzes. Letztendlich konnte man nach einer verkrampften ersten Halbzeit einen deutlichen Sieg gegen nie aufgebende Koblenzer erlangen.

Südwestdeutsche Meisterschaft in Kronberg

In der letzten Runde vor dem begehrten TOP 4 konnte nur der Erstplatzierte weiterkommen. Im ersten Spiel gegen Möhringen zeigte sich die Mannschaft offensiv sehr variabel. Defensiv gelang es den jungen Frankfurtern jedoch nicht, die Räume eng zu gestalten und so konnten sich die Kontrahenten trotz 15-Punkterückstand wieder bis auf wenige Zähler heran kämpfen. Das Spiel drohte zu kippen, auch weil Möhringen mit schwierigen Dreiern immer wieder Akzente setzen konnte. Letztendlich gelang es durch einige Big-Plays der Frankfurter dennoch das erste Spiel für sich zu entscheiden.

Am Sonntag folgte das insgesamt fünfte Aufeinandertreffen gegen Kronberg in dieser Saison. Leider verschliefen die Frankfurter das erste Viertel und konnten sich erst im Verlauf des Spiels auf die gegnerische Zonenverteidigung einstellen. Es folgten drei ausgeglichene Viertel, doch die Hypothek des ersten Viertels war zu groß und immer wenn die Adlerträger am Drücker waren, fand ein schwieriger Wurf der Kronberger sein Ziel im Frankfurter Korb. Erneut war es Noah Litzbach, der mit einer One-Man-Show brillierte und stets die Kontrolle über das Kronberger Spielgeschehen hatte. Am Ende stand eine schmerzliche, aber verdiente Niederlage zu Buche, die das Saisonaus für die Mannschaft von Eintracht Frankfurt zur Folge hatte.

Im letzten Spiel gegen Fellbach war dann sowohl die Luft raus als auch der Tank leer. Mit mangelnder Intensität, einer kurzen Bank und teilweise auch unmotivierten Phasen, konnte das Spiel am Ende nicht mehr endgültig gedreht werden. Man lief die komplette Spielzeit einem Rückstand hinterher. Fellbach zeigte sich treffsicher aus der Distanz und investierte in den entscheidenden Situationen mehr. Dies führte zu einer knappen, aber verdienten Niederlage im letzten Saisonspiel. "Natürlich ist die Enttäuschung bei den Spielern und uns Trainern erst mal groß. Letztendlich muss man sich aber eingestehen, dass es an vielen Stellen zu wenig war, um eine Teilnahme am TOP 4 zu rechtfertigen. Wir haben unsere Spielphilosophie und unseren Stil in den entscheidenden Momenten nicht abrufen können. Ein erheblicher Faktor war zudem, dass nicht alle Spieler auf dem Fitness- und Spiellevel waren, auf dem wir sie zu diesem Zeitpunkt der Saison erwartet hätten. Hinzu kommen dann Verletzungssituationen, die sich in dieser Saison im kompletten Vereinsumfeld ergeben haben, die ich so noch nicht erlebt habe", so das abschließende Fazit von Coach Prusina.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Spielern, Trainern, Physiotherapeuten und ganz besonders all unseren Helfern, die unsere Leistungsnachwuchsspiele Wochenende für Wochenende möglich machen!

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08.05.2018, Alter: 100 Tag(e)

Von: Dubravko Prusina

Auch das U18-Team von Eintracht Frankfurt schaut auf eine erfolgreiche Saison zurück.