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PLAYOFFS, BABY! FRAPORT SKYLINERS belohnen sich in Oldenburg!

90:74 – PLAYOFFS, BABY! FRAPORT SKYLINERS belohnen sich in Oldenburg! Da ist das Ding! Die FRAPORT SKYLINERS zeigen gegen die EWE Baskets Oldenburg eine ihrer besten, konzentriertesten und fokussiertesten Leistungen der Saison und präsentieren sich so genau zum richtigen Zeitpunkt auf der Höhe ihrer Schaffenskraft (20:25 – 13:23 – 19:18 – 20:24). Mannschaftskapitän Quantez Robertson trägt sein Team mit 18 Punkten (6/7 Dreier) und einer Galavorstellung in der Defensive. Die meisten Punkte erzielt Phil Scrubb mit 23 Punkten . Gegner in der ersten Runde der Playoffs wird der FC Bayern München Basketball sein. Das erste Spiel der Serie findet am kommenden Samstag, den 5. Mai, statt. Das erste Heimspiel in der Fraport Arena folgt dann direkt am Mittwoch, den 9. Mai, um 18:15 Uhr.


Die Playoff-Spieltermine gegen München in der Übersicht

  • Samstag, 5. Mai um 20:30 Uhr, in München
  • HEIMSPIEL - Mittwoch, 9. Mai um 18:15 Uhr
  • Samstag, 12. Mai um 20:30 Uhr, in München
  • Mögliches HEIMSPIEL – Dienstag, 15. Mai um 19 Uhr
  • Mögliches Auswärtsspiel – Donnerstag, 17. Mai (Uhrzeit noch offen)

Karten für alle Playoffheimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder www.fraport-skyliners.de/tickets


Die komplette Statistik zum Spiel gibt es über: http://bit.ly/2I1CJMl 




Stimmen

Trainer

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS):
„Wir haben am Freitag in Berlin schlecht gespielt. Wir haben am Sonntag zu Hause gegen Jena schlecht gespielt. Ich wusste, dass uns das heute nicht nochmal passiert. Ich bin stolz auf unsere Spieler, die mit großartigem Einsatz zusammen gespielt haben. Das war ein hartes Wochenende für jedes Team. Unser Ziel, die Playoffs, haben wir erreicht."

Mladen Drijencic (EWE Baskets Oldenburg):
„Frankfurt hat verdient gewonnen.  Heute gab es einen Rollentausch: Wir haben am Freitag und Sonntag sehr gut gespielt. Und heute haben wir es nicht geschafft, unser Spiel durchzuziehen. In der Defensive waren wir in der ersten Halbzeit physisch nicht voll da. Zudem haben uns einige Entscheidungen der Schiedsrichter runter gezogen. In der Offensive haben wir oft nicht in unseren Rhythmus gefunden. Unsere Dreier-Trefferquote von nur 20 Prozent ist unterirdisch. Frankfurt hat sehr physisch gespielt. Das sieht man dann auch am Ergebnis."

Spieler

Quantez Robertson (Frankfurt): „Wir haben einfach versucht so gut wie möglich zu spielen, das Tempo zu bestimmen und unsere Offensive durchzuziehen. Wir haben den Ball gut bewegt und unsere Würfe getroffen. Defensiv haben wir die Doppelteams gut anbringen können und sie zu schlechten Würfen gezwungen. Die Serie gegen München wird schwer, sie sind ein großartiges Team. Aber wir wollen genau wie heute unsere Plan durchziehen, gut verteidigen, den Ball bewegen und unsere Würfe treffen.

Philipp Schwethelm (Oldenburg): „Frankfurt hat uns taktisch aus den Dingen heraus gebracht, die wir machen wollten und defensiv insgesamt sehr aggressiv gespielt. Man hat an ihrer Energie gemerkt, dass es für sie vielleicht doch noch mal um etwas mehr ging, als für uns. Wir haben kein Mittel gefunden, sie zu stoppen. Sie haben sehr gute Entscheidungen getroffen, erspielen sich mit ihren bewährten Systemen ein großartiges Spacing. Wir hingegen haben heute einfach nicht unsere freien Würfe getroffen.“



Spielverlauf

Es ist ein guter und konzentrierter Start ins Spiel für die FRAPORT SKYLINERS (2:8; 3. Minute). In der Offensive gelingt es klare Aktionen herauszuspielen. Doch kampflos ergeben sich die Oldenburger nicht und lassen sich bis Ende des ersten Viertels nicht abschütteln – 20:25. Auch der Start ins zweite Viertel gelingt durch Treffsicherheit und solide Defensive (22:34; 12.). Vor allem das Guard-Trio Quantez Robertson, Phil Scrubb und Tai Webster gehen ihrem Team mit Einsatz und Willen voran. Dank der zusätzlich mannschaftlich geschlossenen Arbeit beim Rebound (17:12 zur Halbzeit) und starker Quoten von der Dreierlinie (9/12 Treffer) geht es mit einer guten Frankfurter Führung in die Halbzeit – 35:48.

Oldenburg kommt mit Energie aus der Kabine und drängt auf den Ausgleich. Doch behalten die FRAPORT SKYLINERS die Nerven, passen den Ball gut und treffen ihre Würfe. Beide Teams finden nun immer wieder gute Lösungen und Ansätze. Eine kurze Phase aber gelingt es den Frankfurter das Intensitätslevel etwas höher zu schrauben und so endet das dritte Viertel mit 54:66. Den Ball unter den Korb bringen, ist die Devise beider Mannschaft zu Beginn des vierten Viertels. Die bessere Verteidigungsstrategie dagegen finden zunächst die FRAPORT SKYLINERS und bauen so ihre Führung aus (55:72; 34.). Es bleibt eine der konzentriertesten, fokussiertesten und effektivsten Leistungen der Frankfurter Spieler bis zum Ende der Partie und so gelingt am Ende der umjubelte Einzug in die Playoffs mit einem 90:74 Auswärtssieg.



Mann des Tages – Quantez Robertson

Es sind gar nicht seine 18 Punkte oder sieben Rebounds oder drei Assists, die Quantez Robertson zum Spieler des Spiels machen. Einen gehörigen Anteil daran haben seine sechs von sieben Dreier, die immer genau dann ihr Ziel fanden, wenn Oldenburg gerade ein wenig Oberwasser zu gewinnen schien. Aber noch viel bedeutsamer ist seine Arbeit am defensiven Ende. Gefühlt wurde jeder Gegenspieler, der auch nur in die Nähe des Balls kam, direkt vom Frankfurter Verteidigungsminister verteidigt, unter Druck gesetzt und zum Schwitzen gebracht. So gelingen seinem ewigen Rivalen Rickey Paulding gerade mal zwölf Punkte. Ganz im Sinne von „Captain, my Captain“ zieht Robertson so seine Mitspieler mit, ist Vorbild und Motivator. Genau zum richtigen Zeitpunkt ist also Verlass auf den Ur-Frankfurter, Mannschaftskapitän und Publikumsliebling. 


Alle Augen auf – den Angriff gegen Zonenverteidigung

Es scheint, als hätten die Oldenburger das letzte Spiel der FRAPORT SKYLINERS gegen Jena sehr genau beobachtet. Denn in dieser Partie tat sich das Team von Gordon Herbert insbesondere gegen Zonenverteidigung lange Zeit schwer. Und so stellen auch die Oldenburger immer wieder eine Raumverteidigung auf und pressen gerne auch mal an. Doch heute haben die Frankfurter Jungs die richtigen Lösungen parat, treffen vor allem ihre Distanzwürfe und können über den Zug zum Korb Räume freispielen. „Wir wollen einige Kleinigkeiten aus unserem Spiel ausmerzen“, sagte Herbert vor der Partie und meinte wohl die Ball- und Mannbewegung gegen diese Art der gegnerischen Verteidigung. Mission erfüllt!



Highlight des Spiels

Der schnelle Ballvortrag nach Oldenburger Fehlwurf läuft über die rechte Seite. Tai Webster hat den Ball und sieht, dass Mike Morrison unter dem Korb das Missmatch gegen den kleineren Verteidiger hat. Mit einem hoch angesetzten Lob-Pass spielt der Aufbauspieler seinen Big Man am Zonenrand an. Fast hat der Gegenspieler noch die Hände am Ball, doch greift sich Morrison am Ende das Spielgerät und hat den Gegner auf dem Rücken. Ein schnelles Powerdribbling, ein Stemmschritt und der Rest ist die absolute Paradedisziplin des Frankfurter Modellathleten: Beidbeinig und beidhändig steigt er höher und höher und hämmert den Ball mit brachialer Kraft zum 37:50 (21. Minute) durch die Reuse. Der anschließende Freudenschrei gehört genauso zu seinem Repertoire wie das ihm ganz eigene nach oben reißen der Arme.


Der letzte Spieltag

Heimrecht, Playoff-Platz, Klassenerhalt – in allen kritischen Tabellenregionen, die Spitze mal ausgenommen, fielen am letzten easyCredit BBL-Spieltag wichtige Entscheidungen. Spannender geht es für einen Saisonverlauf einfach nicht! In der easyCredit BBL bleiben die Eisbären Bremerhaven, die mit 87:74 gegen Gießen gewinnen. Da gleichzeitig die Rockets aus Erfurt ihr Derby gegen Jena verlieren (85:81) und somit neben Tübingen den Gang in die ProA antreten werden. Aufgrund der Ergebnisse des heutigen Spieltages ergeben sich folgende Konstellationen für die Playoffs: München gegen Frankfurt, Bamberg gegen Bonn, Berlin gegen Oldenburg, Ludwigsburg gegen Bayreuth.



Zahlenspiele

Die Frankfurter Offensive lebt häufig von ihren Dreipunktewürfen. Und gegen Oldenburg fallen die Würfe von draußen! 21 Versuche schicken Phil Scrubb, Quantez Robertson und Co. Richtung Korb und treffen 13! Eine bärenstarke Quote von 62%

Die größte Frankfurter Führung gelang beim Stand von 55:75 nach Dreier von Quantez Robertson in der 34. Minute.

Es war ein glatter Start-Ziel-Sieg für die FRAPORT SKYLINERS, die zu keinem Zeitpunkt des Spiels hinten liegen.

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