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77:78 – Nervenkitzel-Auswärtssieg Ulm

Beim TOP FOUR Gastgeber in Ulm starten wir gut in die Partie und können uns zwischenzeitlich bis auf zwölf Punkte absetzen. Ulm schafft es im Schlussviertel jedoch, die Partie kurz vor Ende auszugleichen, bevor der wiedergenesene Jonas Wohlfarth-Bottermann per Freiwurf den 77:78- Sieg (14:16, 17:25, 19:16, 27:21) perfekt macht. Topscorer der Frankfurter wird Phil Scrubb mit 18 Punkten. Richard Freudenberg legt mit 16 Punkten seine Karrierebestleistung hin.

Die FRAPORT SKYLINERS können nun erst einmal ein paar Tage durchatmen, bevor es am 04.03.2018 mit dem Heimspiel gegen Würzburg weiter geht. Zuvor stehen nicht nur das easyCredit TOP FOUR an diesem Wochenende, sondern auch das WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Serbien in der Frankfurter Fraport Arena am Freitag, 23.02.2018 um 19.00 Uhr an (Tickets unter www.basketball-bund.de).

Zur vollständigen Statistik



Stimmen

Trainer

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Es ist immer toll, hier unten in so einer tollen Atmosphäre zu spielen. Für mich waren heute drei Dinge entscheidend: Unsere Bank war heute herausragend – Scrubbs, Wohlfarth-Bottermann und Freudenberg haben alle ein ganz starkes Spiel gemacht. Die zweite Komponente war unser sehr gutes Rebounding und die dritte unsere jungen Talente Freudenberg und Bonga, die heute wie Männer gespielt haben“

Thorsten Leibenath (ratiopharm ulm): „Wer dachte, dass es schlechter als in der ersten Hälfte gegen Gießen nicht geht, ist heute eines Besseren belehrt worden. Die erste Halbzeit heute war nochmals schlechter. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass wir kämpferisch in die Partie finden. Unsere Eins-gegen-Eins-Verteidigung war über 40 Minuten mangelhaft, es waren viel zu viele einfache Layups dabei. Ich bin froh, dass wir eine Gruppe gefunden haben, die sich dann gewehrt und angefangen hat zu kämpfen. Doch die Hypothek von zehn Punkten war zu hoch, um das Spiel zu drehen.

Spieler

Richard Freudenberg: „Wir sind in der ersten Halbzeit sehr gut raus gekommen und konnten uns dann auf zehn Punkte absetzen. Ulm hat es dann geschafft, einen Lauf hinzulegen und das Spiel nochmal knapp zu machen. Wir hatten aber Phil Scrubb und der hat uns das Spiel nach Hause gebracht.

Spielverlauf

Die FRAPORT SKYLINERS benötigen einige Angriffe, um sich defensiv auf die Ulmer einzustellen. Dann läuft es aber umso besser: Quantez Robertson trifft zwei Dreier, Isaac Bonga ist zweimal beim Zug zum Korb erfolgreich und Richard Freudenberg geht seinem eigenen Rebound nach - 8:14. Ein 9:0-Lauf der Frankfurter gibt Anlass zur ersten Ulmer Auszeit. Ulm gelingt es bis zur Viertelpause, den Rückstand auf 14:16 zu verkürzen. Der Beginn des zweiten Abschnitts gehört aber wieder den Frankfurtern, die den Gastgebern das Leben in der Offensive sehr schwer machen. Phil Scrubb kann auf der anderen Seite per Dreier den Vorsprung auf 18:25 ausbauen. Konzentriert und treffsicher spielen die Frankfurter weiter und können die Ulmer bis zur Pause leicht auf Distanz halten – 31:41.

Früh im dritten Viertel muss Shawn Huff mit seinem vierten Foul vorerst auf der Bank Platz nehmen. Dennoch können die FRAPORT SKYLINERS den Vorsprung kurzzeitig auf zwölf Punkte ausbauen. In der Folge werden aber zu viele Fehler produziert und Ulm kann auf 45:49 herankommen. Jonas Wohlfarth-Bottermann kann in dieser Phase unter dem Korb dagegenhalten. Mit 50:57 geht es ins Schlussviertel, in dem Ulm zunächst bis auf zwei Punkte herankommt und Gordon Herbert zur Auszeit zwingt – 62:64. Die Führung geben die FRAPORT SKYLINERS aber nicht ab. Richard Freudenberg setzt wichtige Dreier für die Hessen und baut den Vorsprung wieder auf 64:73 aus. Ulm startet aber erneut eine Aufholjagd und gleicht das Spiel über einen 11:2-Lauf aus – 75:75. Phil Scrubb trifft 27 Sekunden vor Ende den  Sprungwurf, Butler antwortet mit 17 Sekunden auf der Uhr. Vier Sekunden vor dem Ende steht Wobo für zwei Freiwürfe an der Linie – den zweiten trifft er – 77:78. Thompson versenkt den letzten Wurfversuch dagegen nicht.


 


Highlight des Spiels

Ende der ersten Halbzeit versucht Phil Scrubb mit einem Backdoor-Cut seinem Gegenspieler zu entkommen, Marco Völler stellt ihm dabei dem Block, um ihn an der Dreierlinie wieder freizuspielen. Zwei Ulmer Verteidiger konzentrieren sich daraufhin auf den Scharfschützen und Marco Völler bleibt allein in der Zone zurück. Mit einem feinen Pass wird er von Quantez Robertson angespielt und kann den krachenden Dunk zum 24:31 versenken.

Alle Augen auf…

Jonas Wohlfarth-Bottermann gibt gegen sein Ex-Team das Comeback und kann durch seine Präsenz in der Zone sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen. Vor allem in der zweiten Halbzeit ist der Center eine wichtige Stütze im Frankfurter Team, sorgt immer wieder für leichte Punkte unter dem Korb. Ihm ist auch der entscheidende Siegtreffer von der Freiwurflinie zuzuschreiben. Am Ende kommt er in 17 Minuten auf elf Punkte und fünf Rebounds und wird mit vier Assists bester Passgeber der FRAPORT SKYLINERS.

Richard Freudenberg überzeugt zweitbester Frankfurter Scorer immer wieder mit beherztem Einsatz beim Rebound, starkem Willen beim Zug zum Korb und einem guten Händchen beim Wurf. In 26 Minuten markiert er 16 Punkte, und drei Rebounds – Karrierebestleistung! Darüber hinaus bleibt er aus dem Zweier-Bereich bei fünf Versuchen fehlerfrei.

Duell des Spiels (Bonga vs Günther)

Das Duell der deutschen Aufbauspieler geht klar an den Frankfurter. Mit 2,03 Meter hat er gegen den 1,84 Meter großen Ulmer Guard nicht nur Längenvorteile. Die Frankfurter Aufbauspieler halten Günther in 19 Spielminuten bei null Punkten, und lassen nur zwei Assists zu. Bonga kommt seinerseits in 31 Minuten zu 14 Punkten und zwei Rebounds und trifft fünf seiner sechs Würfe aus dem Feld.


Zahlenspiele

13/16 Würfen treffen die FRAPORT SKYLINERS in der ersten Halbzeit aus dem Zweipunktebereich. Ulm trifft lediglich acht von 18 Versuchen.

Frankfurt holt in der ersten Halbzeit mit 18 Rebounds doppelt so viele wie die Gastgeber und lassen dabei keinen Offensivrebound zu. Am Ende geht das Reboundduell mit 27:19 an die Hessen.

Trotz einer 50-prozentigen Dreierquote der Gastgeber (8/16) gelingt es den FRAPORT SKLINERS über die starke Quote aus dem Zweierbereich (73,5%), das Spiel zu gewinnen. Von der Dreierlinie treffen die Frankfurter nur fünf von 20 Versuchen.

Die nächsten Spieltermine

•    LÄNDERSPIEL – Freitag, 23. Februar um 19.00 Uhr – Deutschland gegen Serbien in der Fraport Arena
•    HEIMSPIEL – Sonntag, 4. März um 15.00 Uhr, gegen Würzburg
•    Samstag, 10. März um 18.00 Uhr, in Göttingen
Karten für alle Heimspiele der FRAPORT SKYLINERS gibt es telefonisch über 069-92887619 oder online auf www.fraport-skyliners.de/tickets

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14.02.2018, Alter: 216 Tag(e)

Von: Bjarne Tannen