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74:96 – FRAPORT SKYLINERS unterliegen im Pokalhammer gegen Bayreuth

Wenn gebrauchte auf Sahnetage treffen, dann ist das Ergebnis meist klar. Zu treffsicher präsentieren sich heute die Gäste aus Bayreuth und zu viele Fehlwürfe auf Frankfurter Seite verhindern, dass es mit dem Einzug der FRAPORT SKYLINERS ins easyCredit BBL TOP FOUR heute hätte klappen können (16:31 – 17:29 – 22:19 – 19:17). Vor 4740 Fans werden heute Quantez Robertson und Tai Webster mit jeweils 15 Punkten Topscorer der Mannschaft von Gordon Herbert, bei der Richard Freudenberg (2 Pkt) nach überstandener Knieverletzung sein Comeback geben konnte. Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS nun am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Tübingen (Samstag, 27. Januar um 20:30 Uhr). Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, den 4. Februar, um 17:30 Uhr gegen Ludwigsburg statt.

Die FRAPORT SKYLINERS gratulieren medi bayreuth zum Einzug ins Pokalhalbfinale und wünschen viel Erfolg am 17. und 18. Februar in Ulm!


Zur Statistik des Spiels 

Stimmen

Trainer

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Glückwunsch an Bayreuth! Ich finde, sie waren heute herausragend. Sie haben uns physisch dominiert und sind mit einer viel besseren mentalen Einstellung in dieses Spiel gegangen als wir. Von unserer Leistung bin ich natürlich enttäuscht. Unsere Verteidigung war furchtbar und wir haben jede Eins-gegen-Eins-Situation verloren.“

Raoul Korner (medi bayreuth): „Ich muss meinem Team ein Kompliment machen. Es ist immer spannend zu beobachten, wie eine Mannschaft in ´do or die´ Situationen reagiert. Wir haben heute eine hohe Qualität gezeigt und waren sehr präsent. Dazu haben wir sehr gute Würfe getroffen. In der ersten Halbzeit war es fast schon ein wenig unheimlich, wie gut. Aber diese Würfe waren das Resultat von guter Ballbewegung. Ich bin stolz darauf zu sehen, wie wir gegen eine starke Frankfurter Mannschaft diese Reifeprüfung bestanden haben. Jetzt schauen wir voller Vorfreude auf das TOP FOUR und freuen uns auf Ulm!“

Spieler

Quantez Robertson: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht verteidigt, offensiv keinen Rhythmus gefunden und keine Rebounds geholt. Wenn du dann mit 30 Punkten hinten liegst, ist es extrem schwer sich aus dem Loch wieder zurück zu kämpfen. Bayreuth hat weiter hart verteidigt und offensiv die Würfe getroffen.“

Richard Freudenberg: „Insgesamt lief bei uns allen nicht viel zusammen. Wenn du so ins Spiel reingehst, kannst du kein Spiel im Pokal gewinnen, erst Recht nicht gegen eine so gute Mannschaft wie Bayreuth.“

Spielverlauf

Bayreuth starten mit dem heißen Händchen von der Dreierlinie und kann sich rasch ein kleines Polster erspielen. Die Gäste bleiben von außen (5/5 Dreier im ersten Viertel) treffsicher, aber auch die FRAPORT SKYLINERS kommen nach einer Auszeit etwas besser ins Spiel. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Bayreuth geht mit einer 16:31 Führung aus dem ersten Viertel. Über den Kampf, den Willen und vor allen Dingen besserer Verteidigung muss sich das Team von Gordon Herbert in Viertel zwei zurück ins Spiel arbeiten. Doch immer dann, wenn gefühlt ein klein wenig Dynamik ins Frankfurter Spiel kommt, trifft Bayreuth weiter erfolgreich von der Dreierlinie. Bis zur Halbzeit bleiben sie beinahe fehlerfrei von draußen (9/11) und erspielen sich so die hohe 33:60 Führung zur Pause.

Druckvoll aus der Kabine kommen, einen eigenen Lauf starten, Stück für Stück am Rückstand knabbern – die Marschroute der FRAPORT SKYLINERS ist klar. Vor allem Tai Webster und Quantez Robertson übernehmen Verantwortung. Allerdings landen weiterhin nahezu alle ´Fifty-Fifty-Bälle´ in den Händen der Bayreuther, die Dreier der Gäste fallen weiterhin überdurchschnittlich, so dass sich am Spielstand nicht zu viel ändert – 55:79. Das letzte Viertel bringt keinen geschichtsträchtigen Frankfurter Lauf mehr. Zwar bleiben Tai Webster und Quantez Robertson Aktivposten für ihre Mannschaft, doch auch Bayreuth kann sich heute auf seine Leistungsträger verlassen. Endstand: 74:96.



Highlight des Spiels

Mit ein wenig Geduld erspielen sich AJ English und Mike Morrison das Frankfurter Highlight des Spiels. Das Blocken und Abrollen der beiden Teamkameraden bringt nur bedingt Erfolg, denn Bayreuth rotiert gut und verteidigt den ballführenden English mit zwei Mann. Doch der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, schützt den Ball und sucht die Lücke. Eine Sekunde – kein Pass. Zwei Sekunden – kein Pass. Doch dann ist sie da, die Lücke. Blitzschnell steckt AJ den Ball auf Mike Morrison durch. Der steht frei unter dem Korb und setzt zu seiner Paradeübung an: Hoch eingeflogen lässt er es mit beiden Händen im Korb krachen – 5:6 (3. Minute).

Alle Augen auf… Richard Freudenberg

Anfang Dezember verletzte sich der 2.04 Meter große Flügelspieler beim Auswärtsspiel in Erfurt am Knie und konnte gegen Bayreuth sein Comeback feiern. Am Ende steht das 19-jährige Talent 13:36 Minuten auf dem Platz und erspielt sich zwei Punkte.

Zahlenspiele

13 von 21 Dreiern trafen die Bayreuther im Spiel. An sich schon eine fabelhafte Quote von 62%. Doch vor allem in der ersten Halbzeit starteten sie von außen überragend mit neun Treffern in Folge!

Wenn die Feldwurfquote und die Freiwurfquote ganz dicht beieinander liegen, dann hat man entweder den Tag seines Lebens erwischt – oder einen rabenschwarzen. Und genau diesen hatten die FRAPORT SKYLINERS heute. 47% aus dem Feld, 48% von der Freiwurflinie lesen sich die Quoten der Frankfurter Jungs heute.

Deutlich fällt zudem die Reboundüberlegenheit der Gäste auf. 23 Abpraller schnappen sich Mike Morrison und Co. Auf der anderen Seite sind es derer allerdings 38.


Die nächsten Spieltermine

 

  • Samstag, 27. Januar um 20:30 Uhr, in Tübingen
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 4. Februar um 17:30 Uhr, gegen Ludwigsburg

Karten für alle Heimspiele gibt es telefonisch über 069-92887619 oder online auf www.fraport-skyliners.de/tickets 

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20.01.2018, Alter: 241 Tag(e)

Von: Bjarne Tannen & Thomas Nawrath