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83:59 – FRAPORT SKYLINERS verlieren Hessisch El Classico in Gießen

Da waren gleich mehrere Würmer drin im Frankfurter Spiel. Im ersten Hessenderby der Saison zeigen die FRAPORT SKYLINERS ihre bislang vermutlich schlechteste Saisonleistung gegen die Derbyrivalen der GIESSEN 46ers (21:17 – 19:20 – 21:9 – 22:13). Weder wollten die eigenen Würfe fallen, noch zeigte die sonst so bissige Verteidigung ihre gewohnte Intensität. Vor allem im dritten Viertel will dem Team von Gordon Herbert einfach nichts gelingen. Die einzige erfreuliche Nachricht des Abends ist, dass Shawn Huff nach überstandener Adduktorenverletzung wieder einsatzbereit ist. Erfolgreichster Frankfurter Korbjäger wird Mike Morrison mit 15 Punkten. Bester Frankfurter wird aber Tai Webster mit einer guten Allround-Leistung bei 13 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists.

Nächstes Heimspiel

Glücklicherweise bietet sich den FRAPORT SKYLINERS schon zeitnah die Gelegenheit für Wiedergutmachung! Schon am kommenden Dienstag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, steht das Heimspiel gegen Tübingen (15 Uhr) auf dem Programm.  Erhältlich sind Einzeltickets für die Partie unter Tel 069-92887619 oder im Internet unter www.fraport-skyliners.de/tickets



Frohe Weihnachten

Trotz des kleinen Dämpfers wünschen die FRAPORT SKYLINERS der gesamten Basketball-Familie, allen Fans und Freunden, Sponsoren und Partnern, fröhliche, ruhige und besinnliche Feiertage!


Die vollständige Statistik gibt es über: http://bit.ly/2zhZsLq


Stimmen

Trainer

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Gießen. Sie waren, im Gegensatz zu uns, heute sehr fokussiert. Vor allem mit dem Willen und der Leidenschaft meiner Mannschaft bin ich absolut nicht einverstanden. Wir waren heute einfach nicht bereit genug, obwohl wir das noch vor dem Spiel angesprochen haben."

Ingo Freyer (GIESSEN 46ers): "Es ist wichtig, dass die Spieler konzentriert sind, die richtige Einstellung finden und genau das umsetzen, was wir sagen. Das haben wir zwar nicht über 40 Minuten geschafft, dennoch hat Frankfurt so gespielt, wie wir das wollten. Dann kommt da eben ein solch hoher Sieg bei raus. Wenn Spieler ausfallen, dann haben die, die dahinter kommen, die Chance, es genauso gut zu machen. Umso schöner, dass das durch die Spieler aus unserer ProB-Mannschaft so gut klappt und die Jungs ihre Chancen nutzen."

Spieler

 Marco Völler: „Wir waren eigentlich gut vorbereitet auf dieses Spiel. Aber dann ging bei uns gar nichts. Wir konnten Gießen heute einfach nicht stoppen. Offensiv wie defensiv hat es an allen Ecken und Enden gefehlt. Wir haben ohne Energie gespielt und uns rumschubsen lassen. So kann man in Gießen nicht gewinnen. Jetzt kommt das Heimspiel gegen Tübingen, da müssen wir einfach alles verbessern, mit der richtigen Energie auf das Feld gehen und vor allem im Kopf bereit sein für das Spiel!“



Spielverlauf

Klassischer Derby-Start mit vielen Fehlwürfen, Ballverlusten und lautstarken Fans auf beiden Seiten. In der fünften Minute gibt Shawn Huff nach überstandener Adduktorenverletzung sein Comeback auf dem Parkett. Die Gastgeber finden ihren Rhythmus, doch die FRAPORT SKYLINERS arbeiten sich Stück für Stück zurück. Mit 21:17 Rückstand geht es in die erste Viertelpause. Vor allem die Frankfurter Defensive bestimmt das Geschehen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, doch findet Gießen erneut das heißere Händchen. Im weiteren Verlauf des Viertels wirkt der Frankfurter Auftritt ungewohnt nachlässig. Immer wieder kommen die Gießener zu einfachen Punkten unter den Körben und gehen daher mit 40:37 vor der Halbzeit in Front.


Das Frankfurter Spiel will auch im dritten Viertel nicht zünden. Zwar bietet die Verteidigung der Gastgeber immer wieder Freiräume, doch finden die Würfe nicht ihr Ziel. Da Gießen zudem auch besser beim Rebound zupackt, setzt sich der Derbyrivale Mitte des dritten Viertels auf 53:41 ab. Und weil auch in der Folge das Frankfurter Spiel pomadig bleibt, geht es mit 61:46 aus dem dritten Viertel. Gordon Herbert wechselt viel, doch keine Formation bringt die gewünschte Energie auf das Feld. Während sich die Gastgeber immer weiter in einen Rausch spielen, graben sich die Frankfurter Jungs immer weiter in ein Loch. Ein Abend zum Vergessen endet daher auch konsequenterweise mit einer deutlichen 83:59 Niederlage.


 


Highlight des Spiels

Der Schnellangriff bringt zunächst nicht die erwünschte Freiheit in der Gießener Verteidigung. Doch der Ball wandert schnell an der Dreierlinie entlang zu Isaac Bonga in der Mitte als zweite Welle. Und auf einmal ist sie doch da. Mit seiner unnachahmlichen Eleganz zieht der 18-Jährige Richtung Korb. Dort wartet der der großgewachsene Gießener. Doch Bonga erkennt die Verteidigungsbewegung, schützt den Ball mit dem Körper, nimmt ihn eng an sich und legt sich und den Ball um den Verteidiger herum in den Korb zum 32:28 in der 18. Minute. Dabei wird er gefoult und trifft den anschließenden Freiwurf.


Zahlenspiele

19% Dreierquote sind einfach zu wenig. Lediglich fünf von 27 Versuchen finden ihr Ziel. Ganze vier davon gehen auf das Konto von Shawn Huff, der bei acht Versuchen als einziger Frankfurter ein gutes Händchen von außen hatte.

Die fehlende Intensität im Spiel deutet sich auch an den Versuchen von der Freiwurflinie an. Lediglich 13 Frankfurter Versuche stehen da gerade mal zwölf bei den Gastgebern gegenüber.

Deutlich gewinnen die Gastgeber das Spiel vor allem durch ihre Reboundüberlegenheit. 47 Abpraller schnappen sie sich. 34 sind auf Frankfurter Seite.

24 Punkte Differenz bilden die höchste Niederlage der Saison.



Die nächsten Spieltermine

  •  HEIMSPIEL – Dienstag, 26.12.2017 um 15 Uhr gegen Tübingen
  •  Freitag, 29.12.2017 um 19 Uhr in Würzburg
  •  HEIMSPIEL - Sonntag, 07.01.2018 um 17:30 Uhr gegen Bonn

Erhältlich sind Einzeltickets unter Tel 069-92887619 oder im Internet unter www.fraport-skyliners.de/tickets.

Kommentare:

Norbert Oestrich-Winkel 23-12-17 18:06
Jetzt nach der ernüchternden Niederlage in Gießen kann man vielleicht noch besser einschätzen, wie wundersam der Heimsieg gegen Alba war.
Nur mit einer 7er-Rotation die wiedererstarkten Berliner über 40 Minuten in Schach zu halten, war sensationell!
uwe 23-12-17 14:35
. . . noch von Berlin geträumt?!?
Gordi wird das Machtwort zu sprechen wissen!
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