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gebloggt.

Was geschieht so hinter den Kulissen? Was bewegt das Media-Team der FRAPORT SKYLINERS? Bjarne, Frederik und Thomas erzählen, erklären und berichten in ´gebloggt.´ In Zukunft leider nur noch zu zweit - aber lest selbst...



Hallo zusammen!

Es begann alles mit Zeitungen. Ziemlich vielen Zeitungen sogar. Meinen ersten Tag bei den FRAPORT SKYLINERS – es war ein Praktikum im Dezember 2015 – verbrachte ich mit Schere, Klebestift und echt unfassbar vielen Zeitungen. Es gab Zeiten, da informierten sich die Leute über Basketball und die FRAPORT SKYLINERS fast ausschließlich in diesen Zeitungen. Das alles muss archiviert werden. Also archivierte ich an meinem ersten Praktikumstag, was das Zeug hielt. Gegen Abend stieg ich trotzdem ziemlich erfüllt zum ersten Mal auf der Office-Treppe dem Feierabend entgegen. Ja, ich fühlte mich schon nach wenigen Stunden sehr wohl in meiner neuen (Basketball-) Familie. Meine Zeit bei den FRAPORT SKYLINERS war eine runde Sache. So rund eben wie Donuts, Cookies und Basketbälle.

Zugegeben: Die Rundung ergab sich erst gegen Ende des Tages. Vorher beantwortete ich einige ironische Fragen ernsthaft und einige ernsthafte Fragen ironisch und grübelte mit diesem leicht benebelnden Kleber-Geruch in der Nase, wer jetzt nochmal Jonas und wer Christian ist. Aber das passte alles sehr gut. Wer zu den FRAPORT SKYLINERS kommt, der merkt das schnell. Du wirst direkt mit ziemlich viel Liebe überschüttet. Das „Du“ wird dir erst gar nicht angeboten, denn etwas anderes gibt’s in diesem Hause nicht: Komm Junge, setz‘ dich, nimm dir, was du brauchst! Geht’s dir gut? Bedrückt dich was? Kann ich dir helfen? Aber bring‘ dein schmutziges Geschirr gefälligst selbst in die Spülmaschine! Hier fühlst du dich wohl!

Zugegeben, die zweite: Es schadet auch nicht, wenn du ziemlich schnell herausfindest, dass deine Oma (gesprochen: „Omma“) aus dem gleichen Ort kommt wie die Oma („Omma“) von Marius Nolte. Ein bisschen ostwestfälische Credibility ist im Umgang mit dem ehemaligen Kapitän von Vorteil und du hast vor dem lauten Lachen, das mehrmals täglich durch die heiligen Hallen hallt, gleich auch ein bisschen weniger Angst. Mein großes Glück war: Ich musste nie mit Marius auf das Parkett. Oder mit Bjarne. Oder mit Chris. Oder mit Thomas. Oder mit Sven. Oder mit Ruven. Egal mit wem. Ich war vermutlich der einzige Mitarbeiter der FRAPORT SKYLINERS, dem Gordie nicht mal aus Spaß einen Vertrag angeboten hat. Trotzdem habe ich mich hin und wieder mal getraut, in der noch leeren Fraport Arena einen Wurf zu nehmen. Die meisten berührten standesgemäß nicht mal den Ring. Thomas sagte damals zu mir, ich fügte mich reibungslos in die Reihe der Praktikanten ein, die mit eher weniger Basketball-Talent ausgestattet worden wären [Und die dennoch großartige Leistungen abseits des Parketts vollbracht haben!! Grüße, Thomas]

Er hatte Recht. Aber vielleicht war das manchmal auch ganz gut so. Vom Dezember 2015 bis Februar 2016 war ich Praktikant bei den FRAPORT SKYLINERS. Ein paar Monate später schloss sich der Donut…ähh…Kreis wieder und ich wurde festes Mitglied der Medienabteilung. Vielleicht war es die Kiste Bier, die ich damals vor dem TOP FOUR in München bei Antenne Bayern gewonnen hatte, die den Ausschlag gab. Vielleicht war es aber auch einfach die Erkenntnis, dass Thomas, Bjarne und ich ein ziemlich gutes Team sind. Zumindest hat sich das in meiner Zeit bei den FRAPORT SKYLINERS so angefühlt und man dürfte uns das auch angemerkt haben, wenn man uns hinter der Bande oder im Office erlebt hat.

Es waren tolle Monate und Momente für mich in Frankfurt. Es war wunderbar, sich durch die Social-Media-Kanäle der Spieler zu wühlen und immer wieder ein neues #FollowYourTeam zu basteln. Es war toll, sich mit den Spielern zu Interviews hinzusetzen. Es war klasse, sich den nächsten Schabernack auszudenken. Es war lustig (und super schweißtreibend), Spiele der Basketball Champions League im Facebook-Livestream zu verfolgen. Es war spannend, Gordie Woche für Woche zu fragen, warum genau der nächste Gegner eigentlich der schwerste ist. Das alles – und noch viel, viel mehr – wird mir wirklich fehlen.

Meine Zeit bei den FRAPORT SKYLINERS ist rum. Ich danke allen, denen ich in dieser Zeit begegnet bin. Es war ein großer Spaß mit euch! Ich beschäftige mich bald an anderer Stelle wieder mit Zeitungen – und damit schließt sich der kreisrunde Donut ein weiteres Mal. Ich freue mich aber jetzt schon diebisch darauf, die FRAPORT SKYLINERS weiter zu beobachten – im Internet, vorm TV und natürlich in der Fraport Arena. Das wird die nächste sehr, sehr spannende Zeit. Ihr solltet euch das nicht entgehen lassen!

In diesem Sinne: Bis bald!

Frederik

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