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Die Siebte – verflixt erfolgreich

FRAPORT SKYLINERS jubeln über Rekordzahl an Schul-AGs und einen neuen Vertrag




Manchmal passieren auch bei einer geradezu minutiös getakteten Gala Dinge, die vorher nicht im Ablaufprotokoll standen. Umso schöner, wenn sich jeder darüber freuen kann. Wie bei der siebten Benefiz-Gala des FRAPORT SKYLINERS e.V. zugunsten von „Basketball macht Schule“ am Samstagabend: Mit Zusagen für mindestens 72 Schul-AGs übertrafen die Förderer die optimistischsten Erwartungen. Und Fraport-Vorstandschef Dr. Stefan Schulte nutzte die Bühne für Bemerkenswertes: Er verkündete die Verlängerung der Partnerschaft mit dem Basketball-Bundesligisten und seinem gemeinnützigen Verein bis 2021 und brachte auch in den Zeitplan für die sehnlich erwartete Multifunktionshalle neues Tempo.

Zu Beginn des denkwürdigen Abends im Gesellschaftshaus Palmengarten standen aber die Kinder, um die es bei der Benefiz-Gala in allererster Linie geht. Nach dem emotional mitreißenden Videotrailer aus vielen Basketball-Schul-AGs öffneten sich die Türen zum Saal: Zum Lieblingslied der Gala „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani – passenderweise von Kinderstimmen in¬toniert – eroberten die sieben- bis elfjährigen Jungen und Mädchen unter stehenden Ovationen die Bühne. Ein noch nicht dagewesener Gänsehautmoment in der siebenjährigen Geschichte der Gala. Und dass viele von ihnen auch noch mehr vorhaben als Schul-Basketball, das machten sie im Frage-Antwort-Spiel mit Moderator Markus Philipp deutlich. Vier spielen zusätzlich bereits im Verein Basketball, mindestens sieben reckten die Hände nach oben, als es darum ging, wer einmal Basketball-Profi werden möchte.

Dieser Auftritt war wie gemacht, Energien freizusetzen für den weiteren Gala-Abend, was auch Dr. Gunnar Wöbke, der Geschäftsführer der FRAPORT SKYLINERS, in seiner Begrüßung der rund 300 Gäste aufgriff. „Wir haben letztes Jahr so viel Energie mit aus der Gala genommen, um unsere beste Saison seit Jahren zu spielen“, erinnerte er an den Gewinn des Europe Cups, den ersten internationalen Titel der Frankfurter Basketballer. Prof. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und Schirmherr von Basketball macht Schule, verriet dann dem Publikum, welche Energie er im Zusammenhang mit der Initiative verspürt. „Es ist ein ganz toller Beitrag, jede einzelne AG ist unglaublich viel wert. Ich freue mich, dass wir als Kultusministerium die Initiative unterstützen dürfen.“

Und schon ging es los mit dem fröhlichen „Buzzern“, dem Druck auf den roten Knopf am Rande der Bühne, mit dem sich neue AG-Förderer anmelden, einen Tarzanschrei wie beim Dunking in der Fraport ¬Arena und „ein Hoch auf uns“ auslösen und wieder das ganze Publikum zum Aufstehen und Mitklatschen animieren. Drei Buzzer-Runden gaben den Gästen immer wieder die Chance, die erhoffte Zahl von 60 AGs zu übertreffen.
Zwischendurch wurde natürlich sehr gut gegessen, immerhin hat der Palmengarten mit „Koch des Jahres“ Andreas Krolik und Steffen Haase Spitzenköche in seinen Reihen, zudem hatte Gastgeber Robert Mangold noch Deutschlands jüngsten Zwei-Sterne-Koch Eric Werner aus dem Wasserturm Köln nach Frankfurt gelockt. Er kredenzte den Zwischengang: Gratinierter Wolfsbarsch mit Olivensoße.

Fehlen dürfen bei der Benefiz-Gala auch nicht die Showelemente. Die mit vielen Weltmeistertiteln dekorierten Speed Stacker des SSC Butzbach waren nach der Premiere 2011 erneut für ihre Handfertigkeit bewunderte Gäste. Die fünf Jungs der Dancefloor Destruction Crew zeigten in ihrem Programm, dass man klassische Musik tatsächlich auch mit Breakdance begleiten kann. Und für einen Ohrenschmaus sorgte Tenor Marcel Kucera mit Musical-Klassikern aus dem Phantom der Oper und der West Side Story.

Und dann kam Stefan Schulte mit der Nachricht des Tages. Flughafenbetreiber Fraport bleibt für weitere drei Jahre Partner der FRAPORT SKYLINERS und verlängert den 2018 endenden Vertrag bis zum Jahr 2021. Und fügte hinzu: „Wir wollen die Multifunktionsarena.“ Um die Städte Frankfurt und Offenbach bei dem gemeinsamen Projekt am Kaiserlei-Kreisel verstärkt in die Pflicht zu nehmen, rang er Sportamtsleiter Georg Kemper und Oberbürgermeister Horst Schneider eine Art Wette ab. Sollte die Halle 2022 nicht in Betrieb gehen, müssen beide Städte pro Jahr zehn zusätzliche Schul-AGs übernehmen. So wird es auf jeden Fall einen Gewinner geben.

Kurzfristig profitieren sowieso die Kinder von der AG-Flut des Abends: Die Fraport übernimmt für das kommende Schuljahr zehn AGs, die Stadt Frankfurt sieben, Dr. Lutz Raettig und Katherine Fürstenberg-Raettig gemeinsam fünf, genauso wie Ralf Hempel für die Wisag sowie deren Gründer Claus Wisser zusätzlich privat. Christoph Schwarzer und Michael Stang von der Deutschen Automatenwirtschaft sponsern gemeinsam vier AGs. Mit drei Arbeitsgemeinschaften an den Start gehen die Handwerkskammer Rhein-Main und Martin Friedrich (arago Consulting). Je zwei AGs fördern die Stadt Offenbach, Bernd Kater für Basketball Aid, Michael Siebold (Kanzlei Arnecke Sibeth), Autohaus Brass, Claudia Salowski, sowie Fraport-Vorstand Michael Müller und Familie Wöbke privat. Eine AG zu 3000 Euro übernehmen schließlich Staatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, Dr. Lothar Meier für den Lions Club Bad Homburg, die Taunus Sparkasse, Heads, medical airport service, Jürgen Lange, Christian Kirk, das Ehepaar Ralf und Silvia Hempel, Kadim Tas (Joblinge), Reinhard Gebel (Sporeg), Familie Pauly, Gerhard Roeser und Barbara Ziegler, Familie McGoldrick, Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel, Andrea Mroseck-Rösgen (Rhein-Main Tankstellen GmbH) sowie das Profiteam der FRAPORT SKYLINERS. Sollten diese noch die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft erreichen, sind zudem sechs weitere AGs von Wisag und Ulrich Brass ausgelobt worden. Aber schon so war die Fördersumme von 200.000 Euro erstmals geknackt.

Auf diesen Erfolg wurde nicht nur angestoßen, er wurde besungen: Christin Wöbke-Rading stimmte gemeinsam mit Marcel Kucera „Let it be“ an, das Publikum machte mit und ließ die Feuerzeuge leuchten. Als dann noch die Profibasketballer mit dem unvermeidlichen „We are the Champions“ hinzukamen, war der Erfolg des Abends endgültig klar.

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