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65:61 – Revanche geglückt – Heimsieg im Hessenderby!

Wenn schon Hessenderby, dann auch richtig! Die FRAPORT SKYLINERS holen sich in einer brodelnden ausverkauften Fraport Arena (5.002 Fans) einen 65:61-Sieg gegen die GIESSEN 46ers! Es ist eine packende Partie, einem Derby absolut würdig: Die Frankfurter Fans geben alles und reißen ihr Team mit. Energiegeladene Aktionen vorne wie hinten machen die Gastgeber zum verdienten Derbysieger. Auch in der Schlussphase behalten die FRAPORT SKYLINERS die Nerven, als sich Gießen anschickt, die Partie nochmal wenden zu wollen. Ein überzeugendes Debüt liefert Shawn Huff mit 13 Punkten und fünf Rebounds. Bester Werfer der Hausherren ist Shavon Shields mit 15 Zählern. Die meisten Rebounds holt Mike Morrison (7).

 

Die Statistik zum Spiel gibt es hier...

 



 



Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Denis und seine Spieler, denn sie kämpfen und spielen als Team. Dieses Spiel war ein Duell, bei dem es darum ging, die Eins-gegen-Eins-Situationen für sich zu entscheiden. Es war nicht schön, es ging nicht um raffinierte Taktiken, sondern nur um zwei Teams, die hart gespielt haben. Quantez Robertson hat in der Defensive für uns den Ton angegeben. In allem was wir machen, müssen wir mit Intensität agieren! Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir als Mannschaft spielen. In der Zusammenfassung: Guter Sieg, viel Arbeit vor uns.“ 

Denis Wucherer (GIESSEN 46ers): „Glückwunsch an Gordie und sein Team. Wir wussten, dass es ein Spiel von 40 Minuten extremer Intensität werden würde, vor allem in der Verteidigung. Obwohl wir nur 35% aus dem Feld und 65% von der Freiwurflinie getroffen haben, waren wir dran. Ich denke, das zeigt, dass wir in Sachen Einsatz und Intensität viel richtig gemacht haben. Am Ende war es ein Spiel, bei dem es darum ging ein, zwei wichtige Würfe zu treffen – und das hat heute Frankfurt gemacht.“

Shawn Huff: „Das war eine aufregende Woche für mich, aber ich wurde von jedem großartig willkommen geheißen. Ich fühle mich sehr wohl und Frankfurt und studiere so langsam die Systeme ein. Das war heute ein großartiger Sieg für die Mannschaft und für die Fans.“



 



Spielverlauf

1.       Halbzeit (21:16; 12:12)

Es ist der Start, den dieses Hessenderby verdient! Mike Morrison hämmert den Ball durch den Korb. Shavon Shields versenkt mit der Sirene der Angriffsuhr einen Dreier. Defensiv sind die FRAPORT SKYLINERS absoluter Herr im Haus der kochenden Fraport Arena. Nach fünf Minuten steht es 11:3. Die Gießener finden nach einer Auszeit ihre Wurfhand. Offensiv halten die Frankfurter aber die Energie hoch. AJ English punktet, Debütant Shawn Huff trifft von der Dreierlinie – 21:16 nach Q1. Die Partie schnauft im zweiten Durchgang kurz durch, kommt aber mit voller Wucht zurück! Die Intensität ist hoch. Gießen schafft den Ausgleich, doch die kleine Aufstellung der FRAPORT SKYLINERS, nur Shavon Shields reißt mit 2.01 Metern die zwei Meter Marke, ist wacher und mutiger. Mit fünf Punkten Vorsprung geht es für Frankfurt in die Kabine – 33:28. 


2.       Halbzeit (15.10; 17:23)

Die Partie verliert nach der Pause ein wenig ihre Struktur. Shavon Shields schaut sich das nicht länger an und packt zwei ganz wichtige Treffer aus. Nach 27. Minuten führen die FRAPORT SKYLINERS mit 42:35. Kapitän Quantez Robertson, AJ English und Shavon Shields schrauben die Führung mit einem 11:0-Lauf auf 48:35. Mit 48:38 geht es ins letzte Viertel. Da probiert Gießen nochmal zurück ins Spiel zu kommen und setzt gefährliche Aktionen. Dreipunktwürfe von Shawn Huff und AJ English halten den Vorsprung. Eine Minute vor Schluss schaffen es die Gäste jedoch bis auf zwei Zähler ran (61:59). Mr. Crunchtime, AJ English, vollendet anschließend einen wichtigen Korbleger, Quantez Robertson behält von der Freiwurflinie die Nerven und besiegelt den 65:61-Derbysieg.



 



Shawn Huff im Fokus


Nach etwas mehr als sechs Minuten darf Shawn Huff ran: Der Neuzugang nimmt seine Rolle auf dem Flügel direkt an: Huff sammelt Rebounds, trifft 15 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels seinen ersten von insgesamt drei Dreiern. Zur Halbzeit ist der Finne mit acht Punkten und vier Rebounds bester Frankfurter, nach der Pause legt der 32-Jährige noch fünf Zähler nach. Besonders im Duo mit Shavon Shields klappt das Zusammenspiel schon hervorragend.

Fette Ausbeute – gutes Transfer-Händchen

Es ist das dritte Spiel für AJ English im Dress der FRAPORT SKYLINERS und es ist der dritte Sieg für den 24-Jährigen im blauen Trikot. Einmal mehr beweist der ruhige Neuzugang im Hessenderby, dass er einer für die ganz großen Momente ist. Nach seinem Dreier ins Glück in letzter Millisekunde in Tübingen bringt English gegen Gießen kurz vor Schluss einen wichtigen Angriff mit einem Korbleger ins Ziel. Dieser Neuzugang ist ein Volltreffer! Das gilt auch für Shawn Huff: erstes Spiel, erster Sieg – so kann’s weitergehen!

Die Fraport Arena kocht

Was wäre ein Hessenderby ohne seine Fans? Die Fraport Arena ist im Duell zwischen Frankfurt und Gießen mit 5.002 Zuschauern restlos ausverkauft. Blaue Kehlen gegen rote Kehlen auf den Rängen und die Energie der Anhänger wabert durch die Halle runter auf das Parkett. Die Stimmung ist der Wahnsinn! Diesen Sieg haben sich Mannschaft und Fans geMAINsam verdient! Und besonders schön: In der Fraport Arena herrscht eine große Rivalität, aber auch große Fairness! Große Fans, großer Sport, großes Hessenderby!



 



Zahlen-, Psycho- und Taktikspiele

Das bessere Team gewinnt das Hessenderby! Beweise gefällig? 14 Assists stehen nach der Partie in der offiziellen Spielstatistik auf Seiten der FRAPORT SKYLINERS, sieben auf Seiten der Gäste.

Als einziger Spieler wird Mike Morrison ausgefoult. Kurz vor Ende der Partie kassiert der Big Man sein fünftes Foul. Doch „Mike Mo“ weiß, wie man auch von der Bank noch Einfluss nehmen kann. „Everybody rebound“ ruft er seinen Teamkollegen bei den anschließenden Freiwürfen von der Bande aus zu. Mit Erfolg: Justin Sears vergibt beide Freiwürfe, der Rebound landet bei Quantez Robertson.

Die Aufstellung der FRAPORT SKYLINERS überzeugt mit Variabilität. Praktisch jeder Spieler kann gleich mehrere Positionen besetzten. So zum Beispiel Shavon Shields: Mal wirbelt der Topscorer auf dem Flügel, mal ist er mit seinen etwas mehr als zwei Metern größter Spieler im blauen Trikot und unterm Korb unterwegs. Das Resultat: In der Verteidigung kann nahtlos der Angreifer getauscht werden, ständig ´switchen´ die Frankfurter und sorgen so für die schlechten Wurfquoten der Gießener.



Mit sieben Siegen und zehn Niederlagen stehen die FRAPORT SKYLINERS im dichtgepackten Mittelfeld der Tabelle – aber auch in Reichweite der Playoffs: „Ich habe vor der Saison gesagt, dass wir im Februar oder März in der Position sein wollen, die Playoff-Plätze anzugreifen. Wir müssen uns als Team immer weiter finden und die Teamchemie immer wieder neu aufbauen. Es liegt also noch viel Arbeit vor uns“, so Herbert.


Die folgenden Spieltermine

  • HEIMSPIEL - Mittwoch, 11. Januar um 20 Uhr, vs Bakken Bears (Dänemark)
  • Dienstag, 17. Januar um 19 Uhr, in Thessaloniki (Griechenland)
  • Samstag, 21. Januar um 20:30 Uhr, in Oldenburg

Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder via www.fraport-skyliners.de/tickets

 

Kommentare:

Torsten Offenbach 08-01-17 18:43
Tolles Spiel, gut gekämpft!!! Aber das Spiel anzupfeifen während ein Teil der Zuschauer noch vor der Halle steht geht überhaupt nicht! Wenn man dies wegen den Fernsehübertragungen tun muss, dann muss das Einlass-Personal in Zukunft verstärkt werden!
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