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Spaß, Spannung und würdige Sieger

Auch beim diesjährigen Company Cup powered by Infraserv Höchst lieferten sich die in drei Spielklassen – Kreisliga, Pro B und BBL – eingeteilten Firmenmannschaften intensiv geführte Spiele. Seit 2003 richten die FRAPORT SKYLINERS das Turnier aus, das seit 2008 von Infraserv Höchst unterstützt wird und auch in diesem Jahr wieder würdige Sieger fand. In der Kategorie Kreisliga feierte die Firma Diehl Aerospace im elften Anlauf den langersehnten ersten Turniersieg, in der Kategorie Pro B setzte sich die Deutsche Flugsicherung durch und in der Königsklasse triumphierte wie bereits im Vorjahr die Firma Seitz.

Nachdem am Samstagvormittag die Vorrundenspiele in sieben Frankfurter Sporthallen ausgetragen worden waren, fanden ab Nachmittag in  Basketball City Mainhattan die K.O.-Runden statt. Auf ihre Kosten kamen aber auch die anwesenden Kinder, für die Wurfanlagen und Nintendo-Spielkonsolen bereitgestellt worden waren. Zudem ließen es sich die FRAPORT SKYLINERS-Profis Marius Nolte und Danilo Barthel nicht nehmen, eine 45-minütige Trainingseinheit mit dem Nachwuchs durchzuführen. „Es hat super viel Spaß gemacht, den Kids Einblicke in die Sportart zu geben“, so Nolte, der sich vom Niveau der fünf K.O.-Spiele – neben den drei Finalspielen wurden auch die zwei Halbfinalpartien in der Kategorie ProB in der Trainingsstätte der FRAPORT SKYLINERS ausgetragen – beeindruckt zeigte. „Die Qualität war wirklich sehr ordentlich. Ich habe einige tolle Spielzüge und Dunkings gesehen. Bei einem ProB-Spiel dachte ich erst, dass es sich um die höchste Kategorie handelt.“

Im Finale der Königsklasse behielt das Team der Firma Seitz gegen die Deutsche Bank Frankfurt nach einem verbissen geführten Match verdient mit 35:27 die Oberhand. Über weite Strecken der Partie offenbarte die Firma Seitz die reifere Spielanlage, tat sich aber gegen die diszipliniert zu Werke gehenden DB Allstars dennoch schwer. Beim Stand von 18:22 knapp fünf Minuten vor Schluss roch es in  Basketball City Mainhattan nach einer Überraschung, doch dann wusste die Firma Seitz ihre spielerischen Vorteile doch noch zur Geltung zu bringen. Nach einem Dreier zum 28:26 war der Favorit auf die Siegesstraße eingebogen. Allerletzte Zweifel am Sieg wurden dann in der Schlussminute durch einen Korbleger zum 34:27 beseitigt. „Ich freue mich jedes Jahr auf dieses Turnier. Auch diesmal hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht“, resümierte Seitz-Akteur Zeljko, der für die mitunter rustikale Gangart seiner Truppe eine einfache Begründung sah: „Wenn man im Finale steht, will man eben um jeden Preis gewinnen. Dann kommt der Ehrgeiz hervor, der bei dem ein oder anderen Spieler in den Vorrundenspielen vielleicht nicht so ganz da gewesen war.“

Bevor die elfte Auflage des Company Cups mit dem Finale in der Königsklasse ein würdiges Ende nahm, standen die Finalspiele in den Kategorien Kreisliga und Pro B auf dem Programm. Letzteres entschied die Deutsche Flugsicherung gegen die FRAPORT AG deutlich mit 28:13 für sich. Nur in der Anfangsphase lieferten sich die Kontrahenten ein enges Gefecht (6:6, 6.), ehe die Deutsche Flugsicherung allmählich an Oberwasser gewann und aufgrund der besseren zweiten Luft fortan leichtes Spiel hatte. Nach einem sehenswerten Fastbreak betrug ihr Vorsprung erstmals zehn Zähler (16:6, 11.), spätestens fünf Minuten vor Ertönen der Schlusssirene war die Messe beim Stand von 24:9 gelesen. „Wir hatten bereits im vergangenen Jahr ein gutes Turnier gespielt, von daher war das Halbfinale diesmal unser Minimalziel – danach wollten wir schauen, was so geht“, so Florian von der Deutschen Flugsicherung, der im Finale einer der Aktivposten seiner Truppe gewesen war – und das Turnier in den höchsten Tönen lobte: „Der Tag ist perfekt verlaufen. Die Organisation war super, die Schiedsrichter waren super und das Essen war auch super.“

Das Kreisliga-Finale entschied die Firma Diehl Aerospace gegen die Sportgemeinschaft des Bundesministerium des Inneren E.V. für sich. Es handelte sich um den ersten Turniersieg der in Heddernheim ansässigen Firma, die bislang bei sämtlichen Turnieren an den Start gegangen war. „Wir hatten die Hoffnung auf einen Sieg schon fast verloren gehabt“, gab Spielertrainer Ricardo einen Einblick in die Gemütslage seiner Truppe vor dem Turnier. Im Finale ließ die Firma Diehl Aerospace von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger das Feld verlassen würde. Über weite Strecken spielte sie ihre Angriffe geduldig zu Ende und hatte rund 120 Sekunden vor Schluss beim Stand von 23:16 den Sack frühzeitig zugemacht.

Nach der anschließenden Siegerehrung ließen einige der Spieler den Basketball-Tag in Basketball City Mainhattan noch mit dem ein oder anderen Small-Talk ausklingen. Ohne Frage: Die elfte Auflage des Company Cups powered by Infraserv Höchst kann als sehr gelungen bezeichnet werden, im kommenden Jahr werden die allermeisten Firmen mit Sicherheit erneut Teams ins Rennen schicken.

Kommentare:

Willi 10-05-13 14:41
Die Schiedsrichter im Pro-B Finale haben eine, um es frei heraus zu sagen, beschissene Leistung gezeigt. Ich weiss wo die ihre Schiedsrichterlizenz gewonnen haben. Ansonsten war das Turnier einwandfrei organisiert keine Frage.
ich 07-05-13 09:08
ja die Pro-B war stark besetzt... Auf der anderen seite möchte natürlich keiner in seiner kategorie einfach unter gehen ;)

Ich fand es den Hammer, wir hatten sau spiel Spass und ich glaube den anderen ging es genauso. Darf von mir aus auch öfter stattfinden ;)
Danny 06-05-13 17:25
Marius Nolte hat es auf den Punkt gebracht... in der Pro-B haben Mannschaften gespielt, die locker in die BBL-Spielklasse gepasst hätten... Wenn die Teams sich zu niedrig anmelden, kann man aber den Organisatoren keinen Vorwurf machen. War trotzdem ein schöner Samstag Vormittag:)
Henry Ober-Roden 06-05-13 15:40
Schön
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06.05.2013, Alter: 5 Jahr(e)

Von: Daniel Seehuber

Die Firma Seitz wie im Vorjahr als strahlender Sieger in der Kategorie BBL.

Nach deutlichem Finalsieg in der Kategorie Pro B: Das Team der Deutschen Flugsicherung obenauf.

Im elften Anlauf hat es endlich geklappt: Das Team der Firma Diehl Aerospace triumphiert in der Kategorie Kreisliga.